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Maximilian Graf

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Es dringen Informationen an die Öffentlichkeit, die Aufschlüsse über den Kalender der neuen Sportwagen-Weltmeisterschaft geben. Anstatt zwei Stopps in Nordamerika tingelt der Langstrecken-Tross demzufolge nach Brasilien. Die Europatour führt wahrscheinlich in die Ardennen und nach Silverstone.

Muscle Milk hält Erzrivale Dyson Racing in Zaum: Klaus Graf erkämpfte beim kanadischen Gastspiel in Bowmanville die Poleposition und verwies die Lola-Mazda-Boliden auf die Plätze. BMW brillierte in der GT-Kategorie und erhob Ansprüche auf die Ränge eins und zwei.

Die LMP2 wird erstklassig: In der Le Mans Series fügen sich die Verantwortlichen den aktuellen Entwicklungen im Sportwagengeschäft. Die LMP1-Königsdisziplin bleibt nunmehr der neuen Weltmeisterschaft vorbehalten. Ergo gehört das europäische Parkett zukünftig den kleinen Prototypen.

Beim Auftritt der Dutch Supercar Challenge in Zolder sammelte Marcos-Spezialist Cor Euser wichtige Punkte zur Aufholjagd in der Meisterschaft. In der Zwischenzeit landete Ferrari einen Doppelsieg in Estoril. Corvette und Audi teilten sich die Trophäen auf der Apenninen-Halbinsel.

Der nächste Hersteller steckt in den Startlöchern: Offensichtlich liebäugelt Jaguar mit einem Start bei den 24 Stunden von Le Mans. Demnach plane der britische Konstrukteur, in naher Zukunft einen LMP1-Prototyp auf Kiel zu legen. Wann der Einsatz erfolgt, ist bisweilen unklar.

Am letzten Wochenende gab es in Spa-Francorchamps neuerlich eine Kollaboration zwischen einigen Serien. Die niederländische und internationale GT4-Serie, die britische GT-Meisterschaft und der Aston-Martin-Markenpokal traten in den Ardennen in einem Feld an. Porsche und Ferrari teilten sich die Gesamtsiege.

Mosler und Lamborghini reüssierten in Down Under: Bei der vierten Runde der australischen GT-Meisterschaft in Townsville sicherten sich VIP Klark Quinn und Supaloc-Pilot Kevin Weeks die Siege. Erstgenannter verweilt somit weiterhin an der Tabellenspitze.

Peugeot-Doppelsieg in Emilia-Romagna: Die Löwen revanchierten sich in Imola für ihre Le-Mans-Pleite und demontierten Audi. Im internen Duell der Franzosen siegten Sébastien Bourdais und Anthony Davidson. Die Herren der Ringe leisteten wiederum bloß geringfügigen Widerstand, gerieten frühzeitig in Rückstand.

Audi meldet sich zur Porsche-Rückkehr zu Wort. In Ingolstadt haben die Verantwortlichen die Nachricht positiv aufgefasst, dementieren jedoch den eigenen Zwangsrücktritt. Demnach treten die beiden süddeutschen Hersteller unabhängig gegeneinander an.

Dichter Verkehr am Morgen: Um letzte Vorbereitung vor dem Rennen zu treffen, zwängte sich noch einmal das gesamte Feld zum Warm-up auf die Strecke. Nach Ablauf der Zeit verbuchte erneut Peugeot die schnellste Rundenzeit. Franck Montagny rangierte vor Allan McNish.

Verdrehtes Kräfteverhältnis im zweiten Training: Peugeot ließ der hadernden Konkurrenz von Audi auf nasser Strecke nicht den Hauch einer Chance. Schließlich führte selbst die Nissan-Equipe TDS Racing die Herren der Ringe in Imola vor. Unterdessen setzte Porsche in der GTE Akzente.

Der Weissacher Hersteller ist in Le Mans allgegenwärtig. Die Porsche-Erfolgsgeschichte beim 24-Stunden-Schlager an der Sarthe reicht bis in die siebziger Jahre zurück, als der 917-Prototyp eine beispiellose Siegesreihe einläutete. Bis dato gewannen die Stuttgarter den Klassiker 16 Mal.

Wechselspiel innerhalb der Dieselelite: Peugeot und Audi teilten sich die Spitzenpositionen im ersten Training. Letztendlich hatte jedoch Sébastien Bourdais in Imola die Nase vorne und hielt Ringträger Timo Bernhard in Schach. Collard war in der Benzinsektion obenauf.

Sommertrip „dort unten“ in Imola: Das LMS- und ILMC-Gefolge schlägt am ersten Juliwochenende seine Zelte im Autodromo Enzo e Dino Ferrari auf. Zu den Besonderheiten des oberitalienischen Kurses zählt die Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn und die berüchtigte Tamburello-Kurve.

Tortur zum zehnten Le-Mans-Triumph: Trotz zahlreicher Strapazen und Horroszenen am Samstag und in der Nacht behielt Audi gegenüber Peugeot die Oberhand. In zahlenmäßiger Unterlegenheit siegten die Herren der Ringe André Lotterer, Benoit Téluyer und Marcel Fässler im Löwengehege.

Ist Audi wirklich derart gut aufgestellt, wie der Testtag vermuten lässt oder hadert es neuerlich an der Konstanz? Spielt Peugeot bisweilen mit verdeckten Karten, um ein Ass aus dem Ärmel zu schütteln? Der Stichtag rückt Stück für Stück näher, aber das Kräfteverhältnis der Dieselelite wirft nach wie vor Fragen auf.

Eine Stadt im Ausnahmezustand: Das 79. 24-Stunden-Rennen von Le Mans steht bevor – Wissenswertes über den Traditionskurs an der Sarthe, die berüchtigte Hunaudières, den klassischen Le-Mans-Start, die Tragödie von 1955 und eine ganz normalen französischen Ort.

ACO und FIA haben sich geeinigt: Aus dem ILMC wird die Sportwagen-Weltmeisterschaft. Zu diesem unerwarteten Beschluss kamen die beiden Automobilklubs auf einer Konferenz in Barcelona. Der Wettbewerb umfasst sechs Rennen inklusive den 24 Stunden von Le Mans.

X-te Anpassung im Reglement: Die ACO-Regelmacher haben sich einmal mehr mit der Diesel-Benzin-Problematik auseinandergesetzt und einige Änderungen im Hinblick auf den anstehenden Sarthe-Klassiker vorgenommen. Überdies wurde auch in den anderen Klassen nachgebessert.

Verschobener Auftakt: Den vertagten Aufgalopp der Super-GT-Meisterschaft in Okayama gewannen Matsuda und de Oliveira, welche die Honda-Konkurrenz in Schach hielten. In Australien gaben deutsche Marken den Ton an, während die Sternkrieger die STT in Zolder aufmischten.

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