VLN: Die beiden ersten Rennen müssen abgesagt werden

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Der Start der NLS verzögert sich | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Die Ausbreitung des Coronavirus trifft nun auch die Nürburgring-Langstreckenserie. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat ein Versammlungsverbot ab dem kommenden Montag verhängt. Dies betrifft faktisch die beiden ersten Rennen der Eifel-Serie. Die Test- und Einstellfahrten hingegen können mit Einschränkungen stattfinden.

„Auch wenn der Krankheitsverlauf in der Mehrzahl leicht verlaufen kann, müssen wir massiv Vorsorge treffen, um die verwundbaren Personengruppen zu schützen. Daher werden Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmenden mit Ausnahme des Besuchs von Bildungseinrichtungen ab 16. März 2020, acht Uhr verboten. Das gilt zunächst bis Ostern.“

Dies ist auf der Internetseite der rheinland-pfälzischen Landesregierung zu lesen. Somit können die beiden ersten Läufe der Nürburgring-Langstreckenserie nicht wie geplant stattfinden. Von der Veranstaltergemeinschaft gibt es allerdings hierzu bislang noch keine Stellungnahme. Die Test- und Einstellfahrten finden aber wie geplant statt.

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Bereits im Laufe des Tages wurde von den Verantwortlichen der Serie beschlossen, dass das Fahrerlager und die Tribünen beim Test für Zuschauer geschlossen bleiben und die geplante Präsentation im Ring-Boulevard abgesagt wird.

Sollte es bei dem nun geplanten Versammlungsverbot bleiben, würde die Nordschleifen-Saison mit ADAC-ACAS-Cup am 18. April offiziell beginnen. Bereits eine Woche später steht das Qualifikationsrennen zum 24-Stunden-Rennen auf dem Plan.