Daytona: Simon Pagenaud fährt erste Tagesbestzeit beim Roar Before

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Action Express Racing gab am ersten Tag den Ton an | © IMSA

Simon Pagenaud beendet den ersten Tag des Roar Before mit der Bestzeit. Der Franzose fährt für Action Express Racing. In der GTLM-Klasse positionierte sich Risi Competizione ganz vorn.

Die Saison 2021 der IMSA SportsCar Championship ist offiziell gestartet. Gewohntermaßen findet auf dem Daytona International Speedway der Roar Before statt. Am ersten Testtag zu den 24 Stunden von Daytona gab Action Express Racing den Ton an. Die Tagesbestzeit sicherte sich Simon Pagenaud. Der Franzose brauchte 1:35,312 Minuten für seinen schnellsten Umlauf.

Rang zwei ging an die neue Acura-Mannschaft Wayne Taylor Racing. Ricky Taylor war im Acura ARX-05 0,383 Sekunden langsamer. Dahinter reihte sich erneut Action Express Racing ein. Hier war Felipe Nasr der schnellste Pilot. Beim Comeback von Chip Ganassi Racing belegte die Mannschaft den vierten Platz. Renger van der Zande fuhr die flotteste Runde für die ehemalige Ford-Werksmannschaft.

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In der stark besetzten LMP2-Klasse setzte sich PR1 Mathiasen Motorsports durch. Nicolas Lapierre verbuchte eine Rundenzeit von 1:37,741 Minuten. Giedo van der Garde hievte den Oreca 07 vom Racing Team Nederland auf die zweite Position. Ferdinand Habsburg komplettierte die besten Drei im Oreca 07 von High Class Racing. Christopher Mies belegte beim Debüt in der LMP2-Wertung den neunten Rang.

Bei den LMP3-Fahrzeugen, welche 2021 erstmals in der IMSA starten dürfen, war Mühlner Motorsports die bestimmende Mannschaft. Nordschleifen-Ass Moritz Kranz fuhr im Duqueine M30-D08 eine Rundenzeit von 1:43,500 Minuten. Zweitschnellster Pilot am ersten Testtag war Laurents Hörr, der sich den Prototypen mit Kranz teilt.

Die schnellste Mannschaft in der GTLM-Klasse war Risi Competizione. James Calado brauchte im Ferrari 488 GTE Evo lediglich 1:43,680 Minuten. Damit war der Brite nur minimal langsamer als der Spitzenreiter der LMP3-Klasse. Im Hinblick auf das 24-Stunden-Rennen dürfte hier wohl noch an der Balance of Performance geschraubt werden, um das Delta der beiden Klasse zu erhöhen. Hinter Calado klassifizierten sich beide Corvette C8.R. Intern war Tommy Milner schneller als Jordan Taylor.

Beim Gastauftritt in den USA war direkt AF Corse bestimmend in der GTD-Division. Matteo Cressoni fuhr mit einer Zeit von 1:46,505 Minuten den Bestwert ein. Maro Engel im Mercedes-AMG GT3 von HTP Winward war nur zwanzig Tausendstelsekunden langsamer. Weitere fünfzig Tausendstelsekunden zurück lag Luca Stolz im AMG von SunEnergy 1.