Red Bull Ring: SSR Performance festigt die Tabellenführung

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SSR Performance bleibt an der Tabellenspitze | © ADAC Motorsport

Porsche gewinnt im BMW-Land auf dem Red Bull Ring. Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller haben ihren zweiten Saisonsieg im ADAC GT Masters für das Team SSR Performance geholt. Der einzige BMW-Vertreter von Schubert Motorsport schied bereits nach wenigen Runden aus.

Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller dürfen den zweiten Sieg in Folge im ADAC GT Masters feiern. Nach dem Erfolg im ersten Lauf auf dem Red Bull Ring baut das Porsche-Duo von SSR Performance die Tabellenführung weiter aus. Gleichzeitig war es das erste Rennen in Österreich seit 2017, welches kein Porsche- oder BMW-Team für sich entscheiden konnte.

Der einzige BMW M6 GT3 im Feld war bereits wenige Runden nach dem Start zurück in der Boxengarage. Nick Yelloly von Schubert Motorsport durfte das Rennen von der Poleposition starten. Mirko Bortolotti, welcher in der Qualifikation am Morgen die schnellste Zeit fuhr, hatte noch eine Strafe vom ersten Rennwochenende in Oschersleben angängig. Daher startete er von Rang sechs.

Yelloly konvertierte die Startposition in die Führung und machte sich auf und davon. Auch den Neustart nach der ersten Safety-Car-Phase überstand er an der Spitze. Allerdings suchte er kurz darauf die Boxengasse auf. Teamchef Torsten Schubert vermutete ein Problem am Dämpfer. Dies bedeutete das Aus.

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Raffaele Marciello im Mercedes-AMG GT3 vom Team Landgraf – HTP/WWR übernahm folglich das Zepter. In Führung liegend übergab er das Lenkrad an Maximilian Buhk. Durch den Boxenstopp verlor das Team allerdings 3,3 Sekunden und Buhk kam direkt vor Jaminet zurück auf den Kurs. Der Franzose im Porsche 911 GT3R von SSR Performance presste sich in den folgenden Runden am Deutschen vorbei. Auch eine weitere Gelbphase kurz vor Rennende konnte daran nichts mehr ändern.

Buhk musste sich im Anschluss aufs Verteidigen konzentrieren. Zuerst suchte Albert Costa Balboa im Lamborghini Huracán GT3 vom GRT Grasser Racing Team seinen Weg vorbei, anschließend war es Marvin Kirchhöfer in der Corvette C7.R von Callaway Competition. Costa und Kirchhöfer fochten das Duell um Platz zwei aus, welches die Rennleitung vorzeitig beendete. Sie beorderten den Corvette Pilot zum Platztausch mit Buhk, da das Überholmanöver nicht konform war.

Während Jaminet und Ammermüller damit zum zweiten Saisonsieg fuhren, holten Costa und Bortolotti den zweiten Platz. Kirchhöfer machte kurzen Prozess und fuhr mit Jeffrey Schmidt auf Rang drei und dadurch zum ersten Podest. Buhk konnte Platz vier dank des zweiten Safety-Cars retten. Audi-Pilot Dries Vanthoor vom Team WRT ging die Zeit für einen Angriff aus.