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Erst gestern wurde bekannt, was bereits seit Wochen beschlossene Sache ist: Der Monegasse Olivier Beretta ist die längste Zeit Werksfahrer von Corvette gewesen. Fortan ist der 42-Jährige auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber – Stillschweigen zum Daytona-Kontrakt mit Ferrari.

Das Muscle Milk Team von Greg Pickett hat größten Anlass zur Freude über die Weihnachtsfeiertage. Jüngst machte der Teamchef den Deal mit Honda Performance Development (HPD) fest, um einen HPD ARX-03a in LMP1-Ausführung in der ALMS einsetzen zu dürfen.

Das Muscle Milk-Team, hierzulande durch die Einsätze mit Klaus Graf und Lucas Luhr bekannt, erweitert seinen Prototypenfokus und wird in der kommenden ALMS-Saison neben dem LMP1-Prototyp einen LMPC für Memo Gidley und Mike Guasch einsetzen.

Nach zwei sensationellen Saisons in der GTC-Klasse der ALMS richtet Teameigner Tim Pappas seinen Blick auf das Jahr 2012. Dafür testeten der Chef höchstpersönlich und sein niederländischer Kumpane Jeroen Bleekemolen einen Oak-Pescarolo in Sebring.

Nr. Rennstall Fahrzeug Fahrer 1 Fahrer 2 Fahrer 3 LMP1 6 Muscle Milk Pickett Racing HPD ARX-03a-Honda Klaus Graf Lucas Luhr Simon Pagenaud 16 Dyson Racing Lola B12/60-Mazda Chris Dyson Guy Smith Steven Kane/Johnny Mowlem 20 Dyson Racing...

Nach der Bekanntgabe des DTM-Engagements von BMW für die Saison 2012 schwebte ein großes Fragezeichen über den zwei in der ALMS eingesetzten BMW M3 GT2. Jüngst verkündete der Münchener Autobauer dem M3 in der ALMS eine Gnadenfrist zu gewähren.

Mit fünf Saisonsiegen gewann die Mannschaft Black Swan Racing rund um Tim Pappas souverän ein weiteres Mal den Titel der GTC-Klasse in der American Le Mans Series. Unter anderem gewann das Team aus Boston in Sebring und Road Atlanta.

Im traditionellen „State of the series“ in Braselton anlässlich des Petit Le Mans verkündete ALMS-Präsident Scott Atherton seine Planungen für die kommende Saison. Zu den wichtigsten Errungenschaften zählen eine neue Vereinbarung mit dem ACO, ein neues TV-Konzept und ein elf Rennen umfassender Kalender.

Ein turbulentes Rennen auf der Road Atlanta beendet die diesjährige ALMS-Saison. In die Siegerlisten eintragen darf sich die Peugeot-Mannschaft nach zeitweisem Rundenrückstand und einem harten Kampf mit dem Hauptrivalen Audi, der keines seiner Wagen ins Ziel brachte.

Schwaches Auftreten der Werke: Nach Fehlern an der Box, zwei fetten Strafen sowie einem Ausfall läuft Peugeot bereits auf dem Zahnfleisch. Doch nicht nur die Löwen leiden, auch Ingolstadt kraxelt nur noch um die Bahn – Gelbphasen zerstückeln den US-Dauerlauf zum großen Lotteriespiel.

Warm-up in Braselton: Audi manövrierte sich beim letzten Funktionstest nochmals in Front, Peugeot fand sich dagegen im Ingolstädter Sandwich wieder. Die weiteren Klassenbestzeiten gingen an Signatech, die BMW-Werksmannschaft, Autocore und Black Swan Racing.

Peugeot, Audi; Peugeot, Audi – Reihe eins, Reihe zwei: Enger könnten sich die Diesel-Erzrivalen aus Paris und Ingolstadt auf der Road Atlanta wohl kaum bekriegen. Während Peugeot die Pole griff, blieben Audi die Ränge zwei und vier. Bei den GT-Kriegern umzingelte indes Ferrari die US-Bayern von BMW.

Mit dem vierten Training fanden die Test- und Trainingssessions im amerikanischen Braselton ihren Abschluss. Audi sicherte sich die Spitze und glich somit im Vergleich mit Peugeot aus. Die LMP2 wurde von Signatech bestimmt, BMW dominiert bei den GT.

In buchstäblich letzter Sekunde verwies Peugeot-Mann Simon Pagenaud die Konkurrenz auf die Plätze. Romain Dumas sicherte Audi hauchdünn dahinter Rang zwei. Rang Drei heimste Stephane Sarrazin im zweiten Peugeot ein.

Fünf Testsitzungen sind seit Sonntag bereits ins Land gegangen und erst heute wurde das erste offizielle Training für das Petit Le Mans am kommenden Samstag abgehalten. Eine Stunde durften sich die Teilnehmer auf dem Rundkurs nahe Atlanta austoben, was die Peugeot zur Bestzeit nutzten.

Für die Protagonisten des Petit Le Mans 2011 startete das Rennwochenende bereits eine Woche vor dem eigentlichen Renntermin. Grund waren vier Testsitzungen, verteilt auf Sonntag und Montag. An der Spitze teilen sich Audi und Peugeot die Trainingsbestzeiten, bei den GT war die Falken Tire-Mannschaft bislang zweimal am schnellsten.

Das Saisonfinale der American Le Mans Series lockt noch einmal die Sportwagenelite in die Vereinigten Staaten von Amerika. Auch die alles überschattenden Rivalen Audi und Peugeot werden sich die Ehre geben und den ALMS-Protagonisten das Leben etwas schwerer machen.

Erstmals in dieser Saison gibt es einen Lichtblick bei AMR. Nach dem gescheiterten AMR-One und dem verkorksten Rennen in Silverstone holten die Mannen von der Insel ihren ersten Rennsieg der Saison und auch in der ALMS. Dyson und BMW machen die Titel in ihren Klassen klar.

Unter der nachmittäglichen Sonne Kaliforniens schwirrten die ALMS-Renner am gestrigen Tag ein letztes Mal aus. Dies bedeutete, dass es für die Protagonisten Ernst wurde, da sie die Poleposition für das sechsstündige Rennen ausfahren mussten.

Nachdem Klaus Graf sich in der gestrigen Testsession die Bestzeit sicherte, konnte der Meisterschaftsführende Guy Smith vom Erzrivalen Dyson Racing im ersten Training zurückschlagen. Insgesamt hatten die Teilnehmer eine Stunde Zeit.

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