GTWC: Team WRT gewinnt den Auftakt in Imola

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Makelloses Wochenende für Team WRT in Imola | © Jules Benichou

Das Team WRT und Audi haben den Saisonauftakt der GT World Challenge Europe in Imola gewonnen. Charles Weerts, Dries Vanthoor und Kelvin van der Linde gelang nach der Poleposition auch der Sieg im Rennen. Die Plätze zwei und drei gingen an die Mercedes-AMG-Mannschaften AKKodis ASP Team und GetSpeed.

Wie schon vor zwei Jahren hat das Team WRT das erste Saisonrennen des Endurance Cups der GT World Challenge Europe in Imola gewonnen. Von der 2020 siegreichen Besatzung ist nur noch Kelvin van der Linde übrig. Allerdings waren Charles Weerts und Dries Vanthoor nicht minder langsam. Gemeinsam eroberte das Trio zuerst die Poleposition und dann am Nachmittag nach drei Stunden Renndistanz auch den Sieg.

Dabei war es Startfahrer Weerts, der durch einen Fehler bereits frühzeitig die Führung an Markenkollege Christopher Mies im Audi R8 LMS Evo II von Saintéloc Racing abgeben musste. Dank einer guten Boxenstrategie kam Kelvin van der Linde, in einem Rennen, das besonders in der zweiten Stunde von zahlreichen Unterbrechungen gezeichnet war, allerdings wieder in Führung. Vanthoor baute anschließend trotz weiterer Safety-Car-Phasen den Vorsprung aus und fuhr auf Rang eins über die Ziellinie.

Die Saintéloc-Truppe konnte dagegen kein Kapital aus der Startposition zwei schlagen. Im zweiten Stint büßte Lucas Légeret durch einen Fahrfehler zahlreiche Plätze ein. Patric Niederhauser beendete das Rennen auf Position neun. Ebenso unglücklich verlief der Auftakt für die Pro-Mannschaft von Beechdean AMR. Zwischenzeitlich auf Position zwei geführt, warf ein strategisch schlecht geplanter Boxenstopp Maxime Martin, Marco Sörensen und Nikki Thiim weit zurück. Am Ende stand Platz zwölf zu Buche.

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Unterdessen arbeitete sich ein Mercedes-Duo auf die Podestplätze nach vorn. Jules Gounon, Raffaele Marciello und Daniel Juncadella erreichten das Ziel auf Platz zwei. Zwar konnte das Trio im Mercedes-AMG GT3 Evo vom AKKodis ASP Team der WRT-Mannschaft wenig entgegen setzen, aber Rang zwei war weitgehend ungefährdet.

Deutlich stressiger war dagegen die Schlussphase für Luca Stolz. Der AMG-Werksfahrer wechselte im Winter gemeinsam mit seinem langjährigen Gefährten Maro Engel zu GetSpeed. Gemeinsam mit Steijn Schothorst sprang Platz drei heraus, den sich Stolz gegen einen stets lauernden Mattia Drudi im Audi R8 LMS Evo II von Tresor by Car Collection erarbeiten musste.

Der Sieg im erstmals ausgeschriebenen Gold-Cup ging an Robert Renauer, Alfred Renauer und Ralf Bohn im Porsche 911 GT3 R von Herberth Motorsport. Den Silver-Cup gewannen Thomas Neubauer, Benjamin Goethe und Jean-Baptise Simmenauer mit einem Audi R8 LMS Evo II vom Team WRT. Im Pro-Am-Cup waren Dominik Baumann, Ian Loggie und Valentin Pierburg mit einem Mercedes-AMG GT3 Evo von SPS Automotive Performance.