ADAC GT Masters: Rutronik Racing erhält Geldstrafe

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Rutronik Racing unterliefen in der Niederlausitz mehrere Missgeschicke | © Gruppe C

Die Sportkommissare haben Rutronik Racing nach dem ADAC-GT-Masters-Sonntagslauf eine Geldstrafe auferlegt. Der Grund: Kelvin van der Linde stellte seinen Audi R8 LMS beim Fahrerwechsel nicht vor der eigenen Box ab. Zudem versetzen die Regelhüter das Team in der Startaufstellung des nächsten Rennens zurück.

Nach dem ADAC-GT-Masters-Sonntagsrennen auf dem Lausitzring haben die Sportkommissare zwei Strafen über Rutronik Racing verhängt. Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde müssen nicht nur eine Strafversetzung beim Samstagslauf des Finalwochenendes in Oschersleben hinnehmen, sondern die Audi-Mannschaft erhält darüber hinaus eine Geldbuße in Höhe von fünfhundert Euro.

Kurioserweise fuhr van der Linde beim Pflichtstopp an seiner Garage vorbei, stellte seinen Audi R8 LMS stattdessen vor einer der benachbarten Boxen ab. Nichtsdestotrotz führte Rutronik Racing den Fahrerwechsel durch; Niederhauser hievte sich ins Cockpit. Bei der Anhörung wegen dieses Vorkommnisses legte van der Linde dar, die Sicht sei wegen der tiefstehenden Sonne eingeschränkt gewesen. Obendrein wich der zuständige Mechaniker, der den Piloten anwies, einen Schritt zurück.

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Obwohl die Regelwächter dieses Vergehen bereits während des Sprintrennens mit einer Durchfahrtsstrafe ahndeten, entschieden sich die Sportkommissare im Nachhinein noch eine Geldstrafe auszusprechen. Sodann unterlief Rutronik Racing ein weiterer Fauxpas. Das Team legte die Sicherheitsgurte beim Pilotentausch nicht vorschriftsmäßig an. Die Regelhüter bestraften diesen Verstoß mit einer Rückversetzung in der Startaufstellung um fünf Positionen – bei der nächsten Teilnahme des Rennstalls.

Gleichwohl führen Niederhauser und van der Linde weiterhin die Fahrertabelle des ADAC GT Masters an. Das Audi-Gespann liegt mit einhundertfünfzig Punkten an erster Stelle der Gesamtwertung. Der Vorsprung auf Herberth-Motorsport-Kontrahent Robert Renauer beträgt fünf Zähler, der wiederum einen Zwei-Punkte-Abstand auf die Porsche-Markenkollegen Michael Ammermüller und Christian Engelhart von SSR Performance verzeichnet. Die Toksport-WRT-Piloten Maro Engel und Luca Stolz sind ebenfalls noch im Titelrennen.