NLS: Organisatoren planen 12-Stunden-Rennen für 2022

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Die VLN plant einige Änderungen | © Ralf Kieven (1VIER.com)

In der kommenden Saison könnten einige Veränderungen in der NLS greifen. Demnach soll es ein 12-Stunden-Rennen geben und es könnte eine Neugestaltung des Punktesystems geben.

Am Tag nach dem Qualifikationsrennen zu den 24 Stunden vom Nürburgring hat die VLN ein Presseschreiben mit einem Ausblick auf die kommende Saison der NLS veröffentlicht. In diesem Schreiben wurden der Geschäftsführer der VLN, Christian Stephani, und der Generalbevollmächtigter der VLN, Ralph-Gerald Schlüter, interviewt.

Stephani erklärte dort, dass der Nürburgring ein fertiges Zuschauerkonzept in der Schublade liegen hat und darauf wartet, dass es das Go von der Landesregierung gibt. Man könnte sofort nach der Genehmigung mit dem Ticketing beginnen.

Darüber hinaus sagte Stephani, dass man 2022 ein 12-Stunden-Rennen ausrichten möchte. „Im vergangenen Jahr war der Double-Header, aus der Corona-Situation heraus geboren, ein voller Erfolg. Alle Beteiligten waren begeistert, so dass wir auch in diesem Jahr eine Doppelveranstaltung im Kalender haben. Der naheliegende Gedanke ist: Wieso nicht zwei 6-Stunden-Rennen in einer Wertung zusammenfassen? Das 6h-Rennen bleibt bestehen. Daneben planen wir mit sechs weiteren Rennen über die Distanz von vier Stunden.“

Würde es zu einem 12-Stunden-Rennen kommen, müsste es eine tiefgreifende Überarbeitung beim Punktesystem geben. „Wir planen die Punkteformel künftig bei einer noch zu definierenden Teilnehmerzahl zu deckeln. Platz eins von zehn wird dann beispielsweise genauso viele Punkte einbringen, wie Platz eins von 20 Fahrzeugen. Dadurch haben mehr Fahrzeugklassen und damit Teilnehmer die Chance, am Jahresende den Meister zu stellen“, schlug Schlüter vor.