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Maximilian Graf

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Wetterumschwung in der Qualifikation: Ein unerwarteter Regenschauer suchte den Traditionskurs in Suzuka heim und mischte die Karten während der Zeitenjagd neu. Das Honda-Gespann Masataka Yanagida und Ronnie Quintarelli zeigte sich unbeeindruckt und erzielte die zweite Poleposition in Folge.

Hoffnungslose Situation bei Hope Racing: Die LMP1-Delegation aus der Schweiz bricht die laufende Saison vorzeitig ab, da die Ingenieure technische Schwierigkeiten nicht in den Griff bekommen. Dennoch treibt die Mannschaft die Entwicklungen weiter voran, um baldig wieder angreifen zu können.

Schnellstes Grand-Am-Rennen aller Zeiten: Max Angelelli und Ricky Taylor erarbeiteten sich einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg in Watkins Glen. Memo Rojas und Scott Pruett kreuzten nach einem ereignislosen Wertungslauf als Zweite die Ziellinie. Weitaus mehr Dramaturgie bot unterdessen die GT-Wertung.

Die FLM bekommt Zuwachs: In Zusammenarbeit mit einem Forschungsprojekt startet Storholm Racing bei den 1.000 Kilometern von Silverstone und beim Petit Le Mans. „The London Project“ nennt sich die Organisation, welche sich die Heilung von Blindheit auf die Fahnen geschrieben hat und ihre Botschaft auch im Rennsport verbreiten will.

Trotz stürmischer Anfangsphase flaute das Rennen in Spa-Francorchamps in den nächtlichen Stunden ab. Zur Rennhalbzeit war die Entscheidung schließlich gefallen: Der führende Phoenix-Audi verunfallte, die WRT-Markenkollegen Mattias Ekström, Timo Schneider und Greg Franchi schaukelten den Sieg souverän ins Ziel.

Zwei Strecken fehlten ihm noch: Titelverteidiger Scott Pruett triumphierte mit seinem Kollegen Memo Rojas beim Grand-Am-Wertungslauf im Bundesstaat New Jersey; der Kurs in Millville zählte zu den wenigen, auf denen der Tabellenführer noch keinen Sieg holte. In der GT-Division holte Mazda einen Kantersieg.

Alex Gurney und Jon Fogarty haben ihre Misere in Laguna Seca beendet. Nach einem sieglosen Jahr triumphierten die Bob-Stallings-Schützlinge bei der achten Grand-Am-Runde wieder. Die Verfolger Scott Pruett und Memo Rojas verspielten dagegen die Führung beim Boxenstopp.

Wimpernschlag-Entscheidung in Daytona: Ganassis Erfolgsgaranten Pruett und Rojas knüpften nahtlos an die Siegesserie im vergangenen Jahr an. Gemeinsam mit Hand und Rahal siegten die Grand-Am-Titelverteidiger hauchdünn vor den Teamkollegen beim Aufgalopp in Florida.

Der fünfte Gesamtsieg ist besiegelt: Das ausgebuffte Manthey-Quartett hielt die BMW-Werksmannschaft im letzten Rennviertel souverän auf Distanz. Ergo schaukelten Luhr, Lieb, Bernhard und Dumas die Führung ins Ziel. Den drittplatzierten Heico-Mercedes erwischte dagegen der Defektteufel, weshalb Phoenix den Bronzerang erbte.

Wechselhaftes Wetter beim Vorglühen in der Grünen Hölle: Platzhirsch Manthey-Racing schnappte sich auf abtrocknender Strecke die erste Bestzeit des Wochenendes. Dahinter stahlen Mercedes und Audi den Titelverteidigern von BMW die Show.

Nasse Verwunderung in den Ardennen: Die nagelneue McLaren-Flunder entpuppte sich in der Vorqualifikation veritabel als Regentänzer. Nachdem Spa-Francorchamps nachmittags von einem Unwetter heimgesucht wurde, brillierten die britischen Neuankömmlinge im letzten Training vor den arrivierten Teams.

Kompromissbereitschaft in Gaydon: Um die Schmach der bisherigen Saison zu rehabilitieren, schickt Aston Martin Racing seinen altbewährten Jahreswagen wieder ins Rennen. Die Arbeiten an dem aktuellen AMR-One-Engagement werden nichtsdestotrotz im Hintergrund fortgesetzt.

Amateurliga beim Ardennen-Klassiker: Innerhalb des gigantischen Starterfeldes bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps wird inmitten des Tumults eine GT3-Kategorie alleinig für semiprofessionelle Piloten ausgeschrieben. Sieben Mannschaften haben sich für diesen Wettbewerb gemeldet.

Lediglich vier Fahrzeuge zählt die kleinste Wertung bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Damit ist die GT4-Kategorie beim belgischen Klassiker verhältnismäßig spartanisch besetzt in dem kolossalen Rekordfeld. Es treffen Delegationen von Nissan, Porsche, Aston Martin und Lotus aufeinander.

Picket Racing präsentierte sich in Bowmanville in Hochform und erteilte der Mazda-Konkurrenz eine Lehrstunde. Klaus Graf und Lucas Luhr dominierten das kanadische Gastspiel und hievten den Lola-Aston-Martin als Sieger über den Zielstrich. Dyson rettete trotz stockendem Rennverlauf die weiteren Podestränge.

Es dringen Informationen an die Öffentlichkeit, die Aufschlüsse über den Kalender der neuen Sportwagen-Weltmeisterschaft geben. Anstatt zwei Stopps in Nordamerika tingelt der Langstrecken-Tross demzufolge nach Brasilien. Die Europatour führt wahrscheinlich in die Ardennen und nach Silverstone.

Muscle Milk hält Erzrivale Dyson Racing in Zaum: Klaus Graf erkämpfte beim kanadischen Gastspiel in Bowmanville die Poleposition und verwies die Lola-Mazda-Boliden auf die Plätze. BMW brillierte in der GT-Kategorie und erhob Ansprüche auf die Ränge eins und zwei.

Die LMP2 wird erstklassig: In der Le Mans Series fügen sich die Verantwortlichen den aktuellen Entwicklungen im Sportwagengeschäft. Die LMP1-Königsdisziplin bleibt nunmehr der neuen Weltmeisterschaft vorbehalten. Ergo gehört das europäische Parkett zukünftig den kleinen Prototypen.

Beim Auftritt der Dutch Supercar Challenge in Zolder sammelte Marcos-Spezialist Cor Euser wichtige Punkte zur Aufholjagd in der Meisterschaft. In der Zwischenzeit landete Ferrari einen Doppelsieg in Estoril. Corvette und Audi teilten sich die Trophäen auf der Apenninen-Halbinsel.

Der nächste Hersteller steckt in den Startlöchern: Offensichtlich liebäugelt Jaguar mit einem Start bei den 24 Stunden von Le Mans. Demnach plane der britische Konstrukteur, in naher Zukunft einen LMP1-Prototyp auf Kiel zu legen. Wann der Einsatz erfolgt, ist bisweilen unklar.

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