Daytona: Chip Ganassi Racing bestimmt Trainingsauftakt

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Chip Ganassi Racing gelang die erste Bestzeit | © IMSA

Chip Ganassi Racing hat die schnellste Runde im Rahmen des ersten freien Trainings zu den 24 Stunden von Daytona gedreht. PR1 Mathiasen Motorsports und Riley Motorsports waren in den anderen Prototypen-Klassen vorn. Bei den GT-Fahrzeugen setzten sich Corvette und Mercedes-AMG durch.

Renger van der Zande hat sich die erste Bestzeit bei den 24 Stunden von Daytona geholt. Der Niederländer, welcher in diesem Jahr für Chip Ganassi Racing fährt, umrundete den Daytona International Speedway in 1:34,649 Minuten. Damit war er nur 82 Tausendstelsekunden schneller als Mike Conway, der für Action Express Racing fährt.

Auf Rang drei hievte Harry Tincknell den Mazda RT24-P. Dem Mazda-Kutscher fehlten lediglich 0,137 Sekunden auf den Bestwert. Dahinter reihte sich Ricky Taylor im schnellsten Acura ARX-05 ein. Die weitere Reihenfolge lautete: JDC-Miller Motorsports fuhr auf Position fünf, dicht gefolgt vom zweiten Cadillac DPi aus dem Hause Action Express Racing. Meyer Shank Racing wurde mit über einer Sekunde Rückstand mit Abstand Letzter der DPi-Wertung.

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In der LMP2-Division ging die schnellste Runde auf das Konto von PR1 Mathiasen Motorsports. Wie schon beim Roar Before gelang Nicolas Lapierre der rascheste Umlauf. Der Franzose benötigte 1:36,153 Minuten in seinem Oreca 07. DragonSpeed und das Racing Team Nederland komplettierten die besten Drei. Christopher Mies und Fabian Schiller wurden in ihrem Oreca 07 auf Klassenrang acht gewertet.

Bei den kleinsten Prototypen setzte Jeroen Bleekemolen den ersten Richtwert. Seine Rundenzeit lautete: 1:42,416 Minuten. Auf den weiteren Positionen folgten der Ligier JS P320 von CORE Autosports und der Duqueine M30-D08 von Mühlner Motorsport.

Erneut dominant agierte Corvette in der GTLM-Wertung. Wie beim Roar Before gelang den Gelben eine Doppelführung. Intern setzte sich Tommy Milner gegen Antonio García durch. Milner verbuchte eine Zeit von 1:42,766 Minuten. Hinter Corvette platzierte sich Davide Rigon im Ferrari 488 GTE Evo von Risi Competizione. Doch hier klaffte bereits eine Lücke von vier Zehntelsekunden. Richard Lietz im Porsche 911 RSR von WeatherTech Racing war weitere zwei Zehntelsekunden langsamer. BMW fehlten 1,2 respektive 1,5 Sekunden auf Milner.

In der zahlenmäßig stärksten Klasse ging die erste Bestzeit an Alegra Motorsport. Maxi Buhk fuhr eine Rundenzeit von 1:45,822 Sekunden in seinem Mercedes-AMG GT3. Silber erfocht Earl Bamber für seinen eigenen Rennstall. Den Bronzerang belegte Matt Campbell im Porsche 911 GT3 R von Pfaff Motorsports.

Das zweite freie Training startet um 21:20 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.