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Maximilian Graf

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Frühlingserwachen bei den Eichen: Oak Racing lastet sich in der kommenden Saison ein umfangreiches Programm auf. Neben den Aktivitäten auf globaler Ebene in der Sportwagen-WM hat sich das französische Ensemble den Meisterschaftskampf in der ELMS zum Ziel gesetzt.

Um einen Ausgleich in der LMP1-Konstrukteurswertung der Sportwagen-WM zu schaffen, haben ACO und FIA infolge des Peugeot-Ausstiegs eine Reglement-Änderung vorgenommen. Da Toyota die Sebring-Runde auslässt, werden lediglich die sechs erfolgreichsten Resultate gewertet.

Aus dem Stand in die Beletage: Sébastien Loeb und sein neues LMP-Gefolge wagen auf Anhieb den Sprung in die ELMS-Topklasse. Der Einstand in die Prototypenszene erfolgt mit einem Oreca-03-Boliden. Team-Manager Dominique Heintz strebt bereits den Meisterschaftskampf an. 

Überschaubares ELMS-Fahrerlager: Auf der vorläufigen Meldeliste für das Jahr eins nach der LMP1-Klasse werden aktuell 21 Fahrzeuge verzeichnet. Allerdings wurden die LMPC-Nennungen bis dato noch nicht berücksichtigt, da der Formula-Le-Mans-Test in Le Castellet ausgefallen ist. 

Der Toyota-Kader ist vollständig: Die ehemaligen Formel-1-Piloten Sébastien Buemi und Antony Davidson teilen sich die Schichten am Steuer des zweiten TMG-Hybridfahrzeuges mit Super-GT-Akteur Hiroaki Ishiura. Demzufolge setzt sich auch die zweite Besatzung heterogen zusammen.

Felbermayr-Chef Christian Ried greift in Sebring und Le Mans auf die Kompetenz zweier Neunelfer-Routiniers zurück: Patrick Pilet und Wolf Henzler. Das Duo ergänzt die Profibesatzung bei den Saisonhöhepunkten. Der Häuptling selbst wird von Gianluca Roda und Paolo Ruberti unterstützt.

Die Daytona-Silbermedaillengewinner von Starworks Motorsports übernehmen den vierten Honda-Prototyp in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Unter der Ägide des amerikanischen Rennstalls pilotieren Ryan Dalziel und Enzo Potolicchio den HPD ARX 03b. Ein dritter Fahrer wird gesucht.

Saisonabschluss im Reich der Mitte: Die letzte Meisterschaftsrunde der Sportwagen-WM findet in der chinesischen Metropole Shanghai statt und wurde für den 27. Oktober datiert. Somit ist der Terminkalender rund Anderthalbmonate vor dem Auftakt in Sebring vollständig.

Le-Mans-Rekordsieger Audi offenbart die Gründe der Vierfachmeldung: Ein zweigleisiges Engagement umfasst den Einsatz von zwei Hybridautos sowie zwei konventionellen Diesel-Selbstzündern. Das Debüt des neuen Ingolstädter Prototyps erfolgt in Spa-Francorchamps.

Der Automobilverband ACO hat die Starterlisten für die 24 Stunden von Le Mans und die Sportwagen-Weltmeisterschaft publik gemacht. Beim Klassiker an der Sarthe treten erwartungsgemäß 56 Fahrzeuge an – bei der Langstrecken-Welttourne musste das Selektionskomitee dagegen Abstriche machen. 

Dome spannt mit Pescarolo zusammen: Der japanische Konstrukteur kehrt heuer nach Le Mans zurück. Für den Einsatz des neuen S102.5-Boliden zeichnet sich das Ensemble rund um die Sarthe-Ikone Henri Pescarolo verantwortlich. Michelin wird Reifenlieferant der japanische-französischen Kooperation. 

Toyota erweitert sein Engagement in der Sportwagen-Branche und bestreitet die komplette Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Diese Programmänderung kündigte der pazifische Automobilhersteller in einer Pressemitteilung an. Das TS030-Debüt erfolgt dennoch in Spa-Francorchamps.

Nick Heidfeld und Jeroen Bleekemolen haben bei Rebellion-Toyota unterzeichnet. Die beiden Piloten ergänzen das Fahreraufgebot der Schweizer Equipe bei den 24 Stunden von Le Mans und beim Aufgalopp in Sebring. Überdies startet Erstgenannter auch in Spa-Francorchamps.

Unerwartetes LMP2-Engagement: Obwohl Lotus letzten Herbst seine Le-Mans-Pläne vorerst zu den Akten legen musste, hat der britische Konstrukteur nun seine Rückkehr in die Sportwagen-Branche angekündigt. Gemeinsam mit Lola und Kodew starten die Briten dieses Jahr in der Langstrecken-WM. 

Der Klassiker an der Sarthe wird seinem avantgardistischen Ruf einmal mehr gerecht: Im Sinne des grünen Motorsports hat GreenGT den ersten Brennstoffzellen-Prototyp entwickelt. Der H2-Bolide feiert sein Debüt beim Le-Mans-Testtag und gastiert in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. 

Dreifachsieg in Florida: Titelverteidiger Chip Ganassi musste sich bei den 24 Stunden von Daytona der Ford-Übermacht geschlagen geben. Das Michael-Shank-Quartett Allmendinger, Negri, Pew und Wilson triumphierte denkbar knapp vor den Markenkollegen. Corvette lieferte eine durchwachsene Vorstellung ab.

Rückschlag für die Corvette-Sektion: In der Qualifikation zu den 24 Stunden von Daytona schnappte sich Starworks-Schützling Ryan Dalziel die Poleposition vor SunTrust-Konkurrent Max Angelelli. Damit hatte das BMW-Lager die Nase vorne. Die Ganassi-Speerspitze landete auf Rang drei.

Bei Toyota sind die Würfel gefallen: Der Automobilhersteller aus Japan schickt bei den 24 Stunden von Le Mans zwei nagelneue TS030-Prototypen ins Rennen. Das Debüt erfolgt beim Langstrecken-Weltmeisterschaftslauf in Spa-Francorchamps – weitere Einsätze vorerst nicht in Aussicht.

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet: Henri Pescarolo bestreitet die Sportwagen-Weltmeisterschaft mit einem LMP1-Prototyp. Bei den 24 Stunden von Le Mans will die Traditionsmannschaft von der Sarthe wiederum mit zwei Fahrzeugen an den Start rollen. Die Fahrerfrage ist noch offen.

Das Starterfeld der Langstrecken-WM füllt sich weiter. Christian Ried verkündete just den Einsatz von zwei Porsche-Neunelfern in den beiden GTE-Wertungen. Lietz und Lieb teilen sich die Lenkradarbeit in der Profiklasse, die semiprofessionelle Besatzung formiert sich aus Roda und dem Teamchef selbst.

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