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Maximilian Graf

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Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges hoben nahe Northampton noch britische Kampfflieger ab, mittlerweile kreischen auf dem Silverstone Circuit lediglich die Motoren von Rennfahrzeugen. Ferner wird der Traditionskurs auf dem ehemaligen Militärgelände vielerorts als „Home of British Motor Racing“ gepriesen.

Rabenschwarze Nacht in Limburg: Das Teilnehmerfeld schrumpft sukzessive, die Protagonisten fahren wie beim Schaulaufen hintereinander her, angeführt von KRK-Mercedes. Keine Positionswechsel, keine Positionskämpfe, stattdessen gähnende Leere auf der Piste. Kurzum: Der Wind ist aus den Segeln.

Letzter Motorentest in Zolder: Zum morgendlichen Warmlaufen in der Provinz Limburg begaben sich die GT-Akteure noch einmal vor der 24-Stunden Hatz auf die Strecke. Ferrari, Corvette und Audi bildeten die Spitze. Zudem meldeten fünf DSC-Teams ihre Fahrzeuge für das gesamte Rennen nach.

Eindeutiges Kräfteverhältnis in Zolder: Roger Grouwels und Cor Euser sorgten im Kampf um die Poleposition für klare Verhältnisse und setzen eine Duftmarke außer Reichweite. Im Belcar-Sektor demontierten die Sternenkrieger die Porsche-Konkurrenz. Doch wer steht am Sonnabend wo in der Startaufstellung?

Verstärkung aus dem Benelux-Norden: Den kriselnden Klassiker in Zolder plagt in den letzten Jahren Teilnehmerschwund, doch eine gewisse Rückbesinnung auf die traditionelle GT-Kultur wirkt sich auch auf das 24-Stunden-Rennen in Limburg aus. Denn die Starterzahlen steigen wieder – mithilfe der Dutch Supercar Challenge.

Poleposition, Mauerkuss und Klassensieg: Dörr Motorsport musste am letzten Samstag Biss zeigen, um den zweiten SP6-Triumph in Folge zu erkämpfen. Infolge einer halbstündigen Reparaturpause betrieben Rudi Adams, Uwe Ebertz und Stefan Aust mustergültige Wundenheilung, nachdem Erstgenannter mit der Pistenbarriere kollidiert war.

Termin für die Jubiläumsauflage steht: Die 80. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens im Département Sarthe findet vom 16. bis zum 17. Juni 2012 statt. Zudem eröffnet der ACO den Akteuren neuerlich die Möglichkeit, zwei Wochen vor der Veranstaltung selbst, auf dem 13 Kilometer langen Kurs Testfahrten zu unternehmen.

Turbulente erste Rennhälfte in der Eifel: Die Streckenbedingungen auf der Nordschleife pendeln zwischen den Extremen und gestalten die Reifenwahl enorm schwierig. Die Rowe-Sternenkrieger verzichteten anfänglich auf den Pneupoker, doch die Strategie fruchtete nicht. Denn zur Halbzeit führt Manthey-Racing.

Trotz strategischem Malheur: Obwohl Duval und Kogure zweimal mit falschen Reifen ausgestattet wurden, meisterten die Titelverteidiger die wechselhaften Wetterbedingungen in Suzuka mit Bravour. Im Herzschlagfinale behielt das Weider-Duo gegen Quintarelli und Yanagida die Oberhand und gewann den Klassiker.

Wetterumschwung in der Qualifikation: Ein unerwarteter Regenschauer suchte den Traditionskurs in Suzuka heim und mischte die Karten während der Zeitenjagd neu. Das Honda-Gespann Masataka Yanagida und Ronnie Quintarelli zeigte sich unbeeindruckt und erzielte die zweite Poleposition in Folge.

Hoffnungslose Situation bei Hope Racing: Die LMP1-Delegation aus der Schweiz bricht die laufende Saison vorzeitig ab, da die Ingenieure technische Schwierigkeiten nicht in den Griff bekommen. Dennoch treibt die Mannschaft die Entwicklungen weiter voran, um baldig wieder angreifen zu können.

Schnellstes Grand-Am-Rennen aller Zeiten: Max Angelelli und Ricky Taylor erarbeiteten sich einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg in Watkins Glen. Memo Rojas und Scott Pruett kreuzten nach einem ereignislosen Wertungslauf als Zweite die Ziellinie. Weitaus mehr Dramaturgie bot unterdessen die GT-Wertung.

Die FLM bekommt Zuwachs: In Zusammenarbeit mit einem Forschungsprojekt startet Storholm Racing bei den 1.000 Kilometern von Silverstone und beim Petit Le Mans. „The London Project“ nennt sich die Organisation, welche sich die Heilung von Blindheit auf die Fahnen geschrieben hat und ihre Botschaft auch im Rennsport verbreiten will.

Trotz stürmischer Anfangsphase flaute das Rennen in Spa-Francorchamps in den nächtlichen Stunden ab. Zur Rennhalbzeit war die Entscheidung schließlich gefallen: Der führende Phoenix-Audi verunfallte, die WRT-Markenkollegen Mattias Ekström, Timo Schneider und Greg Franchi schaukelten den Sieg souverän ins Ziel.

Zwei Strecken fehlten ihm noch: Titelverteidiger Scott Pruett triumphierte mit seinem Kollegen Memo Rojas beim Grand-Am-Wertungslauf im Bundesstaat New Jersey; der Kurs in Millville zählte zu den wenigen, auf denen der Tabellenführer noch keinen Sieg holte. In der GT-Division holte Mazda einen Kantersieg.

Alex Gurney und Jon Fogarty haben ihre Misere in Laguna Seca beendet. Nach einem sieglosen Jahr triumphierten die Bob-Stallings-Schützlinge bei der achten Grand-Am-Runde wieder. Die Verfolger Scott Pruett und Memo Rojas verspielten dagegen die Führung beim Boxenstopp.

Wimpernschlag-Entscheidung in Daytona: Ganassis Erfolgsgaranten Pruett und Rojas knüpften nahtlos an die Siegesserie im vergangenen Jahr an. Gemeinsam mit Hand und Rahal siegten die Grand-Am-Titelverteidiger hauchdünn vor den Teamkollegen beim Aufgalopp in Florida.

Der fünfte Gesamtsieg ist besiegelt: Das ausgebuffte Manthey-Quartett hielt die BMW-Werksmannschaft im letzten Rennviertel souverän auf Distanz. Ergo schaukelten Luhr, Lieb, Bernhard und Dumas die Führung ins Ziel. Den drittplatzierten Heico-Mercedes erwischte dagegen der Defektteufel, weshalb Phoenix den Bronzerang erbte.

Wechselhaftes Wetter beim Vorglühen in der Grünen Hölle: Platzhirsch Manthey-Racing schnappte sich auf abtrocknender Strecke die erste Bestzeit des Wochenendes. Dahinter stahlen Mercedes und Audi den Titelverteidigern von BMW die Show.

Nasse Verwunderung in den Ardennen: Die nagelneue McLaren-Flunder entpuppte sich in der Vorqualifikation veritabel als Regentänzer. Nachdem Spa-Francorchamps nachmittags von einem Unwetter heimgesucht wurde, brillierten die britischen Neuankömmlinge im letzten Training vor den arrivierten Teams.

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