- Anzeige -

Maximilian Graf

5044 BEITRÄGE 0 Kommentare

Die DTM-Gemeinde präsentierte sich ihren Liebhabern vergangenes Wochenende in der Weltkurstadt. Auf der Wiesbadener Wilhelmstraße und vor dem Kurhaus inszenierten die Akteure Boxenstopps und ließen die Motoren jaulen. Einige Impressionen.

Porsche steht mit Matt Halliday und Mike Parisy auf der Poleposition für das Qualifikationsrennen in Zolder. Grundstein war eine riskante Reifenwahl im dritten Abschnitt. Audi errang mit Frank Stippler und Oliver Jarvis Startplatz zwei. Lamborghini landete auf Position drei. 

Jagd auf Dominator Audi: Nach dem Triumphmarsch in Nogaro gilt es für die WRT-Truppe bei der zweiten GT-WM-Runde in Zolder, ihren Platz in der Beletage zu festigen. Schließlich sind Mercedes und Ferrari gewillt, den Ingolstädtern ihre Vormachtstellung abspenstig zu machen.

Dyson Racing muss den Le-Mans-Trip abblasen. Die Lola-Equipe hat es nicht geschafft, die finanziellen Mittel aufzutreiben, um den Einsatz zweier Prototypen beim Langstreckenklassiker an der Sarthe zu bewältigen. Stattdessen liegt der Fokus auf der ALMS-Titelverteidigung.

Audi hat Ersatz für Timo Bernhard gefunden. Da der Stammfahrer in Spa-Francorchamps verletzungsbedingt fehlt, klemmt sich Marc Gené beim zweiten Rennen der Sportwagen-WM hinter das Steuer der Startnummer drei. Der Spanier kann mit massenhaft Erfahrung referieren.

Regenrennen in Norditalien: Der BES-Auftakt auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza ging bei nassen Bedingungen über die Bühne. Die VDS-Mannschaft fand sich unter diesen Umständen am besten zurecht und gewann die erste Runde der Saison.

 Nr.  Rennstall  Fahrzeug  Fahrer 1  Fahrer 2  Fahrer 3 LMP1 1  Audi Sport Team Joest  Audi R18 e-tron quattro  André Lotterer  Benoît Treluyer  Marcel Fässler 2  Audi Sport Team Joest  Audi R18 e-tron quattri  Allan McNish  Tom Kristensen  Rinaldo Capello...

Drei Tage, zwei Strecken, über tausend Kilometer: Nicolas Minassian, Seji Ara und Sébastien Bourdais testeten den Dome S102.5 auf den spanischen Kursen in Navarra und Alcañiz. Die Probefahrten dienten als Vorbereitung auf Spa-Francorchamps und Le Mans.

Pescarolo und Dome haben in Spanien geübt: Die französische Traditionsmannschaft und der japanische Konstrukteur absolvierten einen dreitägigen Test auf der iberischen Halbinsel. Der S102.5-Bolide legte in Navarra und im Motorland Aragón mehr als tausend Kilometer zurück.

Hybrid-Debüt vertagt: Toyota tritt nicht zum Wertungslauf der Sportwagen-WM in Spa-Francorchamps an. Nachdem Nicolas Lapierre mit dem TS030-Boliden bei Testfahrten in Le Castellet verunfallte, kann die Werksmannschaft den Prototyp nicht rechtzeitig reparieren. 

Audi hat sich an diesem Wochenende in der Beletage der GT-Weltmeisterschaft eingenistet. Die WRT-Delegation erzielte im Qualifikations- und im Hauptrennen einen Doppelsieg. In der Tabelle hält lediglich Mercedes-Benz den Anschluss an die Herren der Ringe.

Audi-Doppelsieg in Nogaro: Das WRT-Ensemble demontierte im Hauptrennen die Konkurrenz von Mercedes, Ferrari und Lamborghini. Stéphane Ortelli und Laurens Vanthoor triumphierten im internen Duell über Frank Stippler und Oliver Jarvis. Mercedes sicherte sich die Ränge drei und vier.

Zwischenfall bei Toyota-Vorbereitungen: Der japanische Konstrukteur musste seine letzte Testfahrt in Le Castellet vergangenen Mittwoch abbrechen. Nicolas Lapierre verunfallte mit dem TS030-Renner auf der Paul-Ricard-Hochgeschwindigkeitsstrecke, blieb jedoch unverletzt. Die Gründe werden derzeit evaluiert.

Nr. Rennstall Fahrzeug Fahrer 1 Fahrer 2 1 Hexis Racing McLaren MP4-12C GT3 Frédéric Makowiecki Stef Dusseldorp 2 Hexis Racing McLaren MP4-12C GT3 Grégoire Demoustier Álvaro Parente  3 AF Corse Ferrari 458 Italia GT3 Toni Vilander Filip Salaquarda ...

Die Audianer Frank Stippler und Oliver Jarvis legten in Nogaro vor. Beim ersten freien Training drehte das WRT-Duo die schnellste Rundenzeit und distanzierte sich vergleichsweise deutlich von der Konkurrenz. Dahinter kämpften McLaren, Ferrari, Lamborghini und Porsche um Hundertstelsekunden.

Zugeständnisse an die Leidtragenden der Balance of Performance: Sowohl Lamborghini und Ferrari als auch Aston Martin und McLaren dürfen nach den GT-Masters-Rennen in Oschersleben aufrüsten. Die FIA hat angesichts der Unstimmigkeiten einige Anpassungen an den GT3-Einstufungen vorgenommen.

Augenscheinlich hadert Ferrari ebenfalls mit der Balance of Performance. Die Farnbacher-Truppe suchte beim GT-Masters-Saisonauftakt in der Magdeburger Börde vergebens den Anschluss zu den Topfahrzeugen. Am Ende reichte es lediglich für Rang 13 im ersten Durchgang am Samstag. 

Die Eichen haderten beim ELMS-Auftakt in Le Castellet noch. Ein strategischer Fauxpas beim Reifenwechsel kostete Oak Racing den Anschluss auf die vorderen Ränge. Überdies konnte das Potenzial des Morgan-Renners aufgrund von Problemen mit dem Wasserdruck nicht gänzlich ausgeschöpft werden.

Die Reiter-Truppe pflichtet der Kritik von Leipert Motorsport bei. Auch der Lamborghini-Equipe aus Oberbayern bereiten die Einstufungen der Balance of Performance Schwierigkeiten. Die Piloten fühlten sich beim GT-Masters-Auftakt in Oschersleben von der FIA benachteiligt.

Wurde Lamborghini bei der Balance of Performance falsch eingestuft? Die Leipert-Truppe zeigt sich unzufrieden mit den Angleichungen der Fahrzeuge, nachdem der Wegberger Rennstall in Oschersleben hinterherhinkte. Es ist gar von einem „Kampf mit stumpfen Waffen“ die Rede.

Social Media

25,205FansGefällt mir
766FollowerFolgen