GTWC Europe: Emil Frey Racing gewinnt beide Sprintrennen in Zandvoort

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Ricardo Feller und Alex Fontana waren das erfolgreichste Duo in den Dünen | © Patrick Hecq

Emil Frey Racing hat dem Zandvoort-Rennwochenende seinen Stempel aufgedrückt. Die Lamborghini-Mannschaft aus der Schweiz konnte beide Rennen der GT World Challenge Europe Sprint Cup in Noord-Holland gewinnen. Damit übernimmt das Team auch die Tabellenführung der Kurzstreckenwertung.

Mit drei Lamborghini Huracán GT3 Evos machte Emil Frey Racing beim zweiten Sprintwochenende der GT World Challenge Europe in Zandvoort großen Eindruck. Die Siege in beiden Rennen gingen an die Schweizer, insgesamt waren es drei Podestplätze. Damit geht das Team auch in der Gesamtwertung des Sprint-Cups in Führung.

Im ersten Rennen am Samstag zeigten Ricardo Feller und Alex Fontana eine kontrollierte Leistung. Von der Poleposition gestartet beendete das eidgenössische Duo das Rennen auch an erster Stelle. Gleichzeitig gewannen sie damit den Silver-Cup. Rang zwei ging an Timur Boguslawski und Raffaele Marciello im Mercedes-AMG GT3 Evo vom Team AKKA-ASP. Dritte wurde mit Ulysse de Pauw und Pierre Alexandre Jean ein weiteres Silver-Cup-Team im Bentley Continental GT3 von CMR. Insgesamt waren fünf der sechs bestplatzierten Autos aus dem Silver-Cup.

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Dieses Kräfteungleichgewicht korrigierten die Pro-Cup-Teilnehmer schon am Sonntag in der Qualifikation. Marciello startete von der Poleposition neben Dries Vanthoor im Audi R8 LMS Evo vom Team WRT. Jean ging als bestplatzierter Silver-Cup-Fahrer von Rang fünf ins Rennen. Beim Start konnte er jedoch bis auf die dritte Position nach vorn gehen. An der Spitze setzte sich Marciello, gefolgt von Dinamic-Pilot Christian Engelhart, ab.

Nach den Boxenstopps zur Rennhalbzeit kam Boguslawski an Rang eins zurück auf den Kurs, musste jedoch später die Box mit einem Defekt aufsuchen. Damit ging Platz eins an Norbert Siedler und Albert Costa, die so den zweiten Sieg für Emil Frey Racing klar machten. Durch Fontana und Feller wurde es zum Doppelsieg. Den dritten Platz holten Vanthoor und Audi-Teamkollege Charles Weerts. Auf dem vierten Rang komplettierten Konsta Lappalainen und Jack Aitken die starke Teamleistung von Emil Frey Racing.