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Für die Teilnehmer der 79. Auflage des 24 Stunden-Rennens im Département Sarthe hat mit dem ersten Qualifikationstraining die heiße Phase vor dem Rennen begonnen. Die 56 Protagonisten trafen sich zu nächtlicher Stunde, um den Kampf um die besten Startplätze zu beginnen.

Ist Audi wirklich derart gut aufgestellt, wie der Testtag vermuten lässt oder hadert es neuerlich an der Konstanz? Spielt Peugeot bisweilen mit verdeckten Karten, um ein Ass aus dem Ärmel zu schütteln? Der Stichtag rückt Stück für Stück näher, aber das Kräfteverhältnis der Dieselelite wirft nach wie vor Fragen auf.

Im internationalen GT-Sport sind die GT3-Wagen immer mehr auf dem Vormarsch. Der ACO hingegen kocht sein eigenes Süppchen und setzt auf die ehemalige GT2 als alleinige GT-Klasse. Die Rechnung scheint aufzugehen. Alleine in der GTE-Pro-Kategorie wagen 18 Teams den Ritt zweimal rund um die Uhr.

Auch in diesem Jahr stellt die Klasse LMP2 wieder die zweitschnellste Kategorie nach den LMP1. Bei den kleineren Prototypen scheint mehr denn je der Motor ausschlaggebend für den Sieg zu sein. In den vorangegangenen LMS- und ILMC-Läufen zeichnete sich in dieser Hinsicht ein Vorteil für Nissan ab.

Eine Stadt im Ausnahmezustand: Das 79. 24-Stunden-Rennen von Le Mans steht bevor – Wissenswertes über den Traditionskurs an der Sarthe, die berüchtigte Hunaudières, den klassischen Le-Mans-Start, die Tragödie von 1955 und eine ganz normalen französischen Ort.

ACO und FIA haben sich geeinigt: Aus dem ILMC wird die Sportwagen-Weltmeisterschaft. Zu diesem unerwarteten Beschluss kamen die beiden Automobilklubs auf einer Konferenz in Barcelona. Der Wettbewerb umfasst sechs Rennen inklusive den 24 Stunden von Le Mans.

X-te Anpassung im Reglement: Die ACO-Regelmacher haben sich einmal mehr mit der Diesel-Benzin-Problematik auseinandergesetzt und einige Änderungen im Hinblick auf den anstehenden Sarthe-Klassiker vorgenommen. Überdies wurde auch in den anderen Klassen nachgebessert.

Der neue Selbstzünder von Audi wurde bei der Generalprobe in Le Mans erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und vorgeführt. Man schaffte es mit den zehn Piloten, alle drei R18 TDI unter die Marke von 3:28 Minuten zu bringen, was von der Konkurrenz der Löwen nur ein Diesel schaffte.

Audi-Festival an der Sarthe: Die Ingolstädter weihten den neuen Audi R18 TDI erfolgreich beim Le-Mans-Test ein und machten es sich am Klassementgipfel bequem. Im Schnitt waren die neuen Selbstzünder aus Bayern bei den Testfahrten bis zu drei Sekunden schneller als die Löwen, doch Peugeot legte am Ende noch einmal nach.

Der Stichtag in Le Mans rückt näher und Audi forciert seine Entwicklungen an dem R18-Selbstzünder. Obendrein soll zukünftig der Kohlefaser-Leichtbau als unverkennbares Merkmal der Ingolstädter auch optisch demonstriert werden. Der Teufel steckte bei den Arbeiten oftmals im Detail.

Diesel-Wispern statt Elektronen-Knistern: Die Löwen haben ihre Bekanntgabe, den nagelneuen Peugeot 908 Hybrid4 bereits beim Le-Mans-Test einzusetzen, revidiert. Dementsprechend intensiviert der französische Hersteller die Feinschliffe am altbewährten Selbstzünder.

In dreieinhalb Wochen wird beim offiziellen Testtag für die 24 Stunden von Le Mans auf dem Circuit de la Sarthe auch ein Lola-Aston Martin mit von der Partie sein. Eingesetzt wird der Wagen vom belgischen Team Kronos Racing.

Erster Rückzug vom Sarthe-Klassiker: Signatech-Nissan hat seine Meldung für die 24 Stunden von Le Mans von der Nennliste streichen lassen. Damit erbt die französische Mannschaft von Extrême Limite den letzten Startplatz, deren Arbeitsgerät ein Norma-Judd ist.

Aston Martin Racing präsentierte jüngst den neuen LMP1-Boliden, der es für den britischen Traditionsautobauer an der Sarthe richten soll. Darüber hinaus stellten die Briten die Fahrer, ebenso den Kalender für die kommende Saison 2011.

Die Löwen haben auf dem Genfer Autosalon ihren neuen Peugeot-Prototyp vorgestellt, der aus einer Kombination von Diesel-Technologie und Elektromotor angetrieben wird. Die Serienleistung wurde dabei um 80 PS aufgestockt. Erste Einsätze sind noch für 2011 geplant.

Die 24 Stunden von Le Mans rücken immer näher, jetzt hat der Automobilclub des Westens die Vorläufige Starterliste für den Klassiker veröffentlicht.

Intern nennt man ihn den Hoffnungsträger: Der neue Peugeot 908 für die kommende Saison wurde jüngst vorgestellt. Dabei setzt Peugeot auf den bewährten Fahrerkader und hat den Le-Mans-Sieg und ILMC-Titelverteidigung als Saisonziel deklariert.

Erster Probelauf des Audi R18: In Sebring wurden zwei der neuen Ingolstädter Flitzer einer Testfahrt unterzogen. Sämtliche Piloten aus dem Werkskader waren anwesend und bereiteten sich mit dem Coupé insbesondere auf die 24 Stunden von Le Mans vor.

Die Weichen für das Comeback sind gestellt: Pescarolo Sport hat den Weg aus der Krise gemeistert und greift diese Saison wieder ins Geschehen ein. Emmanuel Collard und Christophe Tinseau wurden als Fahrer für das LMS-Engagement benannt, eine Nennung für Le Mans wurde eingereicht.

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich ist es gelungen, alle neun Piloten, die im vergangenen Jahr beim historischen Audi-Dreifachtriumph bei den 24 Stunden von Le Mans auf dem Podium standen, auch für Le Mans 2011 zu verpflichten. Die Fahrer, die für Audi im Intercontinental Le Mans Cup auf Titeljagd gehen, stehen ebenfalls fest.

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