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Beim vierten Lauf der Europameisterschaft für GT3-Fahrzeuge in Silverstone reüssierten die beiden BMW Z4 GT3 von Faster Racing DB Motorsport. Es siegte das Duo Vos/den Boer vor den Teamkollegen Kolen/Catsburg. Lesoudier/Martin pilotierten ihren Aston Martin auf den dritten Rang.

Nachdem die jeweils ersten Rennen beider Rennserien noch im Trockenen über die Bühne gingen, ließ der Regengott die zweiten Durchgänge bei nassen Verhältnissen stattfinden. So gewann in Assen erst eine Corvette, dann der skurrile Praga und in italienischen Gefilden zuerst ein Porsche und im zweiten Lauf ein Lamborghini.

Ende August sollte auf dem Smolensk-Ring mit einem Lauf der GT3-EM das erste internationale Rennen auf russischem Boden stattfinden. Heute wurde der Termin offiziell abgesagt, nachdem der örtliche Veranstalter die finanziellen Rücklagen nicht nachweisen konnte, die nötig wären, einen internationalen FIA-Lauf auszurichten.

Verschobener Auftakt: Den vertagten Aufgalopp der Super-GT-Meisterschaft in Okayama gewannen Matsuda und de Oliveira, welche die Honda-Konkurrenz in Schach hielten. In Australien gaben deutsche Marken den Ton an, während die Sternkrieger die STT in Zolder aufmischten.

Michael Bartels, Frank Kechele und Nico Verdonck holen sich den Sieg im spanischen Navarra. Mit Ferrari, Audi und Porsche stehen drei unterschiedliche Fabrikate auf dem Podium. Platz zwei geht an den Belgian Audi Club, die Sieger des ersten Laufs holen auf dem Autorlando Porsche 911 Platz drei.

Das GT-Open-Wochenende in Magny-Cours wurde vom Ferrari-Lager dominiert. Im ersten Durchgang siegte die Scuderia Villorba Cors und im zweiten Wertungslauf Vittoria Competizioni. Frezza und López haben somit die Tabellenführung verteidigt.

Die Kombination aus GT Masters und FIA-GT1-Weltmeisterschaft lockte 45.000 Zuschauer an den Sachsenring. Die Audi-Teams zeigten eine lupenreine Vorstellung. Am Samstag fuhren die Äbte Ludwig/Mies den Sieg ein. Am Sonntag holten Haase/Simonsen den Spitzenplatz im Phönix Pole Promotion Audi.

Ersatzauftakt in Fuji: Die Nismo-Schützlinge Motoyama und Tréluyer segelten durch die japanischen Fluten und gewannen die erste Super-GT-Runde. Indes teilten sich Ferrari und Porsche die GT-Open-Pokale in Imola. Kamm dominierte mit seinem DTM-Boliden den STT-Stopp in Salzburg.

Trackspeed nahm vergangenes Wochenende im Oulton Park erfolgreich die Mission „Titelverteidigung“ in Angriff. Im zweiten Durchgang konterten die Ferrari-Rivalen der Scuderia Vittoria. In Nogaro räumten indes ausschließlich Porsche-Mannschaften die Pokale ab.

Ganz wie der Vater: Ferdinand und Johannes Stuck setzten sich bereits im zweiten Anlauf im bärenstarken Feld des ADAC GT Masters durch und retteten die Lamborghini-Ehre mit dem Sieg im Montagsrennen. Auf die weiteren Podiumsplätze kamen Klingmann/Jöns (Audi R8 LMS) und die Sonntagssieger Margaritis/Lunardi (BMW-Alpina B6).

Anthony Kumpen und Koen Wauters feierten den ersten Sieg im KRK Viage-Mercedes SLS AMG GT3. Nach spannendem Rennverlauf sahen sie die Zileflagge nach 125 Minuten vor Marc Goosens und Maxime Soulet im Pro Speed-Porsche. Dritte wurden Bert Longin und Xavier Maassen im Audi R8 LMS von WRT.

Viel Schrott in der WTCC, Totaltriumph im GT Masters: Das Engstler-Team erlebte an diesem Osterwochenende alle Höhen und Tiefen. Alexander Margaritis und Diego Lunardi gewannen beim Saisonauftakt des GT Masters in Oschersleben vor Alessi/Keilwitz (Corvette Z06) und Jöns/Klingmann (Audi R8 LMS).

Die Blancpain Endurance Series weckt Erinnerungen an die Gran-Turismo-Blütezeit der neunziger Jahre. Ratel bekennt sich scheinbar wieder zur alten GT-Kultur, doch eine bleibende Hürde stellt die ehemalige GT2-Wertung dar. Erlebt die Szene dennoch eine Renaissance? Ein Kommentar von Maximilian Graf.

Im ersten Rennen der Blancpain Endurance Series holte der Autorlando Porsche mit Paolo Ruberti, Gianluca Roda und Raffaele Gianmaria den Sieg. Auf Platz zwei kam der WRT-Audi mit Stéphane Ortelli, Bert Longin und Filipe Albuquerqe ins Ziel. Dritte wurden Bas Leinders, Maxime Martin und Markus Palttala im Marc VDS-Ford GT.

Im ersten Jahr ihres Bestehens konnte die Belgische WRT Mannschaft auf Anhieb den Titel in der Belcar Endurance Championship holen. Dieses Jahr startet das Team um Vincent Vosse voll durch und erweitert seine Aktivitäten. Gestern wurde das Programm für die neue Saison vorgestellt.

Nach 26 gebauten Exemplaren des Aston Martin DBRS9 GT3 sind die Tage des wuchtigen Zwölf-Zylinder-Coupés gezählt. Aston Martin Racing wird seinen Kunden in Zukunft den Vantage neben der GT2-, GT4- und VLN SP8-Version auch als GT3 anbieten.

Der amtierende ADAC GT Masters-Champion Fürst Albert von Thurn und Taxis ist nicht der einzige Adelige im Team von Reiter Engineering. Das Team aus dem oberbayerischen Kirchanschöring rüstet auf und plant den Einsatz von vier Lamborghini Gallardo im ADAC GT Masters.

Die Lage in der FIA-GT1-Weltmeisterschaft ist noch immer undurchsichtig. Erst zwei Drittel der derzeit nur 16 verfügbaren Cockpits sind vergeben, der Weltmeister scheitert an der Bürokratie. SportsCar-Info.de beleuchtet die aktuelle Lage bei den einzelnen Teams.

Es wurde als offenes Geheimnis gehandelt. Matech Competition würde seine beiden GT1-Renner in Kundenhände abgeben und ein Filialteam der zweiten Ford-Mannschaft, Marc VDS Racing, würde den Einsatz übernehmen.

Karl Wendlinger und Othmar Weltis Team Swiss Racing werden der GT1-Weltmeisterschaft erhalten bleiben. Statt der Nissan GTR wird man in der neuen Saison zwei Lamborghini-Renner einsetzen.

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