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Maximilian Graf

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Nach vierjähriger Dieselvormachtstellung sind die Benziner erstmals wieder unter sich. Für die anstehende Saison wurden ausschließlich Prototypen konservativen Kraftstoff-Antriebs gemeldet, was die Favoritenfrage schwierig gestaltet. Lediglich während der ILMC-Runden leisten die Selbstzünder Gesellschaft.

Die Testergebnisse aus Le Castellet liefern ein verheißungsvolles Bild in sämtlichen Divisionen. Zwar zeigten in der Provence lediglich vier LMP1-Mannschaften Flagge, doch letztlich lagen die wenigen Kontrahenten innerhalb einer halben Sekunde – ähnliche Konstellation in den anderen Wertungen.

36 Autos in fünf Klassen: Obwohl die LMS-Veranstalter einen marginalen Rückgang in puncto Starterzahlen zu verzeichnen haben, können selbige weiterhin auf massenhaft Stammteams vertrauen. Jüngst veröffentlichten die Verantwortlichen die Saisonnennliste.

Die Weichen für das Comeback sind gestellt: Pescarolo Sport hat den Weg aus der Krise gemeistert und greift diese Saison wieder ins Geschehen ein. Emmanuel Collard und Christophe Tinseau wurden als Fahrer für das LMS-Engagement benannt, eine Nennung für Le Mans wurde eingereicht.

Die Arbeiten am ZPH-Hybrid-System wurden wieder aufgenommen. Mit überarbeiteten Komponenten ausgestattet, soll der neue 09SH-Bolide aus dem Hause Zytek in der Le Mans Series an den Start rollen. Betreut wird das Auto von Rangoni Motorsport.

Zweites Fahrzeug für Pegasus Racing: Das Französische LMP-Team ergänzt sein Aufgebot um einen Formula-Le-Mans-Prototypen. Indes wird im altgedienten Courage-Chassis ein HPD-Motor verbaut. Des Weiteren kündigen die Elsässer durch die Blume ein innovatives Projekt an.

Keine einschneidenden Veränderungen im Hause Ray Mallock: Nachdem das britische Gespann im letzten Jahr mit eingeschränkten Mitteln den LMS-Titel errang, satteln die Beteiligten nun endgültig auf HPD um. Außerdem komplettiert Ben Collins den Pilotenkader.

Völlig unerwartet haben Lola und Caterham einen neuen Sportprototypen aus dem Hut gezaubert. Im Laufe des letzten Jahres konzipierte der Konstrukteur des Lotus Seven einen Boliden, für jenen Lola eine entsprechende Karosserie gebastelt hat – das Ergebnis: Der Caterham-Lola SP/300R.

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