Schanghai: Ferrari gewinnt Berufung und erhält GTE-Pro-Sieg zurück

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Ferrari ist nach der erfolgreichen Berufung zurück im Titelrennen | © Ferrari Media

Ferrari hat sich erfolgreich gegen den Ausschluss von den Vier Stunden von Schanghai gewehrt. Der siegreiche 488 GTE Evo wurde damals aufgrund einer zu niedrigen Mindesthöhe aus der Wertung ausgeschlossen. Nun hat das Berufungsgericht zugunsten Ferraris entschieden und den Italienern den Sieg wieder zugesprochen.

Ferrari ist der neue alte Sieger der GTE-Pro-Klasse bei den Vier Stunden von Schanghai im vergangenen Jahr. Nach einer erfolgreichen Berufung haben James Calado und Alessandro Pier Guidi ihren Klassensieg zurückerhalten. Dies hat nun das Berufungsgericht der FIA entschieden.

Ferrari wurde am 10. November 2019 umgehend nach dem Rennen disqualifiziert, weil der erfolgreiche 488 GTE Evo die Mindesthöhe von fünfzig Millimetern unterschritt. Damals rückten die beiden Porsche 911 RSR auf. Kévin Estre und Michael Christensen wurden als neue Sieger gekürt.

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Gegen die Disqualifikation hatte Ferrari unmittelbar nach der Bekanntmachung Einspruch eingelegt. AF Corse konnte beweisen, dass die linke Vorderseite des 488 nur deshalb die Mindesthöhe unterschritt, weil man während des Rennens in Runde 101 einen Kontakt mit einem GTE-Am-Ferrari hatte. Das Gericht war der Auffassung, dass die Nichteinhaltung der Mindesthöhe auf der linken Vorderseite auf diesen Kontakt zurückzuführen war. Demnach setzte das Gericht Ferrari wieder als Sieger fest.

Calado und Pier Guidi sind durch dieses Urteil wieder mitten drin im Meisterschaftskampf. Das Duo rangiert nun auf dem zweiten Rang hinter den Aston-Martin-Werksfahrern Nicki Thiim und Marco Sørensen. Das Punktedelta beträgt fünfzehn Zähler.