Portimão: Toyota und Alpine werden eingebremst

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Alpine und Toyota müssen mit weniger Leistung auskommen | © FIA WEC

Die Hypercars von Toyota und Alpine wurde vor den Acht Stunden von Portimão eingebremst. Beide Hersteller sowohl Gewicht zuladen als auch die Leistung ihrer Motoren drosseln.

Am kommenden gibt die Scuderia Cameron Glickenhaus ihr Renndebüt in der Langstrecken-WM. Bei den Acht Stunden von Portimão steht erstmals ein SCG 007 LMH in der Startaufstellung. Diesen werden sich die drei Routiniers Ryan Briscoe, Romain Dumas und Richard Westbrook teilen.

Damit die Scuderia Cameron Glickenhaus auf Augenhöhe kämpfen kann, wurden sowohl der Toyota GR10 Hybrid als auch die Alpine A480 eingebremst. So steigt das Gewicht des GR10 Hybrids um 26 Kilogramm auf 1066 Kilogramm an. Zudem darf Toyota nur noch 962 MJ Energie pro Stint verbrauchen. Dies sind zwei Megajoule weniger als in Spa. Auch wurde dem kölsch-japanischen Hypercar über das gesamte Drehzahlband Leistung gestrichen. Diese Reduktion beträgt durchschnittlich vier kW.

Aber auch Alpine ist betroffen von der neuen Balance of Performance. Das Gewicht des ehemaligen Rebellion R13 Gibson steigt um 22 Kilogramm auf 952 Kilogramm. Ebenfalls müssen die Franzosen die maximal erlaubte Stintenergie im zwei Megajoule auf 918 MJ reduzieren. Darüber hinaus wurde im oberen Drehzahlbereich die Leistung um 4 kW gekappt.