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Am gestrigen Abend verkündete Porsche im Rahmen der Night of Champions, dass das Porsche Team Manthey auch im nächsten Jahr in der GTE-Pro mit zwei Fahrzeugen antritt. Außerdem kündigten die Zuffenhausener ein Evolutionsmodell des Porsche 919 Hybrid an. Die Teamkollegen von Nico Hülkenberg stehen dagegen noch nicht fest.

Rebellion-Toyota sicherte sich beim Vormittagstest in Le Castellet die erste Bestzeit. Unterdessen hielten sich die Kontrahenten von Strakka Racing allerdings noch im Hintergrund. In der LMP2-Kategorie markierte ADR-Delta den ersten Richtwert. Bei den GT-Fahrzeugen waren Ferrari und Aston Martin obenauf.

Im zweiten freien Training im Autódromo José Carlos Pace in São Paulo sicherten sich beide Audi R18 die Spitzenpositionen vor dem verbliebenen Toyota. Bei den GT-Rennern gibt Aston Martin weiterhin den Ton an, erster Verfolger ist Porsche.

Porsche führt nach der ersten Stunde der World Endurance Championship auf dem Nürburgring. Neel Jani bestimmte als schnellster Mann das Tempo, während Timo Bernhard durch einen früheren Boxenstopp auf eine andere Strategie wechselte. Verfolger Audi hat die Entscheidungen gecovert und hält die Verfolgerposition.

An der Spitze des Feldes in Spa-Francorchamps gibt es wenig Neues zu vermelden. Die Audi-Truppe spult ihr Testprogramm souverän ab. Aber auch die Rebellen zeigten sich gut sortiert. Erste Tragödien werden auch das Starterfeld in Le Mans beeinflussen.

Glückt Toyota in Silverstone das Bravourstück? Oder gibt Audi eine Zugabe? Wenngleich die Ingolstädter im Juni obsiegten, demonstrierten die Frischlinge aus Fernost ihr Potenzial. Zudem stellt der Kurs in Northamptonshire andere Ansprüche an die Hybridsysteme. Derweil wurde der Benzinsektor auf ein Quartett dezimiert.

Mit 21 Fahrzeugen war die LMP2-Klasse die am stärksten besetzte Kategorie der 24 Stunden von Le Mans im Jahr 2013. Während des Rennens kristallisierte sich eine Spitzengruppe heraus und am Ende stand, wie schon in der Qualifikation, die Heimmannschaft Oak Racing ganz oben.

Toyota konnte beim zweiten Qualifikationstraining zum ersten Mal die Bestzeit setzen. Allerdings ist die heutige Bestleistung von Alexander Wurz, Nicolas Lapierre und Kazuki Nakajima noch um Welten von Loïc Duvals Bestmarke von gestern entfernt. Regen bestimmte das Geschehen.

Die Langstrecken-Weltmeisterschaft unter dem FIA-Banner begibt sich für das zweitletzte Rennen des Jahres zum chinesischen Gastspiel. Auf dem Shanghai International Circuit steht noch immer die Meisterschaftsentscheidung zwischen beiden Audi-Besatzungen aus.

KCMG hat zwei seiner drei Fahrer für den Aufstieg in die Langstrecken-WM bestätigt. Matt Howson und Richard Bradley starten für den chinesischen Rennstall in der LMP2-Kategorie. Derweil unternahm die Mannschaft eine erste Probefahrt mit dem neuen Oreca-Prototyp im Motorland Aragón.

LMP1-Primus Audi hat, wie erwartet, das Sechs-Stunden-Rennen von Silverstone gewonnen. Toyota hat den Kampf beim vierten Lauf der Langstrecken-WM allerdings über lange Zeit offen gehalten, der am Ende über den Spritverbrauch entschieden wurde. Ferrari triumphiert bei den GT.

Erster Rückzug vom Sarthe-Klassiker: Signatech-Nissan hat seine Meldung für die 24 Stunden von Le Mans von der Nennliste streichen lassen. Damit erbt die französische Mannschaft von Extrême Limite den letzten Startplatz, deren Arbeitsgerät ein Norma-Judd ist.

Um seine Titelchancen in der Langstrecken-WM zu erhöhen, hat Porsche innerhalb seines GTE-Pro-Fahrerkaders rotiert. Zeitigt diese Rochade bereits in Austin Erfolg? Oder verteidigen AF Corse und Ferrari die Tabellenführung? Darüber hinaus unternimmt Corvette beim Heimspiel einen Gaststart.

Audi hat seinen Titel in Le Mans verteidigt und seine Siegesserie fortgesetzt. Der Hersteller aus Ingolstadt erzielte den bereits zwölften Gesamtsieg beim Langstrecken-Klassiker in Frankreich. „Das war das verrückteste Le Mans, das wir bisher erlebt haben“, gestand Ralf Jüttner. Stimmen aus dem Audi-Lager.

Die 80. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans sind Geschichte. Audi war erwartungsgemäß nicht zu schlagen. Dennoch machte der Auftritt von Toyota in der Anfangsphase des Rennens Lust auf mehr. SportsCar-Info wirft einen Blick auf die wichtigsten Zahlen und Statistiken.

Die LMP2-Mannschaft von Pecom Racing zählt in Le Mans fraglos zu den Anwärtern auf eine Podiumsplatzierung. Obendrein manifestierte der Oreca-Rennstall mit einem Laufsieg in Spa-Francorchamps seine Favoritenrolle. Pierre Kaffer schwärmt vom Sarthe-Klassiker, kennt aber die Eigenarten des Langstrecken-Rennens.

Nach dem WM-Gaststart in Austin erwägt Corvette Racing, auch in Zukunft in der GTE-Pro-Kategorie anzutreten. Wenngleich die Werkstruppe keine Einsätze bei den verbleibenden Saisonläufen plant, trägt sich die GM-Tochter mit dem Gedanken, weitere Einsätze zu absolvieren.

Kazuki Nakajima, Stéphane Sarrazin und Alexander Wurz starten in Le Mans von der Poleposition, die sie bereits in der vorletzten Qualifikation herausgefahren haben. Porsche belegte die Ränge zwei und vier, während Audi sich mit den Plätzen fünf bis sieben zufrieden geben muss. In der GTE-Kategorie sichert sich AF Corse den besten Startplatz.

Der ACO hat eine überarbeitete Meldeliste für den brasilianischen Wertungslauf der Langstrecken-WM veröffentlicht. Die Anzahl der Starter ändert sich nicht, aber personell ergaben sich Verschiebungen. Porsche tritt nur noch mit jeweils zwei Fahrern an, das LMP2-Feld ist beinahe vollständig.

Das 80. 24-Stunden-Rennen von Le Mans geht in die letzten drei Stunden und noch immer ist der Gesamtsieg nicht entschieden. Der führende Audi hat nach dem Ausfall der Toyota-Renner einen neuen Erzfeind gefunden: seinen Teamkollegen. Auch die LMP2 und die GTE-Am sind noch offen.

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