- Anzeige -

Rückschlag für die Corvette-Sektion: In der Qualifikation zu den 24 Stunden von Daytona schnappte sich Starworks-Schützling Ryan Dalziel die Poleposition vor SunTrust-Konkurrent Max Angelelli. Damit hatte das BMW-Lager die Nase vorne. Die Ganassi-Speerspitze landete auf Rang drei.

Die ersten beiden Trainingssessions der 24 Stunden von Daytona zeigen ein durchwachsenes Kräfteverhältnis: SunTrust und Gainsco führen die DP-Kategorie an. Turner Motorsport BMW und TRG zeigten einen starken Auftritt bei den GT-Akteuren.

Nach dem 24-Stunden-Rennen in Dubai und dem Zwölf-Stunden-Rennen in Abu Dhabi steht das nächste Langstreckenevent und damit der erste Klassiker des Jahres 2012 in den Startlöchern: Das 24-Stunden-Rennen in Daytona geht in seine 50. Auflage.

Wenn am nächsten Wochenende die Startflagge zu den 24 Stunden von Daytona fällt, stellt dies nicht nur den traditionellen Auftakt zur US-Motorsportsaison dar, sondern auch die Premiere der neuen Generation Daytona-Prototypen.

Mit Paul Tracy begibt sich ein weiterer Superstar in die Startaufstellung für das 50. 24-Stunden-Rennen in Daytona. Der bei den Formel-Wagen beheimatete Kanadier wird das Fahreraufgebot von Doran Racing vervollständigen.

Im Rahmen der Testfahrten für das Ende Januar anstehende 24-Stunden-Rennen auf der Rundkursvariante des Daytona International Speedway trafen sich erstmals alle Teilnehmer, um letzte Abstimmungen für den Grand-Am-Saisonauftakt vorzunehmen.

Gestatten Sie? Der bescheidene Fahrerkader von Risi Competizione für die 24 Stunden von Daytona 2012: der ehemalige Formel-1-Pilot Fisichella, die Ferrari-Asse Vilander und Bruni; GT-Evergreen Bertolini, IndyCar-Mann Matos sowie – nicht zuletzt – Ex-Corvette-Werksfahrer Beretta. Noch Fragen?

Starworks Motorsport hat sich einen überaus namhaften Fahrerkader für die 24 Stunden von Daytona 2012 zusammengestellt. Unter anderem mit von der Partie sind GT1-Weltmeister Lucas Luhr sowie Audi-Werksfahrer Allan McNish – Motto der Mission: Klotzen, nicht kleckern!

In der vergangenen Woche verkündete das in Opelika, Alabama ansässige Team APR Motorsport die Teilnahme an der Grand-Am-Saison 2012 mit dem neuen Audi R8 LMS. Damit steigt die Mannschaft von Stephen Hooks aus der zweiten Grand-Am-Division auf.

Corvette wählte den Daytona International Speedway, um die neueste Entwicklung zu präsentieren. Es ist der Corvette-Daytona-Prototyp. Der erste Renneinsatz wird das 24-Stunden-Rennen in Daytona am 28. Und 29. Januar 2012 sein, dem Start der nächstjährigen Grand-Am-Saison.

Neben der ALMS hat jüngst auch die Grand-Am, die zweite große Sportwagenrennserie Nordamerikas, seinen Rennkalender für 2012 vorgestellt. Unter den 13 Rennen sind sowohl neue Rennstrecken, wie in Detroit und Indianapolis, und renommierte Nordamerikanische Sportwagen-Kurse.

CanAm, Gruppe C und Weitere: Sportprototypen aus drei Dekaden bestreiten am letzten September-Wochenende gemeinsam ein 40-Minuten-Rennen. Die Klassikveranstaltung Spa Six Hours lässt manches nostalgisches Rennsportherz höher schlagen. SportsCar-Info wirft einen kleinen Blick auf das Teilnehmerfeld.

Worst-to-first turnaround: Alex Gurney und Jon Fogarty fanden mit einem achtbaren Sieg auf der Île Notre-Dame zurück in die Victory Lane der Grand-Am. Die Tabellenführer Pruett und Rojas mussten sich hingegen neuerlich mit weniger begnügen – Liddell/Bremer mit Achtungserfolg in der GT-Boxbude.

Schnellstes Grand-Am-Rennen aller Zeiten: Max Angelelli und Ricky Taylor erarbeiteten sich einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg in Watkins Glen. Memo Rojas und Scott Pruett kreuzten nach einem ereignislosen Wertungslauf als Zweite die Ziellinie. Weitaus mehr Dramaturgie bot unterdessen die GT-Wertung.

Zwei Strecken fehlten ihm noch: Titelverteidiger Scott Pruett triumphierte mit seinem Kollegen Memo Rojas beim Grand-Am-Wertungslauf im Bundesstaat New Jersey; der Kurs in Millville zählte zu den wenigen, auf denen der Tabellenführer noch keinen Sieg holte. In der GT-Division holte Mazda einen Kantersieg.

Alex Gurney und Jon Fogarty haben ihre Misere in Laguna Seca beendet. Nach einem sieglosen Jahr triumphierten die Bob-Stallings-Schützlinge bei der achten Grand-Am-Runde wieder. Die Verfolger Scott Pruett und Memo Rojas verspielten dagegen die Führung beim Boxenstopp.

Wimpernschlag-Entscheidung in Daytona: Ganassis Erfolgsgaranten Pruett und Rojas knüpften nahtlos an die Siegesserie im vergangenen Jahr an. Gemeinsam mit Hand und Rahal siegten die Grand-Am-Titelverteidiger hauchdünn vor den Teamkollegen beim Aufgalopp in Florida.

Die Führung bei den 24 Stunden von Daytona geht in der Anfangsphase durch insgesamt sieben Hände, das schnellste Auto hat 15 Runden Rückstand und in Führung liegt, mal wieder, der „falsche“ Porsche.

In einem hart umkämpften Qualifying schaffte Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister einen neuen DP-Rundenrekord und setzte den Riley-Porsche seines Teams Flying Lizard auf die Poleposition der Rolex 24 Hours of Daytona.

Wie auch im vergangenen Jahr findet das Saisonfinale des ILMC, der in diesem Jahr sieben Läufe umfasst, im chinesischen Zhuhai statt. Dank einer Einigung zwischen dem ACO und den Streckenbetreibern wird das sechsstündige Rennen am 12. November ausgetragen.

Social Media

25,261FansGefällt mir
766FollowerFolgen