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Schlagwort: Balance of Performance

WTM Racing hat seinen VLN-Ausstieg offiziell bestätigt. Stattdessen tritt die Ferrari-Mannschaft nun in der 24-Stunden-Serie und der Intercontinental GT Challenge an. Die Organisatoren der Langstreckenmeisterschaft seien indes im Begriff, einen „ganz giftigen Cocktail“ zu mischen – im Hinblick auf den Aspekt der Sicherheit.

Angesichts der aufwallenden Aufgebrachtheit über die Leistungsreduktion der VLN-Spitzenklasse nimmt Teamchef James Glickenhaus eine nüchtern-reflektierte Haltung ein. Die Entscheidungsträger seien „aufnahmefähig und fair“. Am wichtigsten seien Sicherheit und Spaß am Rennfahren.

In den vergangenen Tagen machten Nachrichten die Runde, wonach die Leistung der GT3-Boliden auf der Nordschleife auf Weisung der FIA um fünf Prozent reduziert werden solle. In der Folge verkündeten die WTM und Frikadelli Racing bereits ihren Rückzug. Nun hat sich auch die VLN zum Thema geäußert.

Aufgrund einer fünfprozentigen Leistungsreduktion der SP9-Sportwagen hat Frikadelli Racing entschlossen, nach dem 24-Stunden-Rennen aus der VLN-Langstreckenmeisterschaft auszusteigen. Einerseits sei die entsprechende Balance-of-Performance-Anpassung zur Unzeit erfolgt, andererseits sinnentleert.

Die Regelhüter der IMSA SportsCar Championship haben die Balance of Performance minimal für die 24 Stunden von Daytona angepasst. Dabei wurden nur kleine Anpassungen in allen Klassen vorgenommen.

Fernando Alonso bewirkte eine Verschiebung des WM-Laufes in Fuji, Joest Racing scheiterte ebenfalls mit Mazda. Die LMP2-Kategorie verkümmert zum Oreca-Markenpokal, die Equivalence of Technology erwies sich als untauglich. Die Tiefpunkte der Sportwagen- und Langstreckensaison 2018.

Die IMSA hat die Balance of Performance in allen Kategorien erheblich überarbeitet. Die DPi-Wertung erhält mehr Leistung, wohingegen die LMP2-Klasse ein wenig eingebremst wird. Auch bei den GT-Fahrzeugen wurden viele Änderungen vorgenommen.

BMW-Werksfahrer Augusto Farfus gewann den GT-Weltpokal in Macao, der Porsche 911 GT2 RS MR stellte einen neuen Rekord auf der Nordschleife auf. Der ADAC Nordrhein führt einen neuen Qualifikationsmodus ein, die Scuderia Cameron Glickenhaus plant ihren WM-Einstieg. Der Monat November im Rückspiegel.

Die FIA hat die Balance of Performance für den GT-Weltpokal veröffentlicht. Davon betroffen sind Audi, BMW und Mercedes-AMG. Dagegen darf Porsche mit der Einstufung aus dem Jahre 2016 starten.

Die Veranstalter der Langstrecken-WM haben die Balance of Performance für den Wertungslauf aus China präsentiert. Demnach bekommen die privaten LMP1-Teams wiederholt mehr Benzin zugestanden. In der GTE-Pro muss Corvette viel Gewicht zuladen.

Die Bayerischen Motorenwerke ziehen einen enormen Nutzen aus der Balance of Performance für den WM-Lauf am Fuji. Der Münchner Hersteller profitiert nicht bloß von einer immensen Gewichtsreduktion, sondern durch Restriktionen der Konkurrenz. Indes eliminiert die Equivalence of Technology den Toyota-Reichweitenvorteil.

Die Regelhüter der VLN haben die Einstufungen des neuen Audi R8 LMS und des Aston Martin Vantage GT3 präsentiert. Während Aston Martin bereits angekündigt hatte am Barbarossapreis teilzunehmen, hat sich Audi diesbezüglich noch nicht gemeldet.

Sandbagging? Lamentieren über die Balance of Performance? Martin Ragginger distanziert sich von Täuschungsmanövern, um eine günstigere Fahrzeugeinstufung zu erlangen. Anstatt über das BoP-Korrektiv zu klagen, solle jeder Teilnehmer zumindest versuchen, das Maximum herauszuholen.

Die Balance of Performance für den drittletzten Wertungslauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft ähnelt weitgehend der bisherigen Fahrzeugeinstufung. Allein der Lamborghini Huracán GT3 erhält einen größeren Restriktor, woraus sich ein Leistungsplus für das Reinoldus-Langstreckenrennen ergibt.

Die Regelhüter der VLN haben die Balance of Performance nach dem Sechs-Stunden-Rennen angepasst. Dabei erhält BMW Zusatzballast und weniger Ladedruck. Darüber hinaus muss Mercedes-AMG kleinere Restriktoren verbauen.

Aston Martin und Ferrari dürfen beim dritten Lauf der Langstrecken-WM den Ladedruck bei ihren Fahrzeugen erhöhen. Die GTE-Am-Wertung startet mit der Le-Mans-Einstufung.

Einzig Ferrari wurde vor dem zehnten Saisonlauf der IMSA SportsCar Championship neu eingestuft. Der 488 GT3 muss mit weniger Leistung starten. Die Balance of Performance der GTLM-Wertung bleibt unangetastet.

Die Balance of Performance für den sechsstündigen Ruhrpokal auf der Nürburgring-Nordschleife steht fest. Beim fünften Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft erlegt die Fahrzeugeinstufung dem Ferrari 488 GT3 fünfzehn, dem Porsche 991 GT3 R sogar zwanzig zusätzliche Kilogramm auf.

Die SRO-Regelwächter haben die Balance of Performance für die 24 Stunden von Spa-Francorchamps überarbeitet. Porsche profitiert von einer Gewichtsverminderung, wohingegen Lexus und Bentley nach ihren Erfolgen in Le Castellet Zusatzmassen hinnehmen müssen.

Auch vor dem achten Wertungslauf der IMSA SportsCar Championship haben die Regelhüter die Balance of Performance angepasst. Für das Rennen im Lime Rock Park erhält BMW mehr Leistung. Dagegen müssen die Mercedes-AMG- und Lexus-Mannschaften mehr Gewicht in ihren Autos verstauen.

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