Daytona: Wer sind die Favoriten beim Saisonauftakt der IMSA?

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Wer setzt sich in der starken LMP2-Wertung durch? | © IMSA

LMP2: Kann sich eine Gastmannschaft die Krone sichern?

Nach mehreren mauen Jahren erfährt die LMP2-Klasse, zumindest in Daytona, eine Wiedergeburt. Zahlreiche Top-Teams aus der Langstrecken-WM werden in Florida einen Gaststart absolvieren. Doch kann sich auch ein Gast gegen die etablierte Konkurrenz durchsetzen?

Aufgrund der Ergebnisse beim Roar Before dürfte die Favoritenrolle bei PR1 Mathiasen Motorsports liegen. Mit Mikkel Jensen und Nicolas Lapierre hat die Truppe zwei der wohl schnellsten LMP2-Piloten an Bord. Dazu kommt mit Ben Keating einer der besten Gentleman-Fahrern dieser Welt. Youngster Scott Huffaker komplettiert das Aufgebot.

Aber auch die Quartetts vom Racing Team Nederland oder High Class Racing sind nicht zu verachten. Für die Niederländer greift das WM-Aufgebot ins Lenkrad. Job van Uitert, Giedo van der Garde und Frits van Eerd werden in Daytona durch Charles Milesi ergänzt. Der 19-Jährige Franzose verbuchte bereits eine Teilnahme in einem Oreca 07 bei den 24 Stunden von Le Mans.

Für die dänische LMP2-Truppe werden zwei sehr bekannte Namen das Aufgebot vervollständigen. Dennis Andersen und Anders Fjordbach erfahren Unterstützung durch Ferdinand Habsburg und Robert Kubica. Diese Kombination muss man ebenfalls auf dem Schirm haben.

Neben weiteren gut besetzten Aufgeboten dürfte der deutsche Sportwagenfan mit Argusaugen den Oreca 07 von DragonSpeed mit der Startnummer 82 verfolgen. Denn dort starten Eric Lux, Devlin de Francesco und die beiden GT-Asse Christopher Mies und Fabian Schiller.

Ein weiterer bemerkenswerter Fakt der diesjährigen LMP2-Klasse ist, dass drei Chassishersteller vertreten sind. RWR-Eurasia hat einen Ligier JS P217 genannt, wohingegen Cetilar Racing mit einem Dallara P217 starten wird.