IMSA: Corvette baut 2022 keine homologierte GT3-Variante der C8.R

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Die C8.R kann nicht einfach in einen GT3-Sportwagen umgewandelt werden | © IMSA

Corvette Racing wird für die nächste Saison, wenn die GTLM-Klasse durch die GTD-Pro ersetzt wird, keine homologierte GT3-Variante der C8.R im Programm haben. Stattdessen hofft man auf den Einsatz einer modifizierten GTE C8.R.

Ab der kommenden Saison wird in der IMSA SportsCar Championship die GTLM-Klasse nicht mehr ausgeschrieben. Dafür hält die GTD-Pro-Wertung Einzug in die Meisterschaft. Doch diese Klasse soll eigentlich exklusiv für vollständig homologierte GT3-Fahrzeuge vorbehalten sein.

Nun hat Corvette verkündet, dass man für die Saison 2022 keine hologierte GT3-Variante der C8.R fertig haben wird. Programmchefin Laura Wontrop Klauser hofft stattdessen, dass man eine modifizierte GTE C8.R an den Start bringen kann.

„Wir werden für nächstes Jahr keinen reinen GT3-Sportler haben. Wir arbeiten derzeit sehr eng mit der IMSA zusammen, um eine mögliche Übergangslösung zu erarbeiten. Allerdings können wir unsere C8.R GTE nicht einfach in einen GT3-Boliden umwandeln, da die C8.R nicht für die GT3-Plattform gebaut wurde“, erklärte Wontrop Klauser gegenüber Sportscar365.

Falls es zu keiner Übereinkunft kommen sollte, würde man den Fokus auf die Langstrecken-WM richten. Denn dort wird die GTE-Klasse noch ausgeschrieben. Bereits für diese Saison plant Corvette drei Gaststarts in der Weltmeisterschaft. Beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps wird eine C8.R genannt. Auch die Acht Stunden von Portimão stehen auf der Agenda. Und beim Saisonhighlight, den 24 Stunden von Le Mans, tritt Corvette Racing mit zwei C8.R an.