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Erstmals in dieser Saison gibt es einen Lichtblick bei AMR. Nach dem gescheiterten AMR-One und dem verkorksten Rennen in Silverstone holten die Mannen von der Insel ihren ersten Rennsieg der Saison und auch in der ALMS. Dyson und BMW machen die Titel in ihren Klassen klar.

Unter der nachmittäglichen Sonne Kaliforniens schwirrten die ALMS-Renner am gestrigen Tag ein letztes Mal aus. Dies bedeutete, dass es für die Protagonisten Ernst wurde, da sie die Poleposition für das sechsstündige Rennen ausfahren mussten.

Nachdem Klaus Graf sich in der gestrigen Testsession die Bestzeit sicherte, konnte der Meisterschaftsführende Guy Smith vom Erzrivalen Dyson Racing im ersten Training zurückschlagen. Insgesamt hatten die Teilnehmer eine Stunde Zeit.

Zum wiederholten Mal in dieser Saison bot die IMSA den Protagonisten eine zusätzliche Testsession, so auch vor dem Sechs-Stunden-Rennen in Laguna Seca. Diese fand am Donnerstagabend (Ortszeit) statt und fand regen Zuspruch. Sportwagen-Spezialist Klaus Graf sicherte sich die Bestzeit.

Am kommenden Wochenende steht für die Protagonisten der ALMS Saisonhöhepunkt Numero zwei an: das Dünenrennen nahe Monterey in Kalifornien. Eine der außergewöhnlichsten Strecken der Welt, einige der besten Sportwagenpiloten und sechs Stunden Distanz versprechen ein wahres Feuerwerk.

Nach drei Siegen in Folge konnte die Siegesserie des Muscle Milk-Aston Martin beim ersten Stadtrennen in Baltimore gebrochen werden. Es waren jedoch nicht die Erzrivalen Chris Dyson und Guy Smith, sondern deren Teamkollegen, die das Kunststück vollbrachten. Währenddessen gewann der Falken-Porsche überraschend die GT-Klasse.

Guy Smith wird in Baltimore mit freier Sicht nach vorne ins Rennen gehen. Neben ihm genießt sein Teamkollege Steven Kane ebenfalls den freien Blick. Im Qualifying musste er sich nur knapp geschlagen geben. Bei den GTs fuhr BMW-Kutscher Dirk Werner die schnellste Zeit. Bester LMPC-Pilot ist Gunnar Jeannette, die GTC-Pole geht an Jeroen Bleekemoolen.

Nach einer Änderung des Zeitplanes wurde am frühen Nachmittag das Training der American Le Mans Series auf dem neuen Stadtkurs in Baltimore gestartet. Wie auch in den ersten Trainings der letzten Rennen sicherte sich Guy Smith, unter Nichtbeteiligung des Muscle Milk-Aston Martin, die Bestzeit.

Erstmals seit dem Jahre 2006 findet sich der nordamerikanische Le-Mans-Sportwagen-Tross wieder auf einer neuen Rennstrecke ein. Anno 2011 ist diese auch im wahrsten Sinne des Wortes neu. Gemeinsam mit den Indy-Cars wird die ALMS die neue Strecke im Staate Maryland der Feuertaufe unterziehen.

Das Starterfeld des nächsten Klassikers der Langstreckensaison, dem prestigeträchtigen Petit Le Mans auf dem Kurs von Road Atlanta, nimmt Formen an. Jüngst gaben auch die Sieger der zwölf Stunden von Sebring, das französische Team Oreca Matmut, ihre Zusage.

Das britisch-amerikanische Team United Autosports verkündete jüngst erste Gehversuche mit Le-Mans-Prototypen machen zu wollen. Dazu suchten sich die Teameigner Zak Brown und Richard Dean das prestigeträchtige Petit Le Mans aus.

Es ist bereits zur Tradition geworden: Jährlich finden in Elkhart Lake die engsten Zieleinläufe der gesamten American Le Mans Series-Saison statt. So auch in der Auflage des Jahres 2011. Klaus Graf konnte sich im Herzschlagfinale mit hauchdünnem Vorsprung vor Guy Smith über den Zielstrich retten.

Die Diskussionen über die Entscheidung der Stewarts bezüglich der Punktevergabe in Mid-Ohio überschatteten die vergangenen Tage in Road America. Nun, in der kurzfristig anberaumten Krisensitzung, forderte der ALMS-Renndirektor von den Stewarts ihre Entscheidung zu überprüfen.

Es war der Tag der extrem knappen Entscheidungen: In allen Klassen lag der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten bei nicht mehr als 0,3 Sekunden. Klaus Graf konnte seine Nerven beisammen halten und diesen Krimi für sich entscheiden, ähnlich wie Dirk Müller bei den GT.

Die erste offizielle Trainingssitzung unter Aston Martin-Beteiligung offenbarte ein gewohntes Bild. Der britische Jahreswagen schlug seinen Kontrahenten aus dem Hause Lola einmal mehr ein Schnippchen. Bei den Gran Tourismos trumpfte Corvette auf.

Mit einer zusätzlichen Testmöglichkeit auf der längsten Rennstrecke im diesjährigen Kalender begann das von den Punktabzügen für Graf und Dyson überschatte Wochenende im Bundesstaat Wisconsin. Guy Smith, Teamkollege von Chris Dyson, legte mit der schnellsten Zeit vor.

Die Diskussionen nach dem Rennen der American Le Mans Series in Mid-Ohio bekommen neuen Zündstoff: Den LMP1-Piloten Klaus Graf und Chris Dyson werden die eingefahrenen Meisterschaftspunkte nachträglich aberkannt.

Mit dem Team Porsche Napleton Racing, kurz PNR, erhält die American Le Mans Series für das vierstündige Rennen in Road America Zuwachs in der GTC-Klasse für GT3-Cup-Porsche. Die Verpflichtung von Dominik Farnbacher seitens PNR als zweiten Fahrer setzte einen weiteren Paukenschlag.

Jüngst reüssierten Klaus Graf und Lucas Luhr beim Wettsegeln über den Kurs in Lexington und somit beim fünften ALMS-Lauf 2011. Wie nicht anders zu erwarten, ging in der GT-Kategorie wieder die Post ab. Am Ende standen Bryan Sellers und Wolf Henzler ganz oben auf dem Stockerl.

Das oft zitierte „rollende Rennlabor“ aus Weissach gibt sein Comeback auf amerikanischem Grund und Boden: Die aktuelle Entwicklungsstufe des Porsche 911 GT3 R Hybrid wird beim prestigeträchtigen Sechs-Stunden-Rennen im Rahmen der ALMS in Laguna Seca ausrollen.

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