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Maximilian Graf

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Poleposition und Rennsieg: Für Mathias Beche und Pierre Thiriet lief an der Côte d'Azur alles nach Plan. Sébastien Loeb Racing und Status Grand Prix feierten ein erfolgreiches Debüt. Ferrari und Porsche teilten sich die GT-Siege.

Warme Temperaturen und Sonnenschein in Südfrankreich: Beim morgendlichen Warm-up legte die Greaves-Truppe in Le Castellet vor. Dahinter platzierte sich Oak-Morgan vor der Oreca-Armada. Porsche war in der GT-Riege tonangebend.

Konkurrenz für Porsche und Ferrari? Die beiden Pferde aus Stuttgart und Maranello dominierten während der letzten Jahre im Galopp die GT-Szene. Aston Martin schickt sich nun an, mit dem Vantage GTE diese Zweisamkeit zu stören. Die Briten haben die Teilnahme an der Sportwagen-WM bestätigt.

Audi trotzte in Bathurst allen Widrigkeiten. In der Qualifikation zirkelte sich Christopher Mies gekonnt um zwei Kängurus, welche die Fahrbahn kreuzten. Im Rennen entpuppten sich die Herren der Ringe als Regentänzer und triumphierten nach zwölf Stunden über Mercedes und Ferrari.

Die SWM-Gemeinde ist zurzeit eifrig am Testen. Auch die Equipe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Gulf Racing Middle East, stellte ihre neuen Lola-Boliden letzte Woche auf die Probe. Im Süden von Nevers spulten die noch in schwarz geholten Coupés ihre ersten Runden ab.

Neuer Oreca 03 erstmals auf der Piste: Soheil Ayari absolvierte mit dem überarbeiteten Prototyp aus der französischen Sportwagen-Schmiede ein erste Testfahrt in Le Castellet. Nebst der Aerodynamik-Konfiguration lag der Fokus außerdem auf der Beständigkeit des Fahrzeugs.

Rekordgewinner Porsche hat keine Zeit zu verlieren. Anlässlich der Le-Mans-Offensive im Jahr 2014 schickt der Stuttgarter Konstrukteur bereits in der nächsten Saison werksseitig einen Gran-Turismo-Boliden ins Rennen. Indes beginnt das LMP1-Testprogramm in Übersee.

Seji Ara ist Henri Pescarolos dritter Mann. Der Le-Mans-Sieger von 2004 verstärkt die Dome-Besatzung, bestehend aus Nicolas Minassian und Sébastien Bourdais. Der japanische Prototyp wird bekanntlich beim Klassiker an der Sarthe parallel zum neuen Pescarolo-Renner eingesetzt.

Im Toyota-Lager laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Vergangene Woche unterzogen die Werkspiloten des japanischen Konstrukteurs den TS030-Prototyp einem dreißigstündigen Langstreckentest in Le Castellet. Die Bilanz der Ingenieure und Fahrer fiel generell positiv aus.

Vielfältiges Programm für IMSA Performance: Das Porsche-Gespann aus Rouen fährt in diesem Jahr zweigleisig. Raymond Narac engagiert sich einerseits in der Pro-Am-Wertung der ELMS-Meisterschaft, andererseits in der International GT Open. Zudem startet die Mannschaft in Le Mans. 

Prominenter Neuzugang bei Startworks: Das Honda-Gespann aus dem Südosten der Vereinigten Staaten hat den ehemaligen Peugeot-Werkspilot Stéphane Sarrazin unter Vertrag genommen. Der Franzose teilt sich das Steuer mit Ryan Dalziel und Vicente Potolicchio in der Sportwagen-WM. 

Jungfernfahrt des HPD ARX-03a-Boliden: Strakka Racing testete in Snetterton erstmals den brandneuen Honda-Prototyp bei kalten und diesigen Bedingungen. Am Volant wechselten sich die Routiniers Jonny Kane, Danny Watts und Nick Leventis ab, die sich letztlich zufrieden zeigten. 

Frühlingserwachen bei den Eichen: Oak Racing lastet sich in der kommenden Saison ein umfangreiches Programm auf. Neben den Aktivitäten auf globaler Ebene in der Sportwagen-WM hat sich das französische Ensemble den Meisterschaftskampf in der ELMS zum Ziel gesetzt.

Um einen Ausgleich in der LMP1-Konstrukteurswertung der Sportwagen-WM zu schaffen, haben ACO und FIA infolge des Peugeot-Ausstiegs eine Reglement-Änderung vorgenommen. Da Toyota die Sebring-Runde auslässt, werden lediglich die sechs erfolgreichsten Resultate gewertet.

Aus dem Stand in die Beletage: Sébastien Loeb und sein neues LMP-Gefolge wagen auf Anhieb den Sprung in die ELMS-Topklasse. Der Einstand in die Prototypenszene erfolgt mit einem Oreca-03-Boliden. Team-Manager Dominique Heintz strebt bereits den Meisterschaftskampf an. 

Überschaubares ELMS-Fahrerlager: Auf der vorläufigen Meldeliste für das Jahr eins nach der LMP1-Klasse werden aktuell 21 Fahrzeuge verzeichnet. Allerdings wurden die LMPC-Nennungen bis dato noch nicht berücksichtigt, da der Formula-Le-Mans-Test in Le Castellet ausgefallen ist. 

Der Toyota-Kader ist vollständig: Die ehemaligen Formel-1-Piloten Sébastien Buemi und Antony Davidson teilen sich die Schichten am Steuer des zweiten TMG-Hybridfahrzeuges mit Super-GT-Akteur Hiroaki Ishiura. Demzufolge setzt sich auch die zweite Besatzung heterogen zusammen.

Felbermayr-Chef Christian Ried greift in Sebring und Le Mans auf die Kompetenz zweier Neunelfer-Routiniers zurück: Patrick Pilet und Wolf Henzler. Das Duo ergänzt die Profibesatzung bei den Saisonhöhepunkten. Der Häuptling selbst wird von Gianluca Roda und Paolo Ruberti unterstützt.

Die Daytona-Silbermedaillengewinner von Starworks Motorsports übernehmen den vierten Honda-Prototyp in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Unter der Ägide des amerikanischen Rennstalls pilotieren Ryan Dalziel und Enzo Potolicchio den HPD ARX 03b. Ein dritter Fahrer wird gesucht.

Saisonabschluss im Reich der Mitte: Die letzte Meisterschaftsrunde der Sportwagen-WM findet in der chinesischen Metropole Shanghai statt und wurde für den 27. Oktober datiert. Somit ist der Terminkalender rund Anderthalbmonate vor dem Auftakt in Sebring vollständig.

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