N’Ring 24: Wetterchaos zum Start in der Eifel

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Grello führt auf dem Nürburgring | © 1Vier.com

Kévin Estre ist der Mann der Startphase beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Bei unberechenbar schwierigen Bedingungen kämpfte er sich mit dem Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing auf die Spitzenposition. Ebenfalls zwischenzeitlich in Führung lagen das Haupt Racing Team, GetSpeed und Rowe Racing.

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist mit chaotischen Szenen gestartet. Schon kurz nachdem das grüne Tuch geschwenkt wurde, öffnete der Himmel seine Schleusen und setzte Teile des Nürburgrings unter Wasser. Am wenigsten davon beeindrucken ließ sich bisher Kévin Estre, der mit dem Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing den Großteil der ersten eineinhalb Stunden in Führung verbrachte.

Vor dem Start ließ das Wetter keine eindeutigen Schlüsse zu. Noch regnete es nicht, von trockenen Bedingungen zu sprechen wäre allerdings auch übertrieben gewesen. Somit wählten die Teilnehmer alles zwischen Trockenreifen und profilierten Regenpneus. Land-Motorsport zog gar die Option aus der Boxengasse zu starten, um geschnittene Slicks auf den Audi R8 LMS Evo aufziehen zu können.

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Den Start entschied jedoch vorerst Nicky Catsburg als Titelverteidiger für sich. Der BMW-Pilot von Rowe Racing kam mit seinem M6 GT3 als Erster aus der ersten Kurve. Allerdings musste er schon auf der Nordschleife den Mercedes-Werksfahrer Luca Stolz passieren lassen. Der HRT-Pilot setzte sich anschließend mehrere Sekunden nach vorn ab.

Gleichzeitig machte sich allerdings Estre bereits auf den Marsch nach vorn. Vor allem nachdem der Regen richtig einsetzte und die Teilnehmer bereits nach 30 Minuten auf Regenreifen wechselten, zeigte der Franzose kompromisslose Fahrmanöver. Wenig später zog er an Catsburg und später auch Stolz vorbei und übernahm die Führung.

Zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Artikels führt Estre weiterhin vor Stolz. Auf Platz drei rangiert Martin Tomczyk vor seinem Rowe-Teamkollegen Catsburg. Auf Rang drei liegt Geheimfavorit Rutronik Racing mit einem weiteren Porsche 911 GT3 R. Das Repertoire der Streckenbedingungen reicht von Aquaplaning bis trocken.