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Zweites Fahrzeug für Pegasus Racing: Das Französische LMP-Team ergänzt sein Aufgebot um einen Formula-Le-Mans-Prototypen. Indes wird im altgedienten Courage-Chassis ein HPD-Motor verbaut. Des Weiteren kündigen die Elsässer durch die Blume ein innovatives Projekt an.

Die FLM bekommt Zuwachs: In Zusammenarbeit mit einem Forschungsprojekt startet Storholm Racing bei den 1.000 Kilometern von Silverstone und beim Petit Le Mans. „The London Project“ nennt sich die Organisation, welche sich die Heilung von Blindheit auf die Fahnen geschrieben hat und ihre Botschaft auch im Rennsport verbreiten will.

Die ELMS-Organisatoren haben Michelin als Reifenlieferant für die Kategorien LMPC und GTC engagiert. Die LMPC-Teilnehmer werden mit demselben Gummi ausgestattet wie im letzten Jahr. Unterdessen werden die Pneusätze der GTC-Akteure pro Rennwochenende limitiert, um Kosten zu sparen. 

Pegasus Racing beabsichtigte, sein Engagement in der Europäischen Le-Mans-Serie auszuweiten. Der französische LMP2-Rennstall, plant im nächsten Jahr mit einem zweiten Morgan-Nissan-Prototyp zu starten. Die bisherige Saison verlief durchwachsen.

Bei trockenen Bedingungen fuhr Matthieu Lahaye mit dem Morgan-Judd des französischen Oak-Racing-Teams auf die ELMS-Poleposition. Acht LMP2 befinden sich innerhalb von knapp einer Sekunde, Cocker und Walker führten im JMW-Ferrari die GTE-Kategorie an.

Beim Auftritt der European Le Mans Series im belgischen Spa Francorchamps markierte Nicolas Lapierre die Bestzeit in der heutigen Qualifikation. Im Oreca 05 – Nissan startet er somit beim morgigen Rennen aus der Pole Position. Neben ihm konnte sich Mathias Beche im Oreca der TDS-Mannschaft qualifizieren, der Harry Thincknell im Gibson 015S –Nissan auf den dritten Platz verwies.

Das Quifel-ASM Team präsentierte sich vergangene Woche am Teamsitz in Lissabon für die kommende Saison. Beim Material, den Fahrern, den Reifen und den Technikern setzt man auf altbewährtes, nur die Klasse wird erstmals eine andere sein.

Das Gibson-Nissan-Duo bleibt im zweiten Training an der Spitze des Feldes. Greaves Motorsport erzielte die schnellste Rundenzeit vor Jota Sport. Die Tifosi eroberten die Führung in beiden GT-Klassen durch die italienische Einsatzmannschaft AF Corse.

Andreas Wirth startet in diesem Jahr für SMP Racing in der LMP2-Kategorie der Europäischen Le-Mans-Serie. In seiner Kolumne spricht er bei SportsCar-Info über die Erwartungen für die neuen Aufgaben und auch den ersten Eindruck des BR01-Nissan. Den ersten Rennauftritt hat Wirth bereits am kommenden Wochenende beim Saisonauftakt in Silverstone.

Peugeot-Doppelsieg in Emilia-Romagna: Die Löwen revanchierten sich in Imola für ihre Le-Mans-Pleite und demontierten Audi. Im internen Duell der Franzosen siegten Sébastien Bourdais und Anthony Davidson. Die Herren der Ringe leisteten wiederum bloß geringfügigen Widerstand, gerieten frühzeitig in Rückstand.

Der Rennstall Graff Racing kehrt in der kommenden Saison in den Prototypen-Langstreckensport zurück. Die Franzosen wollen in der LMP2-Kategorie um gute Resultate kämpfen und auch beim Saisonhighlight in Le Mans antreten. Als Einsatzfahrzeug soll der Ligier JS P2 dienen, wenn auch die Frage der Antriebseinheit noch nicht geklärt ist.

Simon Dolan darf ein perfektes Wochenende seiner Mannschaft in den österreichischen Alpen bejubeln. Mit einer fehlerfreien Leistung setzte sich Jota Sport an die Spitze der ELMS-Tabelle. In den beiden GT-Klassen triumphierte Ferrari durch Formula Racing und AF Corse in Zeltweg.

Der ACO hat in Paris auch die Teilnehmer der Europäischen Le-Mans-Serie vorgestellt. Die Starterliste umfasst über vierzig Sportwagen, womit der kontinentale Langstrecken-Wettbewerb wieder das Niveau der Anfangszeit erreicht hat. Überraschung: Larbre startet mit Morgan, Gulf Racing mit Aston Martin und Porsche.

Die vorläufige Nennliste für das ELMS-Finale in Le Castellet zählt 26 Prototypen und GT-Fahrzeuge. Christian Klien teilt sich neuerlich das Morgan-Lenkrad mit Natacha Gachnang. In der GTC-Division vergrößert SMP Racing sein Ferrari-Aufgebot wieder; die Scuderia Villorba Corse absolviert einen Gaststart.

Jota Sport führt das erste Training der ELMS in Spielberg an. Die Meisterschaftsaspiranten distanzierten die Konkurrenz um etwa eine halbe Sekunde. In der LMGTE-Klasse setzten sich zwei Ferrari durch. Das Marc VDS Racing Team hatte hingegen mit Problemen am BMW Z4 zu kämpfen.

Adess hat G-Private Racing als Einsatz- und Entwicklungsmannschaft für seinen LMP3-Prototyp benannt. Einer der ersten Fahrer: VLN-Routinier Jürgen Alzen, der künftig mit Sebastian Stahl und Sebastian Grunert in der Europäischen Le-Mans-Serie antritt. Weitere Einzelheiten gebe das Gespann auf Mallorca bekannt.

Trotz missglückter Anfangsphase haben Roman Russinow, Andrea Pizzitola und Jean-Eric Vergne das Vier-Stunden-Rennen in Zeltweg gewonnen. Damit errang G-Drive Racing seinen zweiten ELMS-Saisonsieg in Folge. Die weiteren Podiumsstufen erstiegen ebenfalls Oreca-Mannschaften.

Überschaubares ELMS-Fahrerlager: Auf der vorläufigen Meldeliste für das Jahr eins nach der LMP1-Klasse werden aktuell 21 Fahrzeuge verzeichnet. Allerdings wurden die LMPC-Nennungen bis dato noch nicht berücksichtigt, da der Formula-Le-Mans-Test in Le Castellet ausgefallen ist. 

Bei einem Rekordversuch am Bilster Berg hat Race Performance eine neue Bestmarke auf dem Rundkurs erzielt. Michel Frey benötigt am Steuer eines eines Oreca-Prototyps lediglich einen Anlauf, um die bisherige Referenzzeit um eine Sekunde zu unterbieten. Lärmschutzauflagen schränkten das Unternehmen ein.

Das Teilnehmerfeld für das ELMS-Finale in Estoril umfasst 37 Sportwagen. Bei Sébastien Loeb Racing sind noch Lenkräder vakant, Greaves Motorsport und Murphy Prototypes vollziehen Fahrerwechsel. In der GTC-Kategorie unternimmt die BMW-Equipe Marc VDS Racing einen Gaststart.

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