Coronavirus: 24 Stunden von Le Mans in den September verschoben

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Die 24 Stunden von Le Mans sollen im September stattfinden | © Joao Filipe/Adrenal Media

Die 24 Stunden von Le Mans wurden in den September verlegt. Aufgrund der anhaltenden Beschränkungen aufgrund des Coronavirus war die Durchführung im Juni für die Veranstalter nicht mehr möglich. Der neue Termin ist das vorletzte Septemberwochenende und damit eine Woche vor den 24 Stunden auf dem Nürburgring.

Der Automobile Club de l‘Ouest (ACO) hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass auch die 24 Stunden von Le Mans verlegt werden. Dies begründet sich aus der anhaltenden Verbreitung des Coronavirus in Frankreich und weltweit. Die 24 Stunden von Le Mans 2020 fungieren als das Saisonfinale der aktuellen Langstreckenweltmeisterschaftssaison. Der neue Termin ist der 19. bis 20. September.

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Grund für die Verlegung des Saisonhighlights sind weitere Änderungen in den Kalendern der WEC, European Le Mans Series, Michelin Le Mans Cup und Ligier European Series, welche in Abhängigkeiten zueinander stehen. Zuvor wurde bereits das Tausend-Meilen-Rennen von Sebring abgesagt sowie die Sechs Stunden von Spa-Francorchamps verschoben.

ACO-Präsident Pierre Fillon nannten in der Mitteilung vom Nachmittag die Verschiebung eine angemessene Maßnahme. „Es ist verständlich, dass wir alles tun um die Sicherheit und Qualität unserer Events zu sichern“, so der Franzose. Die Ankündigung folgt einen Tag nach der Verlegung der 24 Stunden auf dem Nürburgring. Diese sollen nun am Folgewochenende im September stattfinden.