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Audi äußert in einer Pressemitteilung seinen Unmut über die jüngsten Anpassungen im LMP-Reglement. In einem Interview bemängelt Audi-Technikdirektor Dr. Martin Mühlmeier, der ACO versuche innovative und obsolete Motorenkonzepte anzugleichen. Das widerspreche dem Fortschrittsgedanken.

Der ewige Zweite an der Sarthe: Oftmals platzte der Traum vom Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans in der finalen Phase des Rennens. Toyota hat eine bemerkenswerte, aber sieglose Historie beim französischen Langstreckenklassiker. Glückt im anbrechenden Hybrid-Zeitalter der Durchbruch?

Die Hybrid-Avantgarde bleibt standhaft. Trotz herber Dämpfer in der Debütsaison will Hope Racing im kommenden Jahr die Sportwagen-Weltmeisterschaft bestreiten. Derzeit schrauben die Schweizer an dem SwissHyTech-Motor, um Ende des Jahres erste Probefahrten zu unternehmen.

Neuigkeiten vor dem ILMC-Finale in Zhuhai: Der ex-Formel-1-Fahrer Mika Häkkinen startet im Reich der Mitte für AMG-China. Gemeinsam mit CongFu Cheng und Lance David Arnold pilotiert der Finne einen GT3-Mercedes. Überdies feiert die Tokai University ihre Wiederkehr in die Sportwagenbranche.

Erste Ausfahrt für den Peugeot 908 HYbrid4: Der französische Konstrukteur testete seinen Elektroprototyp in Estoril. Am Steuer hantierten Nicolas Minassian, Stéphane Sarrazin und Alexander Wurz, die in Addition 300 Kilometer fuhren. Der nächste Einsatz des Hybrid-Selbstzünders ist bereits in Planung.

Toyota wird im kommenden Jahr in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und in Le Mans mit einem selbstentwickelten LMP1-Hybridfahrzeug an den Start gehen. Hierzu nutzen die Japaner die vorhandene Infrastruktur der ehemaligen Formel-1-Produktionsstätte in Köln-Marsdorf.

Die Selbstzünder werden eingehegt, die Benzinmotoren begünstigt. Zum Jahresende verkündete der ACO erneut Maßnahmen, um das Ungleichgewicht zwischen den konkurrierenden Antrieben auszubalancieren. Doch solange es keinen Referenzwert gibt, bleiben die Anpassungen wirkungslos.

Mit der Bekanntgabe des Terminkalenders lassen sich ACO und FIA weiterhin Zeit. Allerdings haben die Veranstalter der Sportwagen-Weltmeisterschaft die Punkteverteilung für die Premieresaison festgelegt. Bei den 24 Stunden von Le Mans können die Wettstreiter doppelt absahnen.

Die Le-Mans-Organisatoren ACO und FIA haben einige Anpassungen im Reglement abgesegnet. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand zum wiederholten Male die Balance zwischen Benzin- und Dieselmotoren. Darüber hinaus wurden erneut Sicherheitsmaßnahmen getroffen und das Hybrid-Konzept angeschnitten.

Lotus legt seine Pläne für ein LMP2-Engagement auf Eis. Augenscheinlich hadern die Techniker mit der Motorenentwicklung. Überdies scheint die Finanzierung bis dato nicht gesichert zu sein, deshalb richtet der britische Kleinhersteller seine Aufmerksamkeit zunächst auf die bestehenden Kundensportprogramme.

Audi engagiert sich bereits seit einer Dekade in der Sportwagenbranche. Porsche kündigte seine Rückkehr an. Folgt Bentley als Dritter im Bunde des VW-Konzerns? Motorsportchef Brian Gush versichert, der Einstieg in das Rennsportgeschäft sei lediglich eine Frage der Gegebenheiten – LMP1 im Fokus.

Warten auf die Enthüllung: Bis dato tappt die Sportwagengemeinde bei ihren Saisonplanungen im Dunkeln. Weder ACO und FIA, noch die LMS-Veranstalter haben bisweilen einen vollständigen Terminkalender veröffentlicht. Indes werden die Teams hingehalten.

Honda mit Strakka in der WM: Die britische Mannschaft wagt den Schritt zur Welttournee. Als Einsatzgerät fungiert der neue LMP1-HPD ARX-03a, den Acura für dieses Engagement entwickelt hat. Ins Steuer greifen erwartungsgemäß Nick Leventis, Danny Watts und Jonny Kane.

Termin für die Jubiläumsauflage steht: Die 80. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens im Département Sarthe findet vom 16. bis zum 17. Juni 2012 statt. Zudem eröffnet der ACO den Akteuren neuerlich die Möglichkeit, zwei Wochen vor der Veranstaltung selbst, auf dem 13 Kilometer langen Kurs Testfahrten zu unternehmen.

Wie verschiedene Medien heute berichten, wird Kimi Räikkönen diese Woche einen Peugeot 908 in Spanien testen. Damit setzt Peugeot die Tradition fort, statt wie Gegner Audi auf erfahrene Sportwagen-Piloten zu setzten, ex-Formel1-Fahrer ans Steuer zu lassen.

Hoffnungslose Situation bei Hope Racing: Die LMP1-Delegation aus der Schweiz bricht die laufende Saison vorzeitig ab, da die Ingenieure technische Schwierigkeiten nicht in den Griff bekommen. Dennoch treibt die Mannschaft die Entwicklungen weiter voran, um baldig wieder angreifen zu können.

Kompromissbereitschaft in Gaydon: Um die Schmach der bisherigen Saison zu rehabilitieren, schickt Aston Martin Racing seinen altbewährten Jahreswagen wieder ins Rennen. Die Arbeiten an dem aktuellen AMR-One-Engagement werden nichtsdestotrotz im Hintergrund fortgesetzt.

Es dringen Informationen an die Öffentlichkeit, die Aufschlüsse über den Kalender der neuen Sportwagen-Weltmeisterschaft geben. Anstatt zwei Stopps in Nordamerika tingelt der Langstrecken-Tross demzufolge nach Brasilien. Die Europatour führt wahrscheinlich in die Ardennen und nach Silverstone.

Der nächste Hersteller steckt in den Startlöchern: Offensichtlich liebäugelt Jaguar mit einem Start bei den 24 Stunden von Le Mans. Demnach plane der britische Konstrukteur, in naher Zukunft einen LMP1-Prototyp auf Kiel zu legen. Wann der Einsatz erfolgt, ist bisweilen unklar.

Audi meldet sich zur Porsche-Rückkehr zu Wort. In Ingolstadt haben die Verantwortlichen die Nachricht positiv aufgefasst, dementieren jedoch den eigenen Zwangsrücktritt. Demnach treten die beiden süddeutschen Hersteller unabhängig gegeneinander an.

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