Le Mans: Toyota geht an der Spitze in die Hyperpole

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Kamui Kobayashi setzt die Bestzeit in der Qualifikation | © Gabi Tomescu

Toyota geht auf Platz eins in die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans. Beide Toyota-Hypercars wurden nur durch das Alpine-Team getrennt. In der GTE-Pro-Klasse setzte Ferrari-Pilot Daniel Serra einen neuen Rundenrekord auf dem Circuit de la Sarthe. Privatier HubAuto Racing zieht in die Hyperpole ein.

In nur einer Qualifikationssitzung wurden in Le Mans die Startplätze für die Hyperpole-Qualifikation vergeben. Die sechs bestplatzierten Fahrzeuge ziehen in die entscheidende Sitzung am morgigen Abend ein, in welcher der Kampf um die Poleposition für das 24-Stunden-Rennen ausgetragen wird.

Da die Hypercar-Klasse nur fünf Teilnehmer zählt, waren bereits alle für die Hyperpole zugelassen. Mit 3:26,279 Minuten fuhr Kamui Kobayashi die schnellste Runde bereits am Anfang der einstündigen Qualifikation, die anschließend dreimal durch Zwischenfälle neutralisiert werden musste. Das Toyota-Doppel wurde getrennt durch die Alpine, die sich auf Rang zwei schob. Glickenhaus Racing belegt die Plätze vier und fünf mit mehr als drei Sekunden Rückstand auf die Spitze.

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Ganz anders sah der Kampf in der LMP2-Klasse aus. Erst spät schaffte es Favorit United Autosports zwei Fahrzeuge unter die besten sechs zu bringen. Mit den Rängen fünf und sechs war der Einzug in die Hyperpole denkbar knapp. Das Nachsehen hatten die Titelverteidiger Philip Hanson und Filipe Albuquerque mit Neuzugang Fabio Scherer auf Platz zwölf. Platz eins ging an JOTA mit einer Zeit von 3:40,807 Minuten. G-Drive Racing, Team WRT und Panis Racing schafften es ebenso mit einem Auto in die Hyperpole.

In der GTE-Pro-Klasse gab es nur zwei heiße Stühle. Diese belegen WeatherTech Racing mit einem Porsche und Corvette Racing. Mit einem neuen Rundenrekord von 3:46,011 Minuten fuhr Daniel Serra auf Position eins, dahinter zogen die Teamkollegen ebenfalls in die Hyperpole ein. Auch Porsche konnte beide Werkswagen auf den Plätzen drei und sechs, Corvette nur ein Auto auf Rang vier, eine Runde weiter bringen. Mit HubAuto Racing schaffte auch einer der privaten Porsche 911 RSR den Sprung.

Drei weitere Porsche werden die Hyperpole in der GTE-Am-Klasse in Angriff nehmen. Dempsey-Proton Racing beendete die Qualifikation vor GR Racing. Auf Rang drei kam Inception Racing vor einem weiteren Porsche von Team Project 1. Mit den Plätzen fünf und sechs kamen auch beide TF-Sport-Aston-Martin in die Hyperpole.