N’ring 24: Die Ankömmlinge

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#22 | WTM by Phoenix Racing | Ferrari 488 GT3 Evo

Nach einem Jahr Abstinenz kehrt das Wochenspiegel-Team zurück zum 24-Stunden-Rennen. Mit Phoenix Racing als neuem technischen Partner will das Team um den Klassensieg in der Pro-Am-Wertung kämpfen. Phoenix betreut wiederum erstmals einen Ferrari 488 GT3 Evo – neben den drei Audi R8 LM Evo, einen davon als Werkseinsatz.

Georg Weiss, Indy Dontje, Jochen Krumbach und Daniel Keilwitz werden sich am Steuer des italienischen Sportwagens abwechseln. In Abwesenheit Dontjes begann das Jahr mit einem zehnten Platz beim NLS-Auftakt. Das zweite Rennen beendeten Weiss, Krumbach und Keilwitz mit Unterstützung von Leonard Weiss auf Position neunzehn.

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Teambesitzer Weiss bemängelte jedoch seit Saisonbeginn, dass die BoP-Einstufung des Ferrari nicht optimal sei. Nach dem Qualifikationsrennen drohte er noch die Teilnahme abzusagen, sollte sich dies nicht ändern: „Es ist mit bloßem Auge zu sehen, wie chancenlos wir auf den Geraden sind. Das sagen wir bereits die ganze Saison. Wenn es so bleibt, müssen wir uns den Start beim 24-Stunden-Rennen überlegen.“

Im Qualifikationsrennen sah das Fahrerquartett die Zielflagge nicht. Keilwitz verlor die Kontrolle über das Auto durch eine Ölspur: „Leider hatte ich das Pech, auf einer Ölspur auszurutschen. Ich bin genau wie ein vorausfahrendes Fahrzeug leicht in den Reifenstapel eingeschlagen. Was die Abstimmung des Autos angeht, war das Rennen positiv. Mit unserem Speed über eine Runde sind wir zufrieden. Im Rennen hat jeder gesehen, dass es uns an Topspeed fehlt. Wir erledigen noch kleine Hausaufgaben, fühlen uns aber jetzt schon gut vorbereitet für das 24-Stunden-Rennen.“ (Daniel Stauche)