Le Mans: Toyota sichert sich die Pole, Estre fliegt in Indianapolis ab

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Toyota steht in Le Mans auf der Poleposition | © Toyota Gazoo Racing

Toyota steht in Le Mans auf der Poleposition. Kamui Kobayashi schlug Brendon Hartley. In der LMP2 steht Jota Sport ganz vorn. In der GTE-Pro überraschte HubAuto mit der schnellsten Rundenzeit.

Kamui Kobayashi stellte den Toyota GR10 Hybrid mit der Startnummer 7 auf die Poleposition. Der Japaner fuhr eine Rundenzeit von 3:23,900 Minuten. Damit war er knapp drei Zehntelsekunden schneller als Brendon Hartley im Schwesterfahrzeug. Nicolas Lapierre fehlten in der Alpine A480 Gibson 1,6 Sekunden. Die Scuderia Cameron Glickenhaus positionierte sich auf den Rängen vier und fünf.

In der LMP2-Klasse holte sich erwartungsgemäß Jota Sport den besten Startplatz. Antonio Felix da Costa umrundete den Circuit de la Sarthe 3:27,950 Minuten. Dahinter reihten sich das Team WRT und Panis Racing.

Derweil erlebte Porsche-Werksfahrer Kevin Estre eine Qualifikation zum Vergessen. Estre flog auf seiner ersten schnellen Runde im Streckenabschnitt Indianapolis ab und ondulierte seinen 911 RSR am Heck. Auch bei Corvette lief es nicht komplett rund. Tandy sollte die C8.R mit der Startnummer 64 qualifizieren. Allerdings gingen die Scheinwerfer an der grauen Flunder nicht an. Nach dem Restart der Sitzung ging das Licht wieder an.

Dagegen gab es in der GTE-Pro-Division eine überraschende schnellste Rundenzeit. Dries Vanthoor stellte den Porsche 911 RSR von HubAuto Racing auf den Platz an der Sonne. Der Belgier stach Daniel Serra im Werks-Ferrari und Tandy in der grauen Corvette C8.R aus, welcher die Problematik mit den Lichtern lösen konnte. Bei den GTE-Am-Fahrzeugen war Dempsey-Proton Racing am schnellsten.