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Die FIA-GT1-Weltmeisterschaft hat es nicht leicht. Nach der starken Auftaktsaison 2010 geht man bereits in der zweiten Saison durch ein Krisenjahr. Das soll sich 2012 ändern, die Sportwagen-Fans sind entzückt. Verschwinden die dunklen Wolken über der GT1-WM 2012 endgültig?

Lucas Luhr und Michael Krumm heißen die Sieger des Championship Race in Silverstone. Der #23 JRM Nissan GT-R gewann vor Enge/Müller und Hezemans/Zuber. Das Hauptaugenmerk der Fans liegt aber auf einer fragwürden Kollision zwischen Richard Westbrook und Stefan Mücke.

Der Young Driver Aston Martin von Thomas Enge und Alex Müller wurde nach der technischen Abnahme vom Rennen ausgeschlossen. Das bedeutet, dass die Sieger des Qualifikationsrennens morgen vom Ende des Feldes starten müssen.

Das Qualifikationsrennen zum fünften Meeting der FIA GT1 Weltmeisterschaft in Silverstone sah den ersten Sieg des Young Driver Aston Martins von Alex Müller und Tomas Enge. Dank der besseren Boxenstrategie setzten sie sich gegen den JRM-Nissan von Luhr/Krumm und die Corvette von Zuber/Hezemans durch.

Die Runde 5 der FIA GT1-Weltmeisterschaft 2011 findet am kommenden Wochenende auf dem 5,89km langen Kurs in Silverstone statt. Das Swiss Racing Team, das mit zwei Lamborghini Murcielago LP 670 R-SV in dieser Meisterschaft fährt, kann an diesem Event nicht teilnehmen und wird die Fahrzeuge und Mannschaft zu Hause lassen.

Das Hexis AMR-Team hat am Sachsenring den zweiten Saisonsieg in einem Championship Race geholt. Andrea Piccini und Christian Hohenadel mussten sich nur kurz auf der zweiten Position anstellen, fuhren dann aber einen ungefährdeten Sieg vor Schwager/Pastorelli und Mücke/Turner heraus.

Frederic Makowiecki und Maxime Martin heißen die Sieger des Qualifikationsrennens am Sachsenring vor Piccione/Dusseldorp und Mücke/Turner. Ähnlich wie beim Nissan-Sieg vergangene Woche waren die Emotionen aber auch bei Ford gemischt: Man machte aus der Überlegenheit zu wenig und eliminierte sich gegenseitig.

DKR Engineering hat die Corvette des Teams von der vierten Runde der FIA-GT1-Weltmeisterschaft zurückgezogen. Damit schrumpft das Feld für den Lauf auf dem Sachsenring auf 17 Starter.

Die Dominanz der JRM-Nissan GT-R zeigte sich auch im Hauptrennen in Portimao. Mit Lucas Luhr und Michael Krumm setzte sich wieder einer der schwarzen Nissan durch, doch insgesamt machten die Japaner zu wenig aus ihrer Überlegenheit.

Die Nissan-Teams zeigten sich in Portimao im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt: JRM und Sumo Power zogen vollen Nutzen aus dem neuen Heckflügel und landeten einen beeindruckenden Dreifachsieg. Dumbreck/Westbrook siegten vor Krumm/Luhr und Campbell-Walter/Brabham.

Im Zuge der Skizzierungen des zukünftigen FIA-GT1-Technikreglements gibt sich WM-Promoter Stéphane Ratel kompromissbereit: 2012 sollen mit entsprechenden Modifikationen auch Fahrzeuge der aktuellen GT2- und GT3-Divison in der FIA GT1 World Championship an den Start rollen dürfen.

Den ersten Doppelsieg der Saison sicherten sich Marc Basseng und Markus Winkelhock beim zweiten Rennwochenende in Zolder. Sie verwiesen im Championship Race Piccini/Hohenadel und Enge/Müller auf die Plätze, während für Nissan das Rennen in einer Katastrophe endete.

Es wurde der erwartete Sieg für All-inkl.com/Münnich Racing. Doch nicht der favorisierte #37-Lamborghini Murcielago LP 670 R-SV holte den Sieg im Qualifikationsrennen in Zolder, sondern das Schwesterfahrzeug mit der #38. Ebenfalls aufs Podium kamen Catsburg/Hezemans und Enge/Müller.

Am Montag dieser Woche verstarb der Matech-Concepts-Gründer und Besitzer Martin Bartek plötzlich und unerwartet. Der geborene Slowake wurde tot in seiner Wohnung in der Schweiz aufgefunden. Über die Todesursache ist bislang noch nichts bekannt.

Das halbe Starterfeld wurde im Vorfeld als möglicher Siegkandidat beim Saisonauftakt der FIA GT1 in Abu Dhabi Weltmeisterschaft gehandelt, doch am Ende setzte sich mit dem #3 Hexis-Aston Martin ein Fahrzeug durch, das die wenigsten auf der Rechnung hatten.

Zum Saisonstart der GT1-WM in Abu Dhabi am kommenden Wochenende treten jetzt doch nicht wie ursprünglich gemeldet 20 Wagen an. Die Corvette-Teams DKR und Exim Bank China, hinter dem laut belgischer Quellen Patrick Selleslagh steht, konnten nur zwei Wagen in die Emirate verschiffen.

Das Swiss Racing Team hat just seine beiden Lamborghini Murcielago LP 670 R-SV von Reiter Engineering übernommen. Die Schweizer nutzten die Zeit vor den ersten offiziellen Tests für ein roll-out in Frankreich.

Das Feld der FIA GT1 füllt sich nun doch: Sumo Power verpflichtete Jamie Campbell-Walter und David Brabham, während sich das All-inkl.com-Münnich-Team die Dienste von Markus Winkelhock, Nicky Pastorelli und Dominik Schwager sicherte.

Der Erfolg der GT3-Kategorie ist auch 2011 nicht zu übersehen, doch Stéphane Ratel plagen Sorgen. Während GT3-Europameisterschaft und Blancpain Endurance Series boomen, steckt das Aushängeschild des SRO, die FIA-GT1-Weltmeisterschaft, in der Krise.

Der erste Teamkollege für Karl Wendlinger heißt Max Nielsson. Der Schwede stand bereits im letzten Jahr in den Diensten von Swiss Racing und wird auch heuer im Lamborghini wieder an Bord sein.

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