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Daniel Stauche

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Das ohnehin volle GT-Feld der ALMS bekommt weiteren Zuwachs. Neben Lotus wird auch die Viper wieder ins Geschäft einsteigen. Geplant sind im späteren Verlauf der Saison mehrere werksunterstützte Einsätze mit der US-Sportwagenikone.

Die Herren der Ringe haben ihren einzigen großen Gegner gefunden: sich selbst. Zwei der drei R18 kollidierten, wodurch eine der beiden Hochleistungsmaschinen über Nacht zur großen Reparatur musste. BMW übernimmt GT-Spitze von Ferrari.

Die Audi-Mannschaft konnte nach der ein-Wagen-Führung im ersten Training die Anzahl der Wagen an der Spitze nach der zweiten Sitzung wieder auf drei Wagen ausbauen. Bei den GT holt sich Ferrari die Spitze von Corvette zurück.

Das LMP1-Meisterteam um Rob Dyson setzt 2012 wieder auf zwei Wagen. Neben dem neuen Chassis wird auch der Meisterschaftswagen aus dem vergangenen Jahr wieder zum Einsatz kommen. Der erste Auftritt wird in Long Beach erfolgen.

Wie die Tests am Montag begonnen haben, so haben sie gestern Abend nach amerikanischer Zeit geendet: mit Audi als Spitzenreiter. Bei den GT-Fahrzeugen behält Ferrari die Dominanz, auch wenn die Konkurrenten mehr als stark sind.

Auch am gestrigen Nachmittagstest behauptete das Audi-Werksteam die Spitzenposition für sich. Gleich tat es ihnen der LMP2-Champion Level 5. Bei den GT zeigt sich Ferrari in bestechender Form und rückt sich in die Position des Favoriten.

Bevor die offiziellen Trainings am Donnerstag beginnen, gibt die IMSA den Teilnehmern heute und morgen die Möglichkeit, den Flughafenkurs zu befahren und ein erstes Setup anzulegen. Die Werksabordnung von Audi war in der ersten Sitzung am schnellsten.

60 Jahre und noch kein bisschen müde – im Gegenteil: Zum runden Geburtstag legt der Langstrecken-Kracher auf dem Flughafenkurs in Sebring noch einmal gehörig nach. Insgesamt haben sich 63 Sportwagen angekündigt, dem Klassiker die Ehre zu erweisen.

Auf dem Circuit Paul Ricard, dem Ort des ersten Saisonrennens, nahe der südfranzösischen Stadt Le Castellet, gingen gestern und heute die offiziellen Testfahrten vor der Saison über die Bühne. Mit 14 Wagen fiel die Beteiligung aber mager aus.

Kurz vor dem Beginn der ALMS wurde ein bislang gut gehütetes Geheimnis gelüftet. Das Team Project Libra wird in seine erste ALMS-Saison gehen. Dabei wollen sie einen Radical in der LMP2-Klasse einsetzen.

Das US-amerikanische Ferrari-Team Risi Competizione hat sich dazu entschlossen nicht am Saisonauftakt der ALMS und des WEC, dem Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring, teilzunehmen. Auch die restliche Saisonplanung des Teams ist damit fraglich geworden.

Mit den ersten drei Trainings begann am gestrigen späten Abend mitteleuropäischer Zeit der Vorlauf für das Zwölf-Stunden-Rennen auf dem legendären Straßenkurs in Bathurst. Dabei legte der Ferrari 458 vom Team Maranello Racing eindrucksvoll vor.

Was seit einiger Zeit gemutmaßt wurde, erhielt nun die offizielle Bestätigung: die englische Sportwagenschmiede Lotus steigt in die ALMS ein. Partner in der ersten vollen GT-Saison auf amerikanischem Terrain wird Alex Job Racing sein.

Auf den ersten Testtag der ALMS-Saison 2012 am Mittwoch folgte postwendend am Donnerstag die zweite Möglichkeit für die Teams, ihr Material zu erproben. Auch der Titelaspirant von Muscle-Milk wagte sich erstmals auf die Strecke.

Mit großen Erwartungen von allen Seiten ist das Corvette-Team in das 24-Stunden-Rennen von Daytona und damit den Auftakt für das nordamerikanische Motorsportjahr und die Grand-Am gegangen. Dabei ging jedoch nicht alles glatt.

Ein sehr bewegtes erstes Rennviertel in Florida ist vergangen und eine Entscheidung ist noch lang nicht absehbar: Safety-Car-Phasen schieben das Feld regelmäßig zusammen und entfachen erneut die vielen Positionskämpfe.

Mit den letzten zwei Trainings am heutigen Tag hat das lange Warten ein Ende: ab nun wird es ernst. In den beiden Sitzungen untermauerte Chevrolet bei den DP ein weiteres Mal seine Siegesambitionen, bei den GT hingegen gibt Porsche den Ton an.

Nach dem 24-Stunden-Rennen in Dubai und dem Zwölf-Stunden-Rennen in Abu Dhabi steht das nächste Langstreckenevent und damit der erste Klassiker des Jahres 2012 in den Startlöchern: Das 24-Stunden-Rennen in Daytona geht in seine 50. Auflage.

Mit Paul Tracy begibt sich ein weiterer Superstar in die Startaufstellung für das 50. 24-Stunden-Rennen in Daytona. Der bei den Formel-Wagen beheimatete Kanadier wird das Fahreraufgebot von Doran Racing vervollständigen.

Die Liste der von der ALMS angesteuerten Rennstrecken wird einmal mehr länger. Anno 2012 gesellt sich der „VIR“ zu Strecken wie Sebring, Road Atlanta oder Baltimore, welche im letzten Jahr ihr Debüt feierte. Am 15. September wird dem VIR diese Ehre zuteil.

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