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Das Starterfeld des nächsten Klassikers der Langstreckensaison, dem prestigeträchtigen Petit Le Mans auf dem Kurs von Road Atlanta, nimmt Formen an. Jüngst gaben auch die Sieger der zwölf Stunden von Sebring, das französische Team Oreca Matmut, ihre Zusage.

Das britisch-amerikanische Team United Autosports verkündete jüngst erste Gehversuche mit Le-Mans-Prototypen machen zu wollen. Dazu suchten sich die Teameigner Zak Brown und Richard Dean das prestigeträchtige Petit Le Mans aus.

Es ist bereits zur Tradition geworden: Jährlich finden in Elkhart Lake die engsten Zieleinläufe der gesamten American Le Mans Series-Saison statt. So auch in der Auflage des Jahres 2011. Klaus Graf konnte sich im Herzschlagfinale mit hauchdünnem Vorsprung vor Guy Smith über den Zielstrich retten.

Die Diskussionen über die Entscheidung der Stewarts bezüglich der Punktevergabe in Mid-Ohio überschatteten die vergangenen Tage in Road America. Nun, in der kurzfristig anberaumten Krisensitzung, forderte der ALMS-Renndirektor von den Stewarts ihre Entscheidung zu überprüfen.

Es war der Tag der extrem knappen Entscheidungen: In allen Klassen lag der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten bei nicht mehr als 0,3 Sekunden. Klaus Graf konnte seine Nerven beisammen halten und diesen Krimi für sich entscheiden, ähnlich wie Dirk Müller bei den GT.

Die erste offizielle Trainingssitzung unter Aston Martin-Beteiligung offenbarte ein gewohntes Bild. Der britische Jahreswagen schlug seinen Kontrahenten aus dem Hause Lola einmal mehr ein Schnippchen. Bei den Gran Tourismos trumpfte Corvette auf.

Mit einer zusätzlichen Testmöglichkeit auf der längsten Rennstrecke im diesjährigen Kalender begann das von den Punktabzügen für Graf und Dyson überschatte Wochenende im Bundesstaat Wisconsin. Guy Smith, Teamkollege von Chris Dyson, legte mit der schnellsten Zeit vor.

Die Diskussionen nach dem Rennen der American Le Mans Series in Mid-Ohio bekommen neuen Zündstoff: Den LMP1-Piloten Klaus Graf und Chris Dyson werden die eingefahrenen Meisterschaftspunkte nachträglich aberkannt.

Mit dem Team Porsche Napleton Racing, kurz PNR, erhält die American Le Mans Series für das vierstündige Rennen in Road America Zuwachs in der GTC-Klasse für GT3-Cup-Porsche. Die Verpflichtung von Dominik Farnbacher seitens PNR als zweiten Fahrer setzte einen weiteren Paukenschlag.

Jüngst reüssierten Klaus Graf und Lucas Luhr beim Wettsegeln über den Kurs in Lexington und somit beim fünften ALMS-Lauf 2011. Wie nicht anders zu erwarten, ging in der GT-Kategorie wieder die Post ab. Am Ende standen Bryan Sellers und Wolf Henzler ganz oben auf dem Stockerl.

Das oft zitierte „rollende Rennlabor“ aus Weissach gibt sein Comeback auf amerikanischem Grund und Boden: Die aktuelle Entwicklungsstufe des Porsche 911 GT3 R Hybrid wird beim prestigeträchtigen Sechs-Stunden-Rennen im Rahmen der ALMS in Laguna Seca ausrollen.

Mit einem „Promoter-Test“ begann das Rennwochenende für die 33 zur Mid-Ohio Sports Car Challenge angetretenen Gespanne bereits früher als gewohnt. Dies nutzte Guy Smith im Dyson-Racing-Lola-Mazda, um ein großes Ausrufezeichen in Richtung der Erzrivalen von Cytosport zu senden. Jene traten jedoch nicht zum Testen an.

Picket Racing präsentierte sich in Bowmanville in Hochform und erteilte der Mazda-Konkurrenz eine Lehrstunde. Klaus Graf und Lucas Luhr dominierten das kanadische Gastspiel und hievten den Lola-Aston-Martin als Sieger über den Zielstrich. Dyson rettete trotz stockendem Rennverlauf die weiteren Podestränge.

Muscle Milk hält Erzrivale Dyson Racing in Zaum: Klaus Graf erkämpfte beim kanadischen Gastspiel in Bowmanville die Poleposition und verwies die Lola-Mazda-Boliden auf die Plätze. BMW brillierte in der GT-Kategorie und erhob Ansprüche auf die Ränge eins und zwei.

Das dritte Saisonrennen der ALMS auf der Strecke des Lime Rock Parks ist Geschichte. Die Lola-Piloten Dyson/Smith triumphierte mit dem Mazda-Motor in der Gesamtwertung und LMP1-Klasse vor den Erzrivalen von Muscle Milk AMR und den Teamkollegen auf Platz drei.

Nachdem der Lola-Aston Martin von Cytosport die schnellsten Runden in beiden Trainings fuhr, konnten sich im Qualifying beide Dyson-Lola vor den von den Deutschen Klaus Graf und Lucas Luhr gesteuerten LMP1-Prototyp setzen.

Auch in der zweiten Trainingssitzung war der LMP1 aus dem Team Cytosport nicht von der Spitze zu verdrängen. Diesmal wurde die Bestzeit von Klaus Graf herausgefahren. Unter bedecktem Himmel erwiesen sich die Rivalen von Dyson Racing ebenfalls in Topform.

Nach zwölfwöchiger Le-Mans-Pause nimmt die ALMS als zweite der Le-Mans-Serien ihren Rennbetrieb wieder auf. Im ersten Training zum Northeast Grand Prix im Lime Rock Park setzte Lucas Luhr im Muscle Milk-Aston Martin die erste Bestzeit des Wochenendes, bevor die rote Flagge die Sitzung beendete.

Das im US-Bundesstaat New York beheimatete ALMS-Team Dyson Racing plant den Einsatz eines zweiten Lola-LMP1-Coupés ab dem nächsten Rennen im Lime Rock Park. Im Gegensatz zum Wagen mit der Startnummer 16 im G-Oil-Look wird der Zweitwagen die Farben des Hauptsponsors Oryx tragen.

Lucas Luhr und Klaus Graf gewannen im Muscle Milk-Aston Martin nach zwei Stunden auf den Straßen Kaliforniens ihr erstes Saisonrennen. In der GT-Klasse setzte sich der Pole-Setter, wie auch in den restlichen Kategorien, nach einem wahren Thriller gegen die Kontrahenten durch.

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