Coronavirus: SRO arbeitet an Notfallplänen für die GT World Challenge Europe

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Die SRO bereitet sich auf Absagen bis Juni vor | © Dirk Bogaerts

Die SRO arbeitet bereits an einem Änderungsplan, sollte die Coronavirus-Pandemie weiter den Rennbetrieb beeinträchtigen. Derzeit wäre es vorstellbar bis Juni alle Läufe abzusagen. Oberste Priorität für GT3-Zampano Stéphane Ratel ist jedoch die Absicherung eines Kalenders, der aus zehn Rennen besteht.

Im Laufe der Testtage der GT World Challenge Europe in Le Castellet hat die SRO bekanntgegeben, dass sie an weiteren Notfallplänen im Zuge des Ausbruchs des Coronavirus arbeite. Bereits zuvor war der erste Änderungsplan in Kraft getreten. Nachdem Norditalien unter Quarantäne gestellt wurde, sagte der Veranstalter den Saisonauftakt in Monza ab und ernannte das Barcelona-Rennen zum Endurance-Cup-Lauf. Imola rutschte als Sprintfinale in den Kalender. In der abgelaufenen Woche erklärte die WHO das Virus zur Pandemie.

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„Wir arbeiten daran, alles so früh wie möglich zu antizipieren“, so Ratel über die Professionalität seines Unternehmens. „Wir treffen nun Vorkehrungen für weitere Absagen bis Juni und wir haben bereits einen Plan um zu garantieren – um absolut zu garantieren – dass wir eine Meisterschaft mit zehn Rennen abliefern.“

Derzeit bieten sich ihm zwei Szenarien. Einerseits bestünde die Möglichkeit, die Rennen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. „Allerdings haben wir 2500 Menschen, die bei einem normalen Endurance-Event arbeiten.“ Andernfalls könnte ein modifizierter Kalender in Kraft treten, welcher zehn Läufe nach Juni vorsieht.