Qualifikationsrennen: Dreißig SP9-Fahrzeuge, Porsche muss Gewicht zuladen

544
85 Starter gehen ins diesjährige Qualifikationsrennen zu den 24 Stunden vom Nürburgring | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Insgesamt werden 85 Fahrzeuge das Qualifikationsrennen aufnehmen. Davon entfallen alleine 30 Nennungen auf die SP9-Wertung. Zudem hat der ADAC Nordrhein die Balance of Performance bekannt gegeben. Demnach bekommt Porsche Zusatzgewicht aufgebrummt.

Der ADAC Nordrhein hat die Starterliste für das diesjährige Qualifikationsrennen präsentiert. In diesem Jahr werden sich 85 Fahrzeuge auf die 24 Stunden vom Nürburgring vorbereiten. Über ein Drittel der Nennung entfällt auf die SP9-Wertung. Dort beginnen 30 Fahrzeuge die sechsstündige Hatz.

Die Titelverteidiger aus dem Hause BMW schicken sieben M6 GT3 in die Eifel. Rowe Racing ist mit zwei Sechsern am Start. Dazu gesellt sich Schubert Motorsport und das BMW Junior Team mit je einem M6. Die restlichen drei M6 GT3 stellt Walkenhorst Motorsport.

- Anzeige -

Ebenfalls sieben GT-Boliden kommen aus Affalterbach. Den Großteil der Nennungen stemmen das Haupt Racing Team und GetSpeed. Die Mannschaft von Hubert Haupt bereitet zwei AMG GT3 vor, GetSpeed sogar drei. Abgerundet wird das Aufgebot der Sternenkrieger durch CP Racing und 10Q Racing. Darüber hinaus wurde ein Mercedes-AMG GT3 Evo von Space Drive Racing in der SPX-Kategorie genannt. Dort werden Darren Turner, Dominik Farnbacher und Tim Scheerbarth einander abwechseln.

Zahlenmäßig am stärksten vertreten ist Porsche. Zusammenaddiert kämpfen acht 911 GT3 R um den Gesamtsieg. Die Einschreibungen entfallen auf Manthey-Racing, Frikadelli Racing (2x), Falken Motorsports (2x), KCMG, Huber Motorsport und Rutronik Racing. Dagegen hält nur Phoenix Racing die Fahnen für Audi in der SP9-Wertung hoch. Die Mannen von Ernst Moser setzen drei R8 LMS ein.

Komplettiert wird das GT3-Feld durch die Ferrari 488 GT3 Evo von racing one, Octane 126 und dem Wochenspiegel Team Monschau, sowie den Lamborghini Huracán GT3 Evo von Konrad Motorsport und FFF Racing. Außerdem tritt die Scuderia Cameron Glickenhaus mit einem SCG 004C in der SPX-Klasse an.

Balance of Performance bremst Porsche ein

Des Weiteren hat der ADAC Nordrhein die Balance of Performance zum Sechs-Stunden-Rennen veröffentlicht. Diese sieht vor, dass die Porsche-Teams je fünfzehn Kilogramm Zusatzgewicht verstauen müssen. Auf der anderen Seite bekommt Mercedes-AMG zwei um je 0,5 Millimeter größere Luftmengenbegrenzer. Damit steigt die Leistung des AMG GT3 von 532 Pferdestärken auf 540 PS.

Die komplette Starterliste kann hier eingesehen werden.