Indianapolis 8: Walkenhorst Motorsport erringt dominanten Doppelsieg

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BMW dominierte in Indianapolis | © Intercontinental GT Challenge

Die Bayerischen Motorenwerke haben bei den Acht Stunden von Indianapolis einen Doppelsieg erstritten. Connor de Phillippi, Nick Catsburg und Augusto Farfus kreuzten die Ziellinie vor den Stallgefährten Martin Tomczyk, Nick Yelloly und David Pittard. Honda komplettierte das Stockerl.

Walkenhorst Motorsport hat einen überlegenen Zweifachtriumph bei der Erstausgabe des Acht-Stunden-Rennens von Indianapolis davongetragen. Damit feierte die Bayerischen Motorenwerke zugleich ihren insgesamt dritten Sieg in der Intercontinental GT Challenge. Die höchste Podiumsstufe erstiegen Connor de Phillippi, Nick Catsburg und Augusto Farfus, während die Stallgefährten Martin Tomczyk, Nick Yelloly und David Pittard den Silberpokal erfochten.

Der Langstreckenwettbewerb auf dem Indianapolis Motor Speedway begann auf trocknem Asphalt, jedoch setzten während der Einführungsrunde zunehmend stärker werdende Regenfälle ein, weshalb einige Wettbewerber schon nach einem Umlauf in die Boxengasse einschwenkten, um einen Reifenwechsel durchzuführen. Auf nassem Asphalt erhöhte sich sodann die Fehlerquote; die Rennleitung ordnete mehrmals Full Course Yellow an, das Safety Car musste ausrücken.

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Dabei war die Delegation des Münchner Konstrukteurs wiederholt imstande, ihre Fahrer im geeigneten Moment an die Box zu bestellen, wodurch Walkenhorst Motorsport seine Führungsstellung konsolidierte. Während des ersten Renndrittels vermochte K-Pax Racing mit seiner Bentley-Besatzung, bestehend aus Jordan Lee Pepper, Maxime Soulet und Jules Gounon, zunächst Widerpart zu leisten, jedoch verunfallte Ersterwähnter im Überrundungsverkehr.

Honda erringt Bronze

Ein Aufhängungsschaden infolge des Unfalls erforderte einen zeitaufwendigen Reparaturstopp, weshalb K-Pax Racing in das Hinterfeld herabsank. Das Siegertreppchen komplettierte stattdessen die Honda-Werksmannschaft. Die Acura-Athleten Mario Farnbacher, Dane Cameron und Renger van der Zande erblickten die schwarz-weiß karierte Flagge nichtsdestoweniger mit einer Runde Rückstand.

Den vierten Platz belegte das W Racing Team. Ein Reifenschaden vorne links verhinderte ein besseres Resultat für die Audi-Piloten Markus Winkelhock , Spencer Pumpelly und Mirko Bortolotti. Die vordersten Fünf komplettierte DXDT Racing, wodurch das Mercedes-AMG-Trio George Kurtz, Colin Braun und Ben Keating überdies die Pro-Am-Wertung der Wettfahrt in der Kapitale Indianas gewannen.

Rang sechs errang Wright Motorsports. Die Porsche-Lenker Max Root, Fred Poordad und Jan Heylen triumphierten damit auch in der Silberdivision, waren aber auch ohne Konkurrenz angetreten. In der GT4-Kategorie reklamierte die Abordnung der Bayerischen Motorenwerke ebenfalls einen Doppelerfolg für sich. Obenauf: Bimmerworld mit der Equipage Bill Auberlen, Chandler Hull und James Clay; Zweite wurden Jon Miller, Samantha Tan und Nick Wittmer von ST Racing.

Nächste Etappe: die Ardennen. Am letzten Oktoberwochenende findet das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps statt, welches sich in diesem Jahr wegen der Zeitverschiebung über eine Distanz von fünfundzwanzig Stunden erstreckt. Das Finale der Intercontinental GT Challenge steigt wiederum am zweiten Dezemberwochenende im südafrikanischen Kyalami – über eine Dauer von neun Stunden.