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Maximilian Graf

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LMP1 ade: Im Westen Lissabons wird dem Oberhaus die letzte Ehre erwiesen. Dennoch raffen sich lediglich drei Mannschaften auf, um die großen Prototypen in der Le Mans Series zu verabschieden. Rebellion und Pescarolo duellieren sich in Estoril um den letzten LMP1-Titel.

Mercedes rüttelt an Audi-Vormachtstellung: Die Petronas-Silberpfeile sorgten bei den Zwölf Stunden von Sepang für klare Verhältnisse – Rang eins und drei in der Endabrechnung. Audi bekam dagegen keinen Fuß auf den Boden. Jedwede Siegesambitionen wurden durch technische Gebrechen zu Nichte gemacht.

Honda mit Strakka in der WM: Die britische Mannschaft wagt den Schritt zur Welttournee. Als Einsatzgerät fungiert der neue LMP1-HPD ARX-03a, den Acura für dieses Engagement entwickelt hat. Ins Steuer greifen erwartungsgemäß Nick Leventis, Danny Watts und Jonny Kane.

Knappe Niederlage für Audi, erneueter Start-Ziel-Sieg für Peugeot: Die Erzrivalen duellierten sich in Silverstone auf Augenhöhe, doch am Ende zogen die Ingolstädter dennoch wieder den Kürzern. Ferrari demontierte BMW in der GTE.

Peugeot bleibt Branchenprimus: Simon Pagenaud und Sébastien Bourdais triumphierten in Silverstone, nachdem die Stallgefährten sich selbst aus dem Rennen kegelten. Audi wurde indes ein beschädigtes Hinterrad zum Verhängnis. Ein längere Boxenaufenthalt kostete die Herren der Ringe schließlich die Führung.

Der frühe Diesel fängt den Wurm: Die Audi-Mannschaft war im morgendlichen Warm-up bereits hellwach und sicherte sich zum ersten Mal an diesem Wochenende in Silverstone die Bestzeit. Bei Sonnenschein und heftigem Wind erzielte Timo Bernhard die schnellste Rundenzeit.

Remis in der Qualifikation: Peugeot errang in Silverstone die Poleposition und Platz drei. Audi quetschte sich dazwischen auf die Ränge zwei und vier. Rebellion-Toyota hielt wiederum die Benzinkanne hoch und wies Oak Racing in die Schranken. Indes dominierte BMW die GTE-Division nach Belieben.

Trainingstriple für Peugeot: Selbst in der letzten Zeitensitzung bestimmten die Löwen das Tempo in Silverstone, und Stéphane Sarrazin markierte den bis dato flottesten Umlauf des Wochenendes. Indes sorgte ein brennender Hybrid-Zytek für eine halbstündige Motorenruhe.

Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges hoben nahe Northampton noch britische Kampfflieger ab, mittlerweile kreischen auf dem Silverstone Circuit lediglich die Motoren von Rennfahrzeugen. Ferner wird der Traditionskurs auf dem ehemaligen Militärgelände vielerorts als „Home of British Motor Racing“ gepriesen.

Rabenschwarze Nacht in Limburg: Das Teilnehmerfeld schrumpft sukzessive, die Protagonisten fahren wie beim Schaulaufen hintereinander her, angeführt von KRK-Mercedes. Keine Positionswechsel, keine Positionskämpfe, stattdessen gähnende Leere auf der Piste. Kurzum: Der Wind ist aus den Segeln.

Letzter Motorentest in Zolder: Zum morgendlichen Warmlaufen in der Provinz Limburg begaben sich die GT-Akteure noch einmal vor der 24-Stunden Hatz auf die Strecke. Ferrari, Corvette und Audi bildeten die Spitze. Zudem meldeten fünf DSC-Teams ihre Fahrzeuge für das gesamte Rennen nach.

Eindeutiges Kräfteverhältnis in Zolder: Roger Grouwels und Cor Euser sorgten im Kampf um die Poleposition für klare Verhältnisse und setzen eine Duftmarke außer Reichweite. Im Belcar-Sektor demontierten die Sternenkrieger die Porsche-Konkurrenz. Doch wer steht am Sonnabend wo in der Startaufstellung?

Verstärkung aus dem Benelux-Norden: Den kriselnden Klassiker in Zolder plagt in den letzten Jahren Teilnehmerschwund, doch eine gewisse Rückbesinnung auf die traditionelle GT-Kultur wirkt sich auch auf das 24-Stunden-Rennen in Limburg aus. Denn die Starterzahlen steigen wieder – mithilfe der Dutch Supercar Challenge.

Poleposition, Mauerkuss und Klassensieg: Dörr Motorsport musste am letzten Samstag Biss zeigen, um den zweiten SP6-Triumph in Folge zu erkämpfen. Infolge einer halbstündigen Reparaturpause betrieben Rudi Adams, Uwe Ebertz und Stefan Aust mustergültige Wundenheilung, nachdem Erstgenannter mit der Pistenbarriere kollidiert war.

Termin für die Jubiläumsauflage steht: Die 80. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens im Département Sarthe findet vom 16. bis zum 17. Juni 2012 statt. Zudem eröffnet der ACO den Akteuren neuerlich die Möglichkeit, zwei Wochen vor der Veranstaltung selbst, auf dem 13 Kilometer langen Kurs Testfahrten zu unternehmen.

Turbulente erste Rennhälfte in der Eifel: Die Streckenbedingungen auf der Nordschleife pendeln zwischen den Extremen und gestalten die Reifenwahl enorm schwierig. Die Rowe-Sternenkrieger verzichteten anfänglich auf den Pneupoker, doch die Strategie fruchtete nicht. Denn zur Halbzeit führt Manthey-Racing.

Trotz strategischem Malheur: Obwohl Duval und Kogure zweimal mit falschen Reifen ausgestattet wurden, meisterten die Titelverteidiger die wechselhaften Wetterbedingungen in Suzuka mit Bravour. Im Herzschlagfinale behielt das Weider-Duo gegen Quintarelli und Yanagida die Oberhand und gewann den Klassiker.

Wetterumschwung in der Qualifikation: Ein unerwarteter Regenschauer suchte den Traditionskurs in Suzuka heim und mischte die Karten während der Zeitenjagd neu. Das Honda-Gespann Masataka Yanagida und Ronnie Quintarelli zeigte sich unbeeindruckt und erzielte die zweite Poleposition in Folge.

Hoffnungslose Situation bei Hope Racing: Die LMP1-Delegation aus der Schweiz bricht die laufende Saison vorzeitig ab, da die Ingenieure technische Schwierigkeiten nicht in den Griff bekommen. Dennoch treibt die Mannschaft die Entwicklungen weiter voran, um baldig wieder angreifen zu können.

Schnellstes Grand-Am-Rennen aller Zeiten: Max Angelelli und Ricky Taylor erarbeiteten sich einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg in Watkins Glen. Memo Rojas und Scott Pruett kreuzten nach einem ereignislosen Wertungslauf als Zweite die Ziellinie. Weitaus mehr Dramaturgie bot unterdessen die GT-Wertung.

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