N’ring 24: GetSpeed Performance führt nach einem Distanzviertel

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GetSpeed Performance führt nach sechs Stunden am Ring | © Ralf Kieven (1VIER.com)

GetSpeed Performance bekleidet nach einem Viertel der Distanz den Führungsrang beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Dahinter haben sich drei Audi-Besatzungen eingeordnet. Zuvor verunfallte der vormalige Spitzenreiter Manuel Metzger im Überrundungsverkehr.

Nach einem Wettbewerbsviertel behauptet GetSpeed Performance die Führung beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Fabian Schiller, Maximilian Götz, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello haben einen ungefähr einminütigen Vorsprung herausgefahren. Insbesondere auf nasser Fahrbahn ist das Mercedes-AMG-Gespann in der Lage, die Widersacher auf der Nordschleife zu distanzieren.

Ungeachtet des Etappenerfolges mahnte Marciello allerdings schon nach seiner Schicht zur Vorsicht bei Dunkelheit. „Ich hatte einen guten ersten Doppelstint“, zieht Marciello in einer Pressemitteilung Zwischenbilanz. „Es ist natürlich immer schön, vorne weg zu fahren, aber jetzt müssen wir erstmal gut in die Nacht und durch die Nacht kommen. Dann werden wir morgen sehen, wo wir stehen.“

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Die nachfolgenden Ränge hat unterdessen die Audi-Abordnung okkupiert. Vornweg: Vorjahressieger Dries Vanthoor, welcher für Phoenix Racing im Einsatz ist. Stallgefährte Nico Müller vermochte zwischenzeitlich, auf abtrocknender Piste den Rückstand zu verringern, bei wieder einsetzenden Niederschlägen wuchs der Abstand jedoch wieder. Dahinter rangieren derzeit Kelvin van der Linde für Land-Motorsport und Christopher Haase für Car Collection Motorsport.

Konrad Motorsport fällt nach Aufholjagd aus

Zuvor war wiederum das Haupt Racing Team darangegangen, seine Stellung am oberen Ende der Gesamtwertung zu festigen. Adam Christodoulou, Maro Engel, Luca Stolz und Manuel Metzger führten, ohne ernstlichen Druck der Konkurrenz zu verspüren. Allerdings kollidierte Metzger im Überrundungsverkehr mit einem der Black-Falcon-Neunelfer und schlug frontal in die Leitplanke ein.

Eine staunenerregende Leistung erbrachte wiederum Konrad Motorsport. Während der Anfangsphase kletterte die Lamborghini-Equipe nach und nach im Klassement empor. Axcil Jefferies, Marco Mapelli, Michele di Martino und Franck Perera begannen die Wettfahrt von Startrang dreiundzwanzig, fochten sich durch auf den Bronzerang, ehe Letzterwähnter den Funkspruch erhielt, seinen oberitalienischen Sportwagen am Fahrbahnrand abzustellen.

Zu Anfang strahlte wiederum das Octane 126 heraus, als Ferrari-Athlet Jonathan Hirschi, von der zweiten Position losgefahren, in der ersten Kurvenkombination die Führungsposition erstürmte. Allerdings behauptete Hirschi den vordersten Rang nur vorübergehend, fiel bereits beim Verlassen des Grand-Prix-Kurses wieder zurück. Nach einer Überquerung der Nordschleife sank Hirschi sogar ins Mittelfeld herab, weil dem Schweizer die Reifen Schwierigkeiten bereiteten.