Spa-Francorchamps: Toyota dominiert Qualifikation – zwei Rotunterbrechungen nach Unfällen in Raidillon

659
Toyota hat die Qualifikation dominiert | © Toyota Gazoo Racing

Toyota hat die Qualifikation für sich entschieden. Die Japaner holten sich mit ihren GR10 Hybrid Hypercars die erste Startreihe. Porsche dominierte die GTE-Pro-Division. Und es gab mehrere schwere Unfälle in Raidillon.

Die Qualifikation zu den Sechs Stunden von Spa-Francorchamps hat sehr viel Kleinholz produziert. Die erste Hälfte der Qualifikation brachte zwei Rotunterbrechungen hervor. Christian Ried und Egidio Perfetti verunfallten nahezu identisch in Raidillon. Beide Fahrer sind zum Glück unverletzt ausgestiegen, allerdings sind die Elfer von Dempsey-Proton Racing und dem Team Project 1 stark beschädigt worden.

Derweil ging die erste Poleposition im Hypercar-Zeitalter an Toyota. Kamui Kobayashi brauchte nur 2:00,747 Minuten. Sein Teamkollege Kazuki Nakajima war über fünf Zehntelsekunden langsamer. Den dritten Rang holte Filipe Albuquerque für United Autosports. Hier klaffte bereits eine Lücke von 1,657 Sekunden.

Die Alpine in den Händen von Nicolas Lapierre musste mit dem vierten Platz vorliebnehmen. Darauf folgten G-Drive Racing, das Racing Team Nederland, Realteam Racing, erneut G-Drive Racing und beide Oreca 07 von Jota Sport.

In der GTE-Pro-Kategorie hat Kevin Estre das Feld dominiert. Der Franzose brannte eine Zeit von 2:11,219 Minuten in den Asphalt. Diese Zeit ist gleichbedeutend mit dem neuen Qualifying-Rekord für GT-Autos in Spa-Francorchamps. Der Porsche-Athlet war unglaubliche 1,132 Sekunden schneller als Miguel Molina im Ferrari von AF Corse. Darauf folgten der zweite Werkselfer und der zweite 488 GTE Evo. Corvette fehlten über zwei Sekunden auf die Klassenpole.

Nach den anfänglich Schwierigkeiten in der GTE-Am-Division setzte sich am Ende Ben Keating im Aston Martin Vantage GTE von TF Sport durch. Der Amerikaner verbuchte eine Zeit von 2:14,660 Minuten. Auf den weiteren Positionen folgte der verbleibende RSR von Dempsey-Proton Racing und AF Corse.