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Maximilian Graf

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Die Hybrid-Avantgarde bleibt standhaft. Trotz herber Dämpfer in der Debütsaison will Hope Racing im kommenden Jahr die Sportwagen-Weltmeisterschaft bestreiten. Derzeit schrauben die Schweizer an dem SwissHyTech-Motor, um Ende des Jahres erste Probefahrten zu unternehmen.

Zwiespältiger Renntag für die Goldbären: Trotz Abflug auf dem Grand-Prix-Kurs hasteten Richard Westbrook und Mike Stursberg noch als Zwölfter über die Ziellinie. Zuvor manövrierte das Manthey-Duo den Haribo-Neunelfer in der Qualifikation in eine gute Ausgangsposition – Startrang fünf.

Drei Ausfälle, eine Ankunft: Obwohl die Dörr-Mannschaft den Alpina-Brummer an fünfter Stelle über die Ziellinie hievte, erlitt das Butzbacher Gespann rückblickend einen Totalausfall. Der Z4-Bolide wurde bereits am Freitag zurückgezogen, die restlichen Fahrzeuge verunfallten am Rennsamstag.

Neuigkeiten vor dem ILMC-Finale in Zhuhai: Der ex-Formel-1-Fahrer Mika Häkkinen startet im Reich der Mitte für AMG-China. Gemeinsam mit CongFu Cheng und Lance David Arnold pilotiert der Finne einen GT3-Mercedes. Überdies feiert die Tokai University ihre Wiederkehr in die Sportwagenbranche.

Kleiner Nachtrag einer traditionellen Nostalgie-Veranstaltung in den Ardennen: Im Rahmen der Spa Six Hours gaben sich Gruppe-C-Prototypen, CanAm-Renner und GT1-Boliden die Ehre. Einige Impressionen des 40-minütigen Rennens.

Nicolas Minassian, Stéphane Sarrazin und Alexander Wurz führten den brandneuen Hybrid-Selbstzünder aus der Peugeot-Schmiede erstmals aus. In Estoril spulten die drei Werkspiloten in Summe 300 Testkilometer ab. Die Bilanz fiel im Großen und Ganzen positiv aus.

Erste Ausfahrt für den Peugeot 908 HYbrid4: Der französische Konstrukteur testete seinen Elektroprototyp in Estoril. Am Steuer hantierten Nicolas Minassian, Stéphane Sarrazin und Alexander Wurz, die in Addition 300 Kilometer fuhren. Der nächste Einsatz des Hybrid-Selbstzünders ist bereits in Planung.

Masataka Yanagida und Ronnie Quintarelli sind die neuen Super-GT-Meister. Dem Mola-Nissan-Gespann genügte beim Finale in Motegi der zweite Platz, um den Meisterschaftsgewinn einzutüten. Satoshi Motoyama und Benoît Tréluyer gewannen den Wertungslauf dank zügiger Boxenarbeit.

Die Selbstzünder werden eingehegt, die Benzinmotoren begünstigt. Zum Jahresende verkündete der ACO erneut Maßnahmen, um das Ungleichgewicht zwischen den konkurrierenden Antrieben auszubalancieren. Doch solange es keinen Referenzwert gibt, bleiben die Anpassungen wirkungslos.

Mit der Bekanntgabe des Terminkalenders lassen sich ACO und FIA weiterhin Zeit. Allerdings haben die Veranstalter der Sportwagen-Weltmeisterschaft die Punkteverteilung für die Premieresaison festgelegt. Bei den 24 Stunden von Le Mans können die Wettstreiter doppelt absahnen.

Die Le-Mans-Organisatoren ACO und FIA haben einige Anpassungen im Reglement abgesegnet. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand zum wiederholten Male die Balance zwischen Benzin- und Dieselmotoren. Darüber hinaus wurden erneut Sicherheitsmaßnahmen getroffen und das Hybrid-Konzept angeschnitten.

Lotus legt seine Pläne für ein LMP2-Engagement auf Eis. Augenscheinlich hadern die Techniker mit der Motorenentwicklung. Überdies scheint die Finanzierung bis dato nicht gesichert zu sein, deshalb richtet der britische Kleinhersteller seine Aufmerksamkeit zunächst auf die bestehenden Kundensportprogramme.

Audi engagiert sich bereits seit einer Dekade in der Sportwagenbranche. Porsche kündigte seine Rückkehr an. Folgt Bentley als Dritter im Bunde des VW-Konzerns? Motorsportchef Brian Gush versichert, der Einstieg in das Rennsportgeschäft sei lediglich eine Frage der Gegebenheiten – LMP1 im Fokus.

Bentley kokettiert mit einer Rückkehr ins Sportwagen-Geschäft. Die britische Traditionsmarke und die 24 Stunden von Le Mans verbindet eine ambivalente Geschichte. Siege in den Goldenen Zwanzigern, Bankrott und Comeback im neuen Jahrtausend.

Warten auf die Enthüllung: Bis dato tappt die Sportwagengemeinde bei ihren Saisonplanungen im Dunkeln. Weder ACO und FIA, noch die LMS-Veranstalter haben bisweilen einen vollständigen Terminkalender veröffentlicht. Indes werden die Teams hingehalten.

Auftakt im Norden Londons: Stierbändiger Marc A. Hayek hatte im ersten freien Training die Nase hauchdünn vorne. Denn Alpina-Kutscher Dylan Derdaele klebte dem Spitzenreiter dicht auf den Fersen. Dahinter klaffte wiederum ein Loch, bevor sich die Rivalen von Ferrari, Porsche und Nissan auf den weiteren Plätzen einsortierten.

Warm-up in Braselton: Audi manövrierte sich beim letzten Funktionstest nochmals in Front, Peugeot fand sich dagegen im Ingolstädter Sandwich wieder. Die weiteren Klassenbestzeiten gingen an Signatech, die BMW-Werksmannschaft, Autocore und Black Swan Racing.

LMS vor dem Umbruch: Seit der Proklamation, die LMP2 zur Topklasse hochzustufen, erklingen mancherorts bereits erste Unkenrufe. Verkraftet die europäische Le-Mans-Serie den Wegfall der Königsdisziplin oder haucht die Entscheidung dem Wettbewerb neues Leben ein?

Henri Pescarolo feierte in Estoril seinen dritten LMS-Titel. Rebellion-Toyota musste sich wiederum nach einem Stoßstangenduell geschlagen geben, nachdem der erste Ausfallen bereits in der Startphase in Kauf genommen werden musste.

Rückkehr, Sieg und Titel: Julien Jousse, Emmanuel Collard und Christophe Tinseau behielten beim Finale im Westen Lissabons die Oberhand. In einem sechsstündigen Kopf-an-Kopf-Rennen triumphierte Henri Pescarolos Ensemble über Rebellion-Toyota und feierte seinen dritten LMS-Titel.

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