Dubai 24: W Racing Team gewinnt erstes Rennen mit BMW

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Das W Racing Team triumphierte in Dubai | © Creventic

Erfolgreicher Fabrikatswechsel: Das W Racing Team hat seinen Titel bei den 24 Stunden von Dubai verteidigt. Mohammed Al Saud, Diego Menchaca, Jean-Baptiste Simmenauer, Jens Klingmann und Dries Vanthoor besiegten die Widersacher von Herberth Motorsport.

Das W Racing Team hat nach dem Fabrikatswechsel – nunmehr als Delegation der Bayerischen Motorenwerke anstatt Audis – umgehend einen Erfolg errungen. Die belgische Equipe verteidigte ihren Titel bei den 24 Stunden von Dubai. Das Fahrerquintett Mohammed Al Saud, Diego Menchaca, Jean-Baptiste Simmenauer, Jens Klingmann und Dries Vanthoor überquerte die Ziellinie am Sonntagmittag als Spitzenreiter.

Dank der Bestplatzierung beim Saisonauftakt der Crevcentic-Langstreckenmeisterschaft sind die Bayerischen Motorenwerke in der Gesamtsiegerstatistik mit Mercedes-Benz gleichgezogen; beide Marken gewannen den eintägigen Wettstreit im Orient bereits vier Mal. Rekordsieger bleibt unverändert Porsche mit fünfen Goldtrophäen, welcher sich in diesem Jahr jedoch mit dem zweiten Platz bescheiden musste.

Gleichwohl erwuchs dem siegreichen W Racing Team in dem Pro-Am-Team von Herberth Motorsport ein ernstlicher Kontrahent. Ralf Bohn, Daniel Allemann, Alfred Renauer und Robert Renauer taktierten sich bei Dunkelheit nach vorne, lagen in der Schlussphase an erster Stelle, verloren die Führung letztendlich aber nach einem Splash-and-Dash. Beim Zieleinlauf betrug der Rückstand ungefähr zwanzig Sekunden. Nichtsdestoweniger belegte das Porche-Quartett Platz eins in der Pro-Am-Wertung.

Das Siegertreppchen vervollständigte die zweite Besatzung des W Racing Teams. Tim Whale, Valentino Rossi, Sean Gelael, Max Hesse und Maxime Martin befanden sich nach der vierundzwanzigstündigen Distanz noch im selben Umlauf wie ihre Stallgefährten. In der Amateurklasse reklamierte CP Racing den Sieg für sich. Die Mercedes-AMG-Piloten Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster, Philip Quaife und Shane Lewis wurden Gesamtachte.

Die nächste Station auf dem Creventic-Fahrplan ist der Yas Marina Circuit. Das Sechs-Stunden-Rennen in Abu Dhabi zählt zugleich zur Middle East Trophy Series. Anschließend gastiert die 24-Stunden-Serie am letzten Wochenende in Mugello zu ersten Wertungslauf mit einer halbtägigen Dauer.