ADAC GT Masters: Lausitzring statt Zandvoort

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Der Lausitzring kehrt ein zweites Mal in den Kalender des ADAC GT Masters zurück | © Gruppe C Photography

Der Lausitzring rückt zum zweiten Mal in der Saison 2020 in den Kalender des ADAC GT Masters. Die Strecke in Brandenburg wird den Circuit Zandvoort ersetzen. Der Grund hierfür liegt im Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus in den Niederlanden.

Das ADAC GT Masters hat im Rahmen des Rennwochenendes auf dem Red Bull Ring entschieden, dass die sechste Saisonstation auf dem Lausitzring sein wird. Ursprünglich sollten am letzten Oktober-Wochenende zwei Rennen in Zandvoort in den Niederlanden stattfinden. Es wird nach dem Saisonauftakt bereits der zweite Besuch der Rennserie auf dem Lausitzring in Brandenburg der Saison 2020 sein.

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Der Grund für die kurzfristige Entscheidung ist der aktuelle Verlauf der Coronavirus-Pandemie. Die Niederlande verzeichnen einen starken Anstieg der Infektionszahlen. Darüber hinaus hat das Robert Koch Institut den Nachbarstaat als Risikogebiet mit allen Regionen eingestuft. Die ersten Infektionsfälle im Rahmen des ADAC GT Masters gab es zu Beginn des Red-Bull-Ring-Wochenendes. Im Team WRT wurden drei Infizierte gefunden, woraufhin die belgische Mannschaft ihre Autos zurückzog.

ADAC-Motorsportchef Thomas Voss erklärt die Entscheidungsfindung folgendermaßen: „Wir haben in den vergangenen Wochen gut und konstruktiv mit dem Circuit Zandvoort zusammengearbeitet und nichts unversucht gelassen, dort zu fahren. Unser großer Dank gilt dem dortigen Team für die gute Unterstützung, wir freuen uns auf ein Comeback in Zandvoort im August 2021. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehen weichen wir auf eine alternative Rennstrecke aus, denn die Gesundheit aller Beteiligten steht an erster Stelle. Wir bedanken uns bei unserem langjährigen Partner DEKRA, die es kurzfristig möglich gemacht haben, dass wir auf dem Lausitzring fahren können.“