- Anzeige -

Warten auf die Enthüllung: Bis dato tappt die Sportwagengemeinde bei ihren Saisonplanungen im Dunkeln. Weder ACO und FIA, noch die LMS-Veranstalter haben bisweilen einen vollständigen Terminkalender veröffentlicht. Indes werden die Teams hingehalten.

Honda mit Strakka in der WM: Die britische Mannschaft wagt den Schritt zur Welttournee. Als Einsatzgerät fungiert der neue LMP1-HPD ARX-03a, den Acura für dieses Engagement entwickelt hat. Ins Steuer greifen erwartungsgemäß Nick Leventis, Danny Watts und Jonny Kane.

Termin für die Jubiläumsauflage steht: Die 80. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens im Département Sarthe findet vom 16. bis zum 17. Juni 2012 statt. Zudem eröffnet der ACO den Akteuren neuerlich die Möglichkeit, zwei Wochen vor der Veranstaltung selbst, auf dem 13 Kilometer langen Kurs Testfahrten zu unternehmen.

Wie verschiedene Medien heute berichten, wird Kimi Räikkönen diese Woche einen Peugeot 908 in Spanien testen. Damit setzt Peugeot die Tradition fort, statt wie Gegner Audi auf erfahrene Sportwagen-Piloten zu setzten, ex-Formel1-Fahrer ans Steuer zu lassen.

Hoffnungslose Situation bei Hope Racing: Die LMP1-Delegation aus der Schweiz bricht die laufende Saison vorzeitig ab, da die Ingenieure technische Schwierigkeiten nicht in den Griff bekommen. Dennoch treibt die Mannschaft die Entwicklungen weiter voran, um baldig wieder angreifen zu können.

Kompromissbereitschaft in Gaydon: Um die Schmach der bisherigen Saison zu rehabilitieren, schickt Aston Martin Racing seinen altbewährten Jahreswagen wieder ins Rennen. Die Arbeiten an dem aktuellen AMR-One-Engagement werden nichtsdestotrotz im Hintergrund fortgesetzt.

Es dringen Informationen an die Öffentlichkeit, die Aufschlüsse über den Kalender der neuen Sportwagen-Weltmeisterschaft geben. Anstatt zwei Stopps in Nordamerika tingelt der Langstrecken-Tross demzufolge nach Brasilien. Die Europatour führt wahrscheinlich in die Ardennen und nach Silverstone.

Der nächste Hersteller steckt in den Startlöchern: Offensichtlich liebäugelt Jaguar mit einem Start bei den 24 Stunden von Le Mans. Demnach plane der britische Konstrukteur, in naher Zukunft einen LMP1-Prototyp auf Kiel zu legen. Wann der Einsatz erfolgt, ist bisweilen unklar.

Audi meldet sich zur Porsche-Rückkehr zu Wort. In Ingolstadt haben die Verantwortlichen die Nachricht positiv aufgefasst, dementieren jedoch den eigenen Zwangsrücktritt. Demnach treten die beiden süddeutschen Hersteller unabhängig gegeneinander an.

Der König kehrt zurück zu alter Wirkungsstätte: Le-Mans-Rekordsieger Porsche hat just proklamiert, ein LMP1-Werksengagement in sein Rennsportprogramm aufzunehmen. Die Rückkehr an die Sarthe ist für das Jahr 2014 angesetzt.

In der neu formierten Grand Tourismo-Riege, der ehemaligen GT2, rollten insgesamt 28 Fahrzeuge an den Start. Davon in der Unterkategorie der Profis 18 Wagen und bei den Amateuren zehn. Trotz einer fast verloren geglaubten Führung nach anfänglicher Überlegenheit triumphierte Corvette in beiden Divisionen.

Tortur zum zehnten Le-Mans-Triumph: Trotz zahlreicher Strapazen und Horroszenen am Samstag und in der Nacht behielt Audi gegenüber Peugeot die Oberhand. In zahlenmäßiger Unterlegenheit siegten die Herren der Ringe André Lotterer, Benoit Téluyer und Marcel Fässler im Löwengehege.

Audi führt das Rennen zur Rennmitte mit dem R18 #2 an, musste jedoch nun schon den zweiten Ausfall hinnehmen. Die drei Werks-Peugeot jagen den Ingolstädter Einzelkämpfer und können mit dem Führenden in einer Runde bleiben.

Gleich zweimal mussten Motorsportbegeisterte auf der ganzen Welt bei den diesjährigen 24 Stunden von Le Mans den Atem anhalten. Zwar kam in beiden Fällen schnelle Entwarnung, doch der Schock sitzt tief. SportsCar-info über die Motorsportwelt zwischen Wundern und Sicherheitstechnik.

Renn-Krieg an der Sarthe-Front: Während ein heftiger Unfall das Audi-Aufgebot bereits um eins dezimierte, erhöht Peugeot den Druck – Gené jagt Lotterer. Doch auch in den anderen Kategorien wird heiter gekämpft: Musste BMW die GT-Führung an Corvette abtreten, schnappte sich Oreca die just LMP2-Führung.

Mit dem zweiten Qualifikationstraining am frühen Abend fand die Zeitenjagd in Le Mans ihre Fortsetzung. Die zwei Stunden Training, bei abkühlenden Temperaturen, wurden von den Teilnehmern zur weiteren Rennvorbereitung verwendet oder um sich die beste Startposition zu sichern.

Für die Teilnehmer der 79. Auflage des 24 Stunden-Rennens im Département Sarthe hat mit dem ersten Qualifikationstraining die heiße Phase vor dem Rennen begonnen. Die 56 Protagonisten trafen sich zu nächtlicher Stunde, um den Kampf um die besten Startplätze zu beginnen.

Ist Audi wirklich derart gut aufgestellt, wie der Testtag vermuten lässt oder hadert es neuerlich an der Konstanz? Spielt Peugeot bisweilen mit verdeckten Karten, um ein Ass aus dem Ärmel zu schütteln? Der Stichtag rückt Stück für Stück näher, aber das Kräfteverhältnis der Dieselelite wirft nach wie vor Fragen auf.

Im internationalen GT-Sport sind die GT3-Wagen immer mehr auf dem Vormarsch. Der ACO hingegen kocht sein eigenes Süppchen und setzt auf die ehemalige GT2 als alleinige GT-Klasse. Die Rechnung scheint aufzugehen. Alleine in der GTE-Pro-Kategorie wagen 18 Teams den Ritt zweimal rund um die Uhr.

Auch in diesem Jahr stellt die Klasse LMP2 wieder die zweitschnellste Kategorie nach den LMP1. Bei den kleineren Prototypen scheint mehr denn je der Motor ausschlaggebend für den Sieg zu sein. In den vorangegangenen LMS- und ILMC-Läufen zeichnete sich in dieser Hinsicht ein Vorteil für Nissan ab.

Social Media

25,202FansGefällt mir
766FollowerFolgen