GTWC: Über vierzig Teilnehmer für Saisonauftakt in Imola gemeldet

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Das Haupt Racing Team hat die Plätze von Black Falcon übernommen | © Dirk Bogaerts

Trotz der langen Wartezeit und wirtschaftlicher Ungewissheiten hat die GT World Challenge Europe ein beachtliches Starterfeld für den Saisonauftakt in Imola präsentiert. Es werden sechsundvierzig Autos aus aller Welt erwartet. Neben den bekannten Mannschaften gibt es einige Neuzugänge zu vermelden.

Mit einiger Verspätung wird am kommenden Wochenende die GT World Challenge Europe in die Saison 2020 starten. Nachdem die Testtage in Le Castellet bereits im März abgehalten wurden, hinderte im Anschluss die Coronavirus-Pandemie den regulären Fortgang der Saison. Neues Auftaktrennen sind die Drei Stunden von Imola, welche erstmals stattfinden. Mit sechsundvierzig Fahrzeugen bleibt trotz wirtschaftlicher Einschnitte ein ansehnliches Starterfeld.

Einige Mannschaften haben jedoch ihre Programme verändern müssen. Den größten Rückschlag erlebte die Serie durch den Ausstieg von R-Motorsport. Das Motorsportunternehmen aus der Schweiz entschloss sich, alle Motorsportaktivitäten im Jahr 2020 einzustellen. Die beiden Audi-Mannschaften WRT und Saintéloc Racing haben ihre Programme jeweils um ein Fahrzeug reduziert.

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Auf der anderen Seite gab es in den vergangenen Wochen jedoch auch zahlreiche positive Nachrichten. Hubert Haupt hat mit seiner Mannschaft, welche aus den GT3-Assets von Black Falcon gegründet wurde, die beiden Startplätze im Pro- und Silver-Cup übernommen. AF Corse hat indes das Aufgebot im Pro-Cup verdoppelt und bringt neben dem SMP-Wagen ein weiteres Auto mit Ferrari-Werksfahrern.

Auch K-Pax Racing wird den Plan weiterhin verfolgen, die Stelle des Bentley-Werksteams zu übernehmen. Den Test in Südfrankreich brach das US-Team angesichts des sich in Europa ausbreitenden Virus vorzeitig ab. Darüber hinaus kündigten sich auf den letzten Drücker noch zwei neue Teams an. GetSpeed Performance hat einen Pro-Mercedes-AMG im Gepäck und 59Racing aus Australien wird das Feld mit einem zweiten McLaren bereichern.

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