ADAC GT Masters: Zwei Lamborghini-Siege in Hockenheim

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Erster Lamborghini-Sieg nach mehr als zwei Jahren | © ADAC Motorsport

Lamborghini feierte zwei Saisonsiege beim vorletzten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring. Zwei verschiedene Fahrerteams sorgten für die Siege des GRT Grasser Racing Teams. Christopher Mies und Ricardo Feller reisen mit zwei Punkten Vorsprung zum Saisonfinale auf dem Nürburgring.

Nach über zwei Jahren durften Lamborghini und das GRT Grasser Racing Team wieder einen Sieg im ADAC GT Masters feiern. Den ersten Lauf konnten Mirko Bortolotti und sein neuer Fahrerpartner Marco Mapelli für sich entscheiden. Am Sonntag waren Franck Perera und Rolf Ineichen siegreich. Christopher Mies und Ricardo Feller von Land-Motorsport reisen als Tabellenführer aus Baden ab.

Den Grundstein für den ersten Saisonsieg legte Bortolotti mit der Poleposition am Samstagmorgen. Nach einem sauberen Start übernahm er auch die Spitze des Rennens. An der Spitze übergab er das Auto an Mapelli, der anstelle von Albert Costa nun Teil des Fahrerduos ist. Der Italiener überstand zwei Neustarts und mehrere Angriffe von Verfolger Mies. Mit rund 0,5 Sekunden Vorsprung fuhr er auf Platz eins vor Mies und Feller im Audi R8 LMS ins Ziel. Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller im Porsche 911 GT3 R von SSR Performance wurden Dritte.

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Damit gingen Mies und Feller mit elf Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung ins Sonntagsrennen. Die Qualifikation verlief mit Platz elf jedoch nicht ganz nach Plan. Am Sonntag war Franck Perera der Ausgeschlafenste und stellte seinen Grasser-Lamborghini auf die Poleposition.

Die Führung von Perera und Teamkollege Ineichen wurde über die Renndistanz nicht ernstlich in Frage gestellt. Damit überquerten sie als Führende die Ziellinie und sorgten für den zweiten Grasser-Sieg des Wochenendes. Dahinter beendeten die Mercedes-Teams Raffaele Marciello und Maximilian Buhk sowie Maro Engel und Luca Stolz das Rennen. Da Mies und Feller nur auf Platz sieben ins Ziel kamen, verkürzten Engel und Stolz den Rückstand auf zwei Zähler.