Hockenheim: Doppelsieg für Audi vor heimischem Publikum

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Saintéloc Racing holt den ersten Saisonsieg | © Daniel Stauche

Saintéloc Racing hat für Audi Sport das Deutschland-Gastspiel der GT World Challenge Europe auf dem Hockenheimring gewonnen. Lucas Légéret, Christopher Mies und Christopher Mies konnten das Drei-Stunden-Rennen vor den Markenkollegen von Attempto Racing gewinnen. Platz drei ging an das Porsche-Team Dinamic Motorsport.

Dass der Audi R8 LMS anscheinend auf dem Hockenheimring sehr gut funktioniert, wurde bereits mehrfach in verschiedenen Rennserien bewiesen. Beim Drei-Stunden-Rennen auf dem badischen Motodrom schickte sich die Marke aus Ingolstadt jedoch an, in dominanter Manier das Ergebnis zu beeinflussen – wären da nicht die technischen Defekte an der zweiten Evo-Stufe des R8 LMS gewesen.

Patric Niederhauser, Christopher Mies und Lucas Légéret haben letztlich für Saintéloc Racing mit einem Audi gewonnen. Für die Mannschaft aus Frankreich ist es der erste Saisonsieg. Dahinter komplettierten Dennis Marschall, Markus Winkelhock und Kim-Luis Schramm von Attempto Racing den Doppelsieg für Audi. Ebenfalls den Sprung aufs Podest schaffte Dinamic Motorsport mit dem Fahrertrio Matteo Cairoli, Klaus Bachler und Alessio Picariello.

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Ein noch besseres Resultat verhinderte ein technischer Defekt am baugleichen Fahrzeug von Tresor by Car Collection. Christopher Haase, Mattia Drudi und Luca Ghiotto führten über weite Strecken das Rennen an. Letztlich stoppte ein technischer Defekt jedoch den Anlauf auf eine Podestplatzierung. Die Führung übernommen hatte die Mannschaft wiederum vom Team WRT. Kelvin van der Linde musste das Auto, welches von der Poleposition startete, mit einem Getriebeschaden nach rund einer Stunde abstellen.

Ebenfalls einen schwarzen Tag erlebten die Tabellenführer von AKKodis ASP Team. Nach Startplatz 14 kämpften sich Raffaele Marciello, Daniel Juncadella und Jules Gounon in die besten Zehn, mussten das Auto jedoch in der letzten Rennstunde abstellen. Nicht besser erging es den Titelrivalen Miguel Molina und Davide Rigon von Iron Lynx, die schon frühzeitig das Rennen aufgeben mussten.

Der Sieg im Silver-Cup ging auf Gesamtplatz sechs an Emil Frey Racing mit einem Lamborghini Huracán GT3 Evo. Den ersten Platz im Gold-Cup konnte Inception Racing mit einem McLaren 720 S GT3 erringen. AF Corse konnte mit einem Ferrari 488 GT3 im Pro-Am-Cup gewinnen.