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Schlagwort: FIA World Endurance Championship

Porsche hat bei den WM-Vorbereitungsfahrten am heiligen Fuji die Tagesbestzeit erzielt. Im ersten Durchgang agierten noch Audi und Toyota federführend. Am Nachmittag fiel überdies André Lotterer einem Zusammenstoß anheim. Die Höhepunkte der Trainingseinheiten in der Videozusammenfassung.

Ändern ACO und FIA das Prozedere zur Durchführung von Full Course Yellow? Nachdem die Gelbphasen zuletzt massiven Einfluss auf den Verlauf der WM-Läufe nahmen, steht eine Boxenstopp-Verbot zur Debatte. Es bereite aber Schwierigkeiten, solch eine Anpassung während der Saison einzuführen.

Beendet Audi sein LMP1-Engagement in der Langstrecken-WM? Die Gerüchte verdichten sich, wonach die Marke mit den vier Ringen nach der Saison 2017 aussteigt. Budgetreduktionen seien für die Entscheidung gleichermaßen ausschlaggebend wie das obsolete Dieselkonzept. Rücken BMW und Peugeot auf?

Nach dem zweiten WM-Trainingsdurchgang am Fuji gibt Porsche wieder den Takt vor. Audi reihte sich an zweiter Stelle im Klassement ein, Toyota ordnete sich nach der Auftaktüberraschung dagegen unter. In der GTE-Pro-Liga behauptete Ford seinen Führungsrang, aber Ferrari bewegte sich auf Augenhöhe.

Porsche hat bestätigt: Mark Webber beendet nach dem Finale der Langstrecken-WM in Bahrain sein Karriere als Werksfahrer. Seine künftige Aufgabe beim Stuttgarter Traditionshersteller: beratende Rolle, Talentsichtung sowie Unterstützung von Fahrertrainings.

Führt Porsche beim WM-Viertelfinale am Fuji eine Vorentscheidung herbei? Unter günstigen Umständen wäre ein vorzeitiger Titelgewinn für die amtierenden Weltmeister möglich. Audi hält sich mit Zielsetzungen zurück, wohingegen Toyota den Anspruch erhebt, den ersten Saisonsieg einzufahren.

Das zuständige FIA-Gremium hat die Balance of Performance für den WM-Lauf am Fuji veröffentlicht. Nutznießer der Korrekturen: Porsche. Denn die Einstufung verringert die Fahrzeugmasse des Neunelfers. Dominator Aston Martin erhält hingegen einen kleineren Luftmengenbegrenzer.

Existiert die private LMP1-Kategorie weiterhin fort? Oder ist ihr Schicksal bereits besiegelt? Stammstarter Pierre Kaffer hofft auf den Fortbestand der LMP1-Subklasse. Indessen bestätigte seine Mannschaft ByKolles Racing, ihr Engagement in der Langstrecken-WM fortzuführen.

ByKolles Racing gedenkt, sein Engagement in der privaten LMP1-Klasse fortzuführen, obwohl Rebellion Racing seinen Ausstieg angekündigt hat. Der Rückzug nehme keinerlei Einfluss auf die WM-Planungen der Mannschaft aus Deutschland. Es müssten allerdings noch Details mit dem ACO geklärt werden.

Die private LMP1-Klasse ist ein Relikt aus alten Zeiten. Keine private Mannschaft kann es heute mehr mit den Werken aufnehmen. Damit ist es gut und richtig, dass Rebellion Racing dieser Pseudo-Klasse der Langstrecken-WM den Stecker zieht. Die LMP2-Kategorie ist das richtige Betätigungsfeld für privat eingesetzte Autos. Ein Kommentar.

Zum Ende der Saison kehrt Rebellion Racing der LMP1-Königsdisziplin den Rücken, um den Wechsel in die LMP2-Klasse zu vollziehen. Dabei ist noch nicht geklärt, welches Chassis die Schweizer Equipe in Zukunft wählt. Auch das Einsatzgebiet steht noch nicht fest.

Auch nach der Ankündigung eines GTE-Engagements ist BMW einem LMP1-Programm mitnichten ablehnend eingestellt. Sofern das künftige ACO-Regelwerk auch anderen Technologien Platz einräumt, schließen die Bayrischen Motorenwerke eine Unternehmung dieserart keineswegs aus.

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