Nürburgring: Dinamic Motorsport triumphiert, Mercedes-AMG komplettiert Podium

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Dinamic Motorsport siegte am Ring vor den Silberpfeilen | © SRO

Der Porsche-Rennstall Dinamic Motorsport hat das Sechs-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Matteo Cairoli, Christian Engelhart und Sven Müller kreuzten als Sieger die Ziellinie. Die Mercedes-AMG-Abordnung vervollständige das Podium; eine Durchfahrtsstrafe verhinderte ein Edelmetallergebnis des W Racing Teams.

Dinamic Motorsport hat den Triumph beim Sechs-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring davongetragen. Vom zweiten Startrang losgefahren, überquerten Matteo Cairoli, Christian Engelhart und Sven Müller die Ziellinie schlussendlich mit einem beinahe fünfzehnsekündigen Vorsprung. Das Porsche-Gespann war einerseits imstande, Scherereien zu vermeiden, festigte andererseits durch Standfestigkeit seine Stellung am oberen Ende des Klassements.

Lediglich wegens eines Boxenstopps zur Unzeit, als das Safety Car zur Wettbewerbsmitte ausrückte, fiel Dinamic Motorsport einstweilig um einen Rang zurück. Allerdings zauderte Porsche-Ass Müller nicht, die Führung zurückzuerlangen. Das Team Akka-ASP beanspruchte daher nur vorübergehend die Spitzenposition, letztlich mussten die Mercedes-AMG-Piloten Raffaele Marciello, Timur Boguslavskiy und Felipe Fraga mit dem Silberplatz vorliebnehmen.

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Überdies machten sich Dries Vanthoor, Christopher Mies und Charles Weerts nach einer weiteren Safety-Car-Unterbrechung daran, Dinamic Motorsport den Führungsrang zu entwinden; Vanthoor attackiert Müller. Allerdings verhängte die Rennleitung wegen einer voraufgehenden Unsafe Release eine Durchfahrtsstrafe, welche das Audi-Trio des W Racing Teams auf den fünften Rang degradierte – hinter die Stallgefährten Kelvin van der Linde, Mirko Bortolotti und Rolf Ineichen.

Unterdessen komplettiert eine weitere Mercedes-AMG-Equipe das Siegertreppchen: das Haupt Racing Team. Maro Engel, Luca Stolz und Vincent Abril erstiegen die unterste Podeststufe. Die Silberwertung gewann wiederum Garage 59. Am Aston-Martin-Steuer drehten James Pull, Valentin Hasse Clot und Andrew Watson. Den Pro-Am-Siegerpokal erstritt das FFF Racing Team mit seiner Lamborghini-Besatzung Elia Erhart, Hiroshi Hamaguchi und Phil Keen.

Derweil siegten die Audi-Fahrer Mickael Blanchemain, Pierre Yves Paque und Clement Seyler von Saintéloc Racing in der Amateurklasse. Bereits am nächsten Wochenende macht die Sprintmeisterschaft der GT World Challenge Europe in Magny-Cours Station, gastiert anschließend am letzten Septemberwochenende im Circuit Park Zandvoort. Im Oktober stehen Barcelona, Spa-Francorchamps und Le Castellet auf dem Fahrplan.