Spa 24: Andrea Caldarelli sichert K-PAX Racing die Poleposition

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Andrea Caldarelli schlägt die Konkurrenz in der Superpole | © Daniel Stauche

Lamborghini ist die Überraschung der Superpole. Ohne vorherige Trainingsbestzeit hat sich Andrea Caldarelli die Poleposition für die 24 Stunden von Spa gesichert. Die beiden Ferrari, die drei der fünf Sitzungen bisher anführten, kamen nicht über die Ränge elf und dreizehn hinaus.

Die Superpole hat für die Startaufstellung der 24 Stunden von Spa-Francorchamps eine überraschende Wendung gebracht. Andrea Caldarelli holte in den zwei Runden das Maximum aus dem Lamborghini Huracán GT3 Evo der amerikanischen Mannschaft K-PAX Racing heraus. Seine beste Rundenzeit betrug 2:16,221 Minuten.

Damit war er 0,154 Sekunden schneller als Landsmann Raffaele Marciello. Dieser startet wiederum für AKKodis ASP Team mit einem Mercedes-AMG GT3 Evo. Die zweite Startreihe teilen sich Porsche und ein weiterer AMG. Klaus Bachler fuhr für Dinamic Motorsport auf die dritte Startposition. Luca Stolz qualifizierte seinen AMG GT3 von GetSpeed Performance auf Startplatz vier.

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In der dritten Startreihe werden Lamborghini und Porsche gemeinsam Stellung beziehen. Mirko Bortolotti war für Emil Frey Racing 0,082 Sekunden schneller als Kévin Estre im Neunelfer von GPX Racing. Die Reihe vier ist rein in Audi-Hand. Mattia Drudi vom Team Tresor by Car Collection und Ricardo Feller von Attempto Racing zeigten Flagge für den Hersteller aus Ingolstadt.

Enttäuscht wird man im Ferrari-Lager sein. Nach einem starken Trainings-Donnerstag fehlte beiden Iron-Lynx-Fahrzeugen in der Superpole die Performance. Sowohl Antonio Fuoco als auch Nicklas Nielsen schafften es nicht unter die besten Zehn. Fuoco startet von Rang elf, Nielson von Startplatz dreizehn.