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Felix Hensel

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Auch wenn sie nicht zum engeren Favoritenkreis auf den Sieg beim 24-Stunden-Rennen gehören, sind die Autos in den Klassen SP7, SP8 und SP8T zumindest ein Augen- und Ohrenschmaus für die Fans. In der SP10 hingegen tritt eine Vielzahl von GT4-Boliden den Kampf um den Klassensieg an.

Nicht nur das Teilnehmerfeld der FIA-Sportwagen-Weltmeisterschaft bestreitet an diesem Wochenende den zweiten Lauf der aktuellen Saison, sondern auch das ADAC GT Masters. Erstmalig startet die deutsche GT3-Serie auf dem Dünenkurs von Zandvoort in den Niederlanden.

Welch Ähnlichkeiten sich innerhalb der offiziellen FIA-Serien finden lassen, zeigt ein Blick auf die Tabelle der GT-WM: In jener geht es fast genauso eng zu wie im Formel-1-Gesamtstand und auch bei den Gran-Turismo-Kriegern finden sich drei verschiedene Sieger nach vier Rennen.

Vita4one Racing und AF Corse heißen die Erstplatzierten in den beiden Trainingssitzungen am heutigen Freitag in Zolder. Der Auftakt zum zweiten Rennen der FIA-GT-WM verlief unter trockenen Bedingungen, dennoch lassen sich wenig Auskünfte aus den Rundenzeiten ziehen.

In unwiderstehlicher Manier setzte sich WRT-Audi am ersten Rennwochenende der FIA-GT-WM in beiden Rennen an die Spitze. Für alle anderen Teams hieß es nur „best of the rest“ zu werden.

Erfahrung setzt sich eben doch manchmal durch: Ferrari-Urgestein Toni Vilander startet zusammen mit Filip Salaquarda beim morgigen Qualifyingrennen der FIA-GT-WM in Nogaro von der Poleposition. Dahinter folgen die WRT-Audi R8 LMS ultra-Boliden.

Nun ist es wieder so weit: Nach einem Winter des Wartens, Hoffens und Bangens um die Zukunft der FIA-GT1-WM ist ein Starterfeld gefunden worden, welches einerseits der erhofften Markenvielfalt Rechnung trägt, allerdings seine Qualität erst noch beweisen muss.

Man gewöhnt sich so langsam an die alljährlichen kurzfristigen Änderungen in der FIA-GT1-WM. Der Kalender wurde noch einmal überarbeitet, Korea und Russland kommen provisorisch hinzu, und die Fahrerpaarungen in den Teams setzen sich immer mehr zusammen.

Der Neueinsteiger Team Geyer&Weining konnte direkt beim zweiten Saisonrennen den ersten großen Erfolg verbuchen: Platz eins mit weniger als einer halben Sekunde vor Asch/Götz im MS Racing-SLS. An der Tabellenspitze bleibt es beim Bild aus der Vorsaison, da Alpina mit Lundardi/Martin nach dem Sieg gestern die Führung behaupten konnte.

BMW setzt beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ganz auf den Z4 GT3 und schickt seine Werksfahrer mit BMW Team Schubert auf die Jagd nach dem Gesamtsieg. Auch zwei weitere, altbekannte Kundenteams haben ihre Teilnahme am Klassiker angekündigt.

An der Spitze nichts Neues, dafür drängelt es sich hinter Audi: Fünf LMP1 in einer Sekunde lassen einen spannenden Kampf um die inoffizielle Benzinerwertung erhoffen. Morgan-Oak bei den P2 und Felbermayr-Proton bei den GTE-Pro in Front.

Stéphane Ratel scheint auch in diesem Jahr die GT-WM mit einem ansprechenden Starterfeld und guten Rahmenbedingungen in die Motorsportsaison 2012 zu schicken. Pirelli liefert die Einheitsreifen, sechs Marken sind offiziell eingeschrieben und der Kalender ist ebenso festgezurrt.

Das Team Reiter Engineering aus Kirchanschöring weilte während der letzten Woche auf dem Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo, um seine Neuentwicklungen, den Lamborghini Gallardo LP600+ und den V8-Dampfhammer Chevrolet Camaro GT, intensiven Testfahrten zu unterziehen.

Nach dem Vorgeplänkel, mit unter anderem den 24 Stunden von Dubai und Daytona, erwacht in der kommende Woche die Prototypenszene aus ihrem Winterschlaf. Vom 8. bis 9. Februar testen interessierte ALMS-Teams in Sebring für den Saisonauftakt in Sebring Mitte März.

Aston Martin unterzieht dem DBRS9-Nachfolger Vantage V12 GT3 momentan viele Testkilometer. Derweil finden sich immer mehr Teams, die den Renner in der kommenden Saison einsetzen werden. Young Driver AMR in der GT Masters, Aspeed in der SuperGT und Beechdean Motorsport in der British GT.

Die ersten beiden Trainingssessions der 24 Stunden von Daytona zeigen ein durchwachsenes Kräfteverhältnis: SunTrust und Gainsco führen die DP-Kategorie an. Turner Motorsport BMW und TRG zeigten einen starken Auftritt bei den GT-Akteuren.

Das aus der VLN bekannte Team Schulze Motorsport stellt sich dem harten Wettkampf der ADAC GT Masters mit einem brandneuen Nissan GT-R GT3. Testfahrten werden im März beginnen.

In der Qualifikation zu den 24 Stunden von Dubai setzten sich zwei Ferrari 458 GT3 vor dem starken Debütanten Nissan GT-R GT3 von JRM. Sechs verschiedene Marken in den Top-Ten versprechen ein unterhaltsames und spannendes Rennen zweimal rund um die Uhr.

Lola-Drayson hat auf der Green Racing Conference in Birmingham den ersten vollelektronischen Prototyp präsentiert  – seinen ersten, nicht konventionell motorisierten LMP auf Basis des bekannten Lola B10/60-Chassis mit zirka 850 PS bei 1085 Kilogramm.

Termine bestätigt: Mittlerweile haben die Organisatoren den LMS-Kalender für die kommende Saison veröffentlicht. Erwartungsgemäß macht das Championat in Le Castellet, Zolder, Donington, Brünn und an der Algarve Halt. Zudem wird die Meisterschaft fortan als ELMS bezeichnet.

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