Daytona: Wer sind die Favoriten beim Saisonauftakt der IMSA?

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Gibt es überhaupt einen Favoriten in der starken GTD-Wertung? | © IMSA

GTD: Markenvielfalt ohne Ende – Auch Favoriten ohne Ende?

Sowohl zahlen- als auch markenmäßig ist die GTD-Division am besten besetzt. Acura, Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Lexus, Mercedes-AMG und Porsche balgen um die Krone in der Klasse für GT3-Fahrzeuge. Doch wer darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Triumph machen?

Ganz oben auf dem Zettel dürfte wohl einer der beiden Huracán GT3 Evo von Grasser Racing stehen. Mirko Bortolotti, Rolf Ineichen, Stejin Schothorst und Marco Mapelli versuchen den Stier auf dem Daytona International Speedway zu bändigen. Neben der sehr starken Besatzung sprechen drei Siege in Folge für Lamborghini.

Etwas gegen einen erneuten Lamborghini-Sieg hat Pfaff Motorsports. Die Kanadier haben auch 2021 wieder einen Porsche 911 GT3 R genannt. Zach Robichon ist der vom Reglement vorgeschriebene Gentleman-Pilot. An seiner Seite wird Porsches GT-Ass Laurens Vanthoor die gesamte Saison bestreiten. Für Daytona kann man noch zusätzlich auf die Dienste von Matt Campbell und Lars Kern vertrauen.

Ebenfalls ein Wort um den Klassensieg möchte Turner Motorsport mitsprechen. Bill Auberlen und Robby Foley sind ein sehr eingespieltes Duo und sind Dauergäste in den Podestregionen der GTD-Klasse. Durch die Neuerfindung der DTM, mussten die Münchener ihre DTM-Piloten anderweitig beschäftigen. Dadurch wurde Colton Herta in das GT3-Cockpit gedrängt. Als vierter Pilot wird sich Aidan Read hinter das Steuer des M6 GT3 klemmen. Read fuhr für Schubert Motorsport im GT Masters. Dort erzielte er einen elften Rang auf dem Red Bull Ring als bestes Resultat.

Nicht zu verachten sind die drei Mercedes-AMG von Alegra Motorsports, HTP Winward Racing und SunEnergy1 Racing. Die Affalterbacher entsenden viele ihrer Werksfahrer in die USA. So starten unter anderem Maxi Buhk, Maro Engel oder Raffaele Marciello in Daytona.

Ein Geheimfavorit dürfte Magnus Racing sein. Die Truppe von John Potter hat einen wiederholten Markenwechsel vollzogen. Nun tritt man mit einem Acura NSX GT3 Evo an. Meyer Shank Racing hat speziell in der letzten Saison das Potential des NSX aufgezeigt. Zusammen mit John Potter fahren Andy Lally, Spencer Pumpelly und Mario Farnbacher.