Magny-Cours: Toksport WRT holt den Debütsieg im Sprint-Cup

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Toksport WRT holt erstmals einen Sieg in der GT World Challenge Europe | © Patrick Hecq

Maro Engel und Luca Stolz haben erstmals mit dem Team Toksport WRT in der GT World Challenge einen Laufsieg eingefahren. Die beiden AMG-Werksfahrer gewannen vor dem Audi-Duo Charles Weerts und Dries Vanthoor in Magny-Cours. Weerts und Vanthoor behielten aber die Tabellenspitze.

Das Mercedes-AMG-Duo Maro Engel und Luca Stolz hat den zweiten Sprint-Cup-Lauf der GT World Challenge Europe im französischen Magny-Cours gewonnen. Die Basis dafür legte Engel, der am Morgen zur Poleposition fuhr. Der erste Sieg für Toksport WRT sorgt für einen versöhnlichen Abschluss des Rennwochenendes. Engel hatte im ersten Lauf das Fahrzeug mit einem Defekt am Streckenrand abstellen müssen.

Insgesamt zeigte sich der AMG-Pilot mit dem Wochenende jedoch zufrieden: „Ich hatte einen guten Start und konnte mich früh etwas absetzen. Danach war es ein richtig guter Stint. Luca konnte dann nahtlos anschließen und den ersten Platz mit einer perfekten Leistung ins Ziel bringen. Der Sieg ist eine schöne Wiedergutmachung für unseren Ausfall von gestern. Das gesamte Team hat einen großartigen Kampfgeist gezeigt. Vielen Dank an alle!“

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Durch eine gute Boxenstrategie manövrierte sich mit AKKA-ASP ein weiteres Mercedes-Team aufs Podest. Raffaele Marciello startete den AMG GT3 Evo von Rang fünf und kam erst spät zum Boxenstopp. Teamkollege Timur Boguslawski kam auf Platz zwei zurück auf den Kurs. Letztlich musste er sich jedoch Vortagssieger Charles Weerts mit einem Audi R8 LMS Evo vom Team WRT geschlagen geben.

Weerts und sein belgischer Teamkollege Dries Vanthoor reisen dadurch als Tabellenführer aus Frankreich ab. Jota zeigte im zweiten Rennen erstmals das wahre Potenzial des McLaren 720 S GT3. Oliver Wilkinson und Ben Barnicoat belegten Platz vier. Dahinter kamen die Sieger des Silver-Cups, Konstantin Tereschenko und Jim Pla mit einem AKKA-Mercedes ins Ziel. Der Sieg im Pro-Am-Cup ging an die Barwell-Piloten Miguel Ramos und Henrique Chaves.