Sachsenring: Erster Callaway-Saisonsieg, Rutronik zurück an der Tabellenspitze

152
Callaway Competition gewinnt auf dem Sachsenring | © Gruppe C Photography

Markus Pommer und Jeffrey Schmidt haben den zweiten Lauf auf dem Sachsenring gewonnen. Es war der erste Saisonsieg für Callaway Competition. Das GRT Grasser Racing Team fuhr zwar auf der Strecke vor der Corvette-Mannschaft, bekam aber eine Strafe auferlegt. Rutronik Racing ist zurück an der alleinigen Tabellenspitze.

Der Sonntagslauf auf dem Sachsenring war geprägt von einigen Turbulenzen. Am Ende konnten Jeffrey Schmidt und Markus Pommer ihren ersten Saisonsieg für das Team Callaway Competition holen. Sie profitierten nicht zuletzt von einem guten Start, dem Ausfall der Toksport-Mannschaft und einer Strafe gegen GRT Grasser Racing Team. Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser reisen wieder als Tabellenerste aus Sachsen ab.

Schmidt legte mit seiner Corvette einen sehr guten Start hin und kam so auf Rang drei. Direkt nach dem Start wurde das Rennen aufgrund einer Kollision durch das Safety-Car neutralisiert. Anschließend lag der Schweizer hinter Maro Engel und Albert Costa, bis der Mercedes-Pilot in Probleme geriet. Engel hatte ein technisches Problem an seinem Toksport-AMG, weshalb das Auto noch vor dem Fahrerwechsel ausfiel.

- Anzeige -

Somit übernahm Costa die Spitzenposition, Schmidt lag an Rang zwei. In dieser Reihenfolge ging es zu den Boxenstopps, welche die Führungsgruppe insgesamt sehr spät erledigte, und wieder zurück auf den Kurs. Während der zweiten Safety-Car-Phase, wieder wegen einer Kollision, sah die Rennleitung bei Grasser-Pilot Franck Perera eine „unregelmäßige Fahrweise“ und belegte ihn dadurch mit einer 30-Sekunden-Strafe. Pommer und Schmidt erbten den Sieg und standen das erste Mal in dieser Saison ganz oben auf dem Podest.

Van der Linde und Niederhauser sammelten wichtige Punkte für die Meisterschaft. Nachdem der Toksport-Mercedes ausgefallen war, konnte die Pattsituation an der Tabellenspitze gelöst werden. Niederhauser beendete das Rennen an dritter Stelle, nachdem Rutronik beim Boxenstopp etwas langsamer gearbeitet hatte als das Team WRT. Die beiden Belgier Dries Vanthoor und Charles Weerts wurden Zweite.