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Honda: Einzelkämpfer aus Japan

Gelingt Honda eine Überraschung wie schon in Spa? | © Daniel Stauche

Als lonesome rider tritt das Honda Racing Team JAS an. Die Mannschaft aus Italien setzt einen Honda NSX GT3 Evo in der A-Pro ein und vertraut auf ein sehr erfahrenes Fahrertrio. Mario Farnbacher kennt den NSX in- und auswendig. Zusammen mit Trent Hindman dominierte der Ansbacher die GTD-Wertung in der IMSA SportsCar Championship und holte überlegen den Titel.

In Australien muss Farnbacher auf Hindman verzichten, dafür bekommt er mit Dane Cameron den amtierenden DPi-Meister der IMSA an seine Seite gestellt. Cameron hat sich in den USA zu einem der besten Langstreckenpiloten gemausert. Hierzulande fliegt er allerdings etwas unter dem Radar. Dies kann man von dem dritten Mann im Bunde nicht behaupten. Renger van der Zande hat jüngst am letzten Wochenende wieder auf sich aufmerksam gemacht, als er zum zweiten Mal in Folge die 24 Stunden von Daytona gewann.

Dass die Taktik des einsamen Wolfes aufgehen kann, bewies Honda im letzten Jahr bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Damals mischte man sehr lange vorne mit und wurde in der Endabrechnung mit dem sechsten Gesamtrang belohnt. Durchaus möglich, dass diese Taktik für Honda erneut aufgeht und man dem einen oder anderen deutschen Hersteller ein Beinchen stellt.